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Donnerstag, 1. Mai 2008

Ed Gein : Der wahre Hannibal Lecter






Titel : Ed Gein: Der wahre Hannibal Lecter

Originaltitel : Ed Gein: The Butcher of Plainfield

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Michael Feifer

Darsteller :

Kane Hodder
Michael Berryman
Priscilla Barnes
Shawn Hoffman
Adrienne Frantz
John Burke
Kendal Sheppard
Caia Coley
Amy Lyndon
Mike Korich
Deborah Flora
Stan Bly


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Kurzbeschreibung des Films :


In dem kleinen Städtchen Plainfield in Wisconsin verschwinden Ende der 50er Jahre immer mal wieder spurlos Menschen. Die Polizei steht vor einem Rätsel und ahnt nicht, dass ein in der Nähe wohnender Farmer namens Ed Gein mittlerweile von Leichenschändung auf Meuchelmord umgestiegen ist. Jungcop Mason, sehr zum Verdruss seiner Vorgesetzten auf eigene Faust ermittelnd, kommt Gein auf den Schlich, gerade als dieser sich des Polizisten blonde Freundin schnappt. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


Man weiss eigentlich gar nicht, wie man diesen Film bewerten soll. Ich fand die erste Verfilmung ja schon ziemlich schwach, aber die war wenigstens etwas biografisch. Das will diese neue Verfilmung erst gar nicht sein und macht da auch eigentlich zu keiner Zeit einen Hehl draus. Dieser Film will als Horrorfilm gelten, schafft dies aber gerade mal ansatzweise.

Ob man mit Kane Hodder die richtige Besetzung für die Figur des Ed Gein verpflichtet hat, wage ich doch sehr stark zu bezweifeln. Allein von der Statur passt das schon einmal überhaupt nicht und auch die darstellerische Leistung lässt meiner Meinung nach doch sehr stark zu wünschen übrig. Der Film hat einige ganz nette Szenen, die den Film im Ganzen aber auch nicht retten können.

Der Film plätschert die ganze Zeit so vor sich hin, bietet einige gute Ansätze, in denen aber auch alles steckenbleibt. Das sicherlich vorhandene Potential für diesen Film ist leider noch nicht einmal annähernd ausgeschöpft worden. Immer, wenn sich etwas wie Spannung aufbaut, fällt sie auch schon wieder in sich zusammen. Auch atmosphärisch kann der Film zu keiner Zeit überzeugen, es ist keine richtige Dichte vorhanden und trotz der Thematik fehlt mir hier ganz eibdeutig die bedrohlichkeit, die ein solcher Film doch ausstrahlen sollte.

Leider hat Michael Feifer hier die Chance vertan, eine gute Mischung aus Horror und Biografie zu kreieren, alles, was am Ende bleibt, ist ein maximal durchschnittlicher Horrorfilm mit einigen wenigen netten Szenen und schwachen Darstellern und das hätte man durchaus verhindern können, wenn man sich etwas mehr Mühe gegeben hätte.




4/10

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