Follower

Montag, 11. Februar 2008

Cloverfield






Titel : Cloverfield

Originaltitel :Cloverfield

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Matt Reeves

Darsteller :

Lizzy Caplan
Jessica Lucas
T.J. Miller
Michael Stahl-David
Mike Vogel
Odette Yustman
Anjul Nigam
Margot Farley
Theo Rossi
Brian Klugman
Kelvin Yu
Liza Lapira


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Eine ausgelassene Abschiedsparty mitten in Manhattan, doch plötzlich wackeln tatsächlich die Wände und Explosionen ziehen eine Schneise durch Manhattan, infernalisches Gebrüll tönt durch die Straßenschluchten und etwas das dem Meer entstiegen ist, hat der Freiheitsstatue den Kopf abgerissen und schleudert diesen zur Begrüßung quer durch die halbe Stadt.
Das Monstrum wird "Cloverfield" genannt und für die gerade eben noch Feiernden bedeutet das erstmal nur eins: Raus aus der Stadt, möglichst lebendig, und auch ohne in die Schusslinie der Army zu geraten, die "Cloverfield" alles entgegen feuert was verfügbar ist ...

Quelle: OFDB


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung :


"Cloverfield" hebt sich allein dadurch von einem normalen Film ab,da
er die gesamte Laufzeit aus der Sicht einer Handkamera gezeigt wird.
Er ist im Stil von "Blair Witch Project" gedreht.Das ist sicherlich nicht
Jedermanns sache,aber ich persönlich fand diese Drehart sehr gut.

Spannung und Atmosphäre wurden dadurch noch um einiges intensiver rübergebracht und teilweise konnte man den Eindruck bekommen,selber ein Teil der Geschichte zu sein.Das war aber auch schon das einzig positive für mich bei diesem Film.

Das,was meiner Meinung nach wieder alles kaputt gemacht hat,war der total übertriebene Heldenmut und die total unrealistische Handlungsweise einiger Hauptcharaktäre.Leider kann und will ich hier nicht zuviel verraten,aber wer den Film sieht,dürfte verstehen,was ich meine.

Sicherlich gibt es in den meisten Filmen immer Sequenzen,die einfach
nicht realistisch sind und das ist auch in Ordnung,denn man will ja
unterhalten werden.Und wenn alle Filme realistisch wären,dann wären
die meisten Filme nach spätestens 30 Minuten zu Ende.

Aber was einem hier teilweise geboten wird,das sprengt meiner Meinung nach schon fast den Rahmen des Erträglichen.Dieses unrealistische Heldentum tut schon fast weh,denn in diesen gewissen Extremsituationen würde sich wohl kein normaler Mensch so verhalten,wie einige Protagonisten in dem Film.Ausser natürlich,man ist total lebensmüde.

Wenn diese zu unrealistischen Verhaltensweisen nicht gewesen wären,
wäre "Cloverfield" sicherlich ein absoluter Top-Film geworden,aber so
kommt er leider meiner Meinung nach nicht über das Mittelmaß hinaus.Etwas weniger Heldenpathos und einige andere Ideen hätten hier wohl viel besser gepasst.

Aber nach den meisten Meinungen,die man nachlesen kann,scheint
der Film ja teilweise richtige Lobeshymnen zu ernten,was ich per-
sönlich nicht nachvollziehen kann,denn Action und Helden sind nun
mal nicht alles,was einen guten Film ausmacht.Was am Ende bleibt,
ist typisches Popcorn-Kino,in einem originellen Drehstil,nicht mehr
und nicht weniger.



6/10

1 Kommentar:

Garfield hat gesagt…

Hat mich nicht überzeugen können

5,5/10