Follower

Sonntag, 30. März 2008

Mucha Sangre






Titel : Mucha Sangre

Originaltitel : Mucha Sangre

Land / Jahr : Spanien / 2002

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Pepe de las Heras

Darsteller :

Paul Naschy
Rodolfo Sancho
Txema Sandoval
Isabel del Toro
Julio Campos
Miguel Ángel Rodríguez 'El Sevilla'


----------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


In einer spanischen Stadt, vor deren Küste vor Jahrzehnten ein Meteor ins Meer stürzte, verschwinden vermehrt junge Frauen. Zur gleichen Zeit brechen die beiden Kriminellen Schlitzer (Rodolfo Sancho) und Cortaojos (Txema Sandoval) aus dem Gefängnis aus, nehmen die heißblütige Iciar (Isabel del Toro) als Geisel und machen sich auf zu dem Gangsterboss Vicuña (Jacinto Molina), der Schlitzer noch mehre Millionen Euro schuldet. Als Schlitzer und Cortaojos bei Vicuña die Schulden eintreiben wollen, stehen sie einer Horde von Wirten außerirdischer Parasiten gegenüber, die Männer zur Fortpflanzung benötigen und Frauen als ihre Hauptnahrungsquelle betrachten...

Quelle: OFDB


----------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:


Auf diesen Film bin ich eher durch Zufall gestoßen, da ich ihn mal sehr billig in einer Videothek erstanden habe. Ich dachte mir, für 3 Euro kann man nicht viel verkehrt machen. Erst als ich den Film dann das erste mal sah, habe ich gemerkt,was das für ein absoluter Glückskauf war.

Der Film ist ja wohl die totale Spaßgranate, ein herrlich trashiger Fun/Splatter, der einem das Herz vor Freude im Leibe hüpfen lässt.Natürlich muß man für diese Art von Humor empfänglich sein und Trashfilme mögen, aber wenn dies der Fall ist, ist man bei "Mucha Sangre" bestens aufgehoben.

Eine total schräge Story, die aber sehr flüssig und witzig erzählt wird und sehr skurile Charaktäre sind die Markenzeichen dieses Films.Ich persönlich könnte mich jedesmal wieder über diesen dämlichen Polizisten kaputtlachen, der von einem Fettnäpfchen ins andere tritt,es ist einfach zu köstlich.Aber auch die anderen Darsteller sind meiner Meinung nach perfekt für diesen Film und drücken ihm seinen ganz eigenen Stempel auf.

Aber was mich am meisten überrascht hat, war doch die 16 er Freigabe, denn der Film ist teilweise doch ziemlich hart. Ich habe ja nichts dagegen, aber einmal mehr wundere ich mich über die FSK und frage mich wirklich, nach welchen Kriterien die ihre Freigaben erteilen.

Insgesamt kann man jedenfalls sagen, das "Mucha Sangre " ein absolut gelunger Splatterspaß ist und sehr gute und äusserst kurzweilige Unterhaltung bietet. Freunde des Genres können eigentlich nicht an diesem Film vorbei.



8/10

Samstag, 29. März 2008

Ich weiß, wer mich getötet hat






Titel : Ich weiß, wer mich getötet hat

Originaltitel : I Know Who Killed Me

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Chris Sivertson

Darsteller :

Lindsay Lohan
Julia Ormond
Neal McDonough
Brian Geraghty
Garcelle Beauvais
Spencer Garrett
Gregory Itzin
Bonnie Aarons
Kenya Moore
Thomas Tofel
Rodney Rowland
David Figlioli


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Die Idylle einer amerikanischen Kleinstadt wird erschüttert. Die noch junge Aubrey Fleming (Lindsay Lohan) wurde von einem Serienkiller entführt. Ihr gelang die Flucht, nachdem sie gefoltert wurde, doch sie bricht zusammen und erwacht erst im Krankenhaus. Allerdings behauptet sie, gar nicht Aubrey Fleming zu sein, aber diese befinde sich noch in Lebensgefahr...

Quelle: OFDB


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung :


Es ist ziemlich schwierig, dieses komische Machwerk einzuordnen und zu bewerten. Ich bin eigentlich ohne große Erwartungen an diesen Film herangegangen, aber ich muß ehrlich gestehen,selbst die wurden noch unterboten.

Schnell zum Positiven, Lindsay Lohan sieht in dem Film recht sexy aus, das war es dann aber auch schon. Teilweise wirkte der Film auf mich eher wie ein Soft - Porno und nicht wie ein Thriller. Es kann aber gut möglich sein, das die Macher von Beginn an wussten, das ihr Werk schlecht ist und so die Zuschauer wenigstens etwas begeistern zu können.

Sollte dem so sein, ist dieser klägliche Versuch aber gescheitert, denn an diesem Film kann einen eigentlich nichts begeistern. Schon der Titel des Films zeugt meiner Meinung nach nicht von großer Innovation, aber die Story dafür noch weniger. Teilweise wirkt es, als wenn man krampfhaft etwas wirklich Geniales schaffen wollte, aber das Ergebnis ist alles andere als genial.

Selten hat man so viele Logiklöcher in einem Film gesehen, immer, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, wird man eines Besseren belehrt. Es ist wirklich unglaublich, wie strunzdoof dieser Film ist.

So etwas wie Spannung vermag sich den ganzen Film über gar nicht erst richtig aufzubauen, selbst gute Ansätze sind nur sehr schwerlich zu erkennen. Auch die Atmosphäre lässt zu wünschen übrig, denn es kommt eigentlich zu keiner Zeit so etwas wie richtige Thriller - Atmosphäre auf und das sollte doch aber bei einem Thriller Grundvorraussetzung sein. Aber nein, dieser Film dümpelt so vor sich hin, wirft mit Logiklöchern nur so um sich und ist dann irgendwann Gott sei Dank vorbei.

Wenn der Abspann anfängt, dann fragt sich der Zuschauer automatisch, was das jetzt eigentlich gewesen ist und kommt zu der Erkenntnis, das die Sache es nicht wert ist, noch länger darüber nachzudenken.



2/10

Freitag, 28. März 2008

John Rambo






Titel : John Rambo

Originaltitel : Rambo

Land / Jahr
: Deutschland / USA / 2008

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Sylvester Stallone

Darsteller :

Sylvester Stallone
Julie Benz
Matthew Marsden
Graham McTavish
Reynaldo Gallegos
Jake La Botz
Tim Kang
Maung Maung Khin
Paul Schulze
Cameron Pearson
Thomas Peterson
Tony Skarberg


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films
:


John Rambo lebt seit langer Zeit zurückgezogen in Thailand. Das benachbarte Birma ist seit 60 Jahren im Würgegriff eines blutigen Bürgerkrieges. Im Kampf gegen die dort herrschende Unmenschlichkeit sucht ein Team von freiwilligen Helfern Rambo auf um sich von ihm ins Zielgebiet bringen zu lassen. Zunächst abgeneigt willigt Rambo schließlich ein. Bereits kurze Zeit später wird das besuchte Dorf brutal niedergemacht. Fast alle Einwohner werden getötet, nur das Helferteam gerät in Gefangenschaft. Da von offizieller Seite keine Hilfe zu erwarten ist, wird ein Trupp Söldner zur Befreiung der Gefangenen entsant. Obwohl wieder nur als Fährmann gedacht, schließt sich Rambo der Eingreiftruppe an...

Quelle: OFDB


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung :


Als ich davon hörte, das Stallone seine beiden Kultreihen "Rocky" und "Rambo" um jeweils einen Teil erweitert, da war ich doch sehr skeptisch und dachte, das er sich dadurch selbst nur schaden würde. Doch nach den schon sehr gelungenem sechsten Teil der Rocky - Saga hat Stallone hier noch einmal einen draufgesetzt.

Mit "John Rambo" ist es ihm gelungen, einer längst verschollenen Filmfigur neues Leben einzuhauchen. Ich hätte es ihm ehrlich gesagt in seinem Alter nicht mehr zugetraut, diese Rolle noch einmal zu verkörpern, aber ich muß sagen, das es ihm sehr eindringlich gelungen ist.

Manch einer sieht in diesem Film sicherlich nur ein reines Gemetzel, aber ich finde, das hier ein sehr harter,realistischer und kompromissloser Actionfilm entstanden ist, der in Sachen Härtegrad seinesgleichen sucht.Es gibt wirklich so manche Splatterszenen, das man unwillkürlich glaubt, man befände sich mitten in einem Horrorfilm.

Ich bin der Meinung, das es bei diesem Film sinnvoll ist, auch diese Härte zu zeigen, denn dadurch wirkt er meiner Meinung nach nur realistischer und man bekommt einen Einblick in die Schrecken des Krieges.

Stallone spielt die Rolle auch wieder in altgewohnter Art und Weise, nämlich ziemlich wortkarg und sich immer auf das Wesentliche beschränkend. Sicher ist es keine darstellerische Leistung, um ihn für den Oscar zu nominieren, aber für diesen Film ist es absolut perfekt.

Das einzige, was mich im Film wirklich erschreckt hat, war Stallone's Gesicht, dem man doch einige Operationen ansieht und das auf mich persönlich teilweise einen fast deformierten Eindruck machte.

Auf jeden Fall kommt kein Actionfan an diesem Film vorbei, ichfreue mich schon jetzt auf die DVD - Auswertung, denn dieser Film wird auf jeden Fall in meine Sammlung wandern.



9/10

Alias - Die Agentin






Titel : Alias - Die Agentin

Originaltitel : Alias

Land / Jahr : USA / 2001

Altersfreigabe : FSK 16

Regie :

Ken Olin
Lawrence Trilling
Jack Bender
Daniel Attias
J.J. Abrams
Tucker Gates

Darsteller :


Jennifer Garner
Victor Garber
Ron Rifkin
Michael Vartan
Carl Lumbly
Kevin Weisman
Greg Grunberg
David Anders
Merrin Dungey
Bradley Cooper
Mía Maestro
Lena Olin


------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung :


Sydney Bristow (Jennifer Garner) arbeitet für eine geheime Unterabteilung des C.I.A. namens SD-6, zumindest glaubt sie das. In Wirklichkeit jedoch ist SD-6 ein Ableger der sogenannten "Allianz der 12", ehemalige C.I.A.-Agenten, die es als profitabler angesehen haben, sich selbständig zu machen und ihre Entdeckungen und Errungenschaften an den meistbietenden zu verkaufen.
Leider weiß nur SD-6's Director Arvin Sloane (Ron Rifkin) darüber bescheid, während sämtliche Mitarbeiter glauben, im Dienste ihres Landes zu stehen und gute Patrioten zu sein.
Als Sydney die Wahrheit auf sehr schmerzliche Art und Weise herausfindet, beschließt sie, zum echten C.I.A. zu gehen und bietet ihre Dienste als Doppelagentin an, um SD-6 zu Fall zu bringen.

Nun gibt es nur zwei Personen, denen sie vertrauen kann.
C.I.A. Agent Michael Vaughn (Michael Vartan), der ihr Verbindungsmann und Betreuer bei C.I.A. ist, und ein weiterer Doppelagent bei SD-6, ein Mann, den sie kaum kennt...ihren Vater (Victor Garber).

Während sich Sydney bemühen muß, nicht aufzufliegen, schlägt sie sich mit ihrem Partner Marcus Dixon (Carl Lumbly) durch halsbrecherische Missionen, für die sie von Technikgenie/-geek Marshall Flinkman (Kevin Weisman) mit den unglaublichsten Gadgets ausgestattet wird, die selbst noch einen James Bond neidisch werden lassen würden.
Das sie ihre geheime Identität vor ihren besten Freunden verbergen muß, sorgt natürlich für weitere Schwierigkeiten.
Während ihre Mitbewohnerin Francin (Merrin Dungey) als beste Freundin eher der sichere Hafen im Privatleben ist, sorgt ihr guter, aber platonischer Freund Will (Bradley Cooper) für einige Turbulenzen, da er als Journalist auf SD-6 aufmerksam geworden ist, ohne zu wissen, daß Sydney Teil seiner Story ist. Für Sydney bedeutet es nun, Will von seinen Untersuchungen abzuhalten, da er schon auf SD-6 Director Sloanes Abschußliste steht, falls er noch mehr Fragen stellen sollte.

Neben all diesen Problemen entwickelt sich "nebenbei" eine Storyline, die mystische Elemente, antike High-Tech-Artefakte und eine geheimnisvolle Prophezeiung beinhaltet, in deren Mittelpunkt Sydney steht, auch wenn sie es jetzt noch nicht ahnen kann.

Quelle: OFDB


-------------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung :


Für mich persönlich zählt "Alias - Die Agentin" neben "24" zu den mit Abstand besten Agentenserien, die es überhaupt gibt. Diese Serie ist an Spannung kaum zu überbieten und birgt ein ungeheures Suchtpotential.

In dieser Serie erlebt man nicht nur die Abenteuer der Agentin, man bekommt auch einen Einblick in ihr Privatleben und es gibt auch Raum für menschliche Gefühle, ohne das die Serie jemals in die schnulzige Ecke abdriftet. Und gerade das ist es meiner Meinung nach, was diese Serie so gut und aussergewöhnlich macht.

Die durch die Bank ausgezeichneten Darsteller tragen sicherlich einen großen Anteil daran, das die Serie so erfolgreich geworden ist. Vor allem Jennifer Garner beweist hier, das sie eine durchaus sehr wandlungsfähige Darstellerin ist und nicht nur die hübsche Frau, als die sie von vielen gesehen wird.

Die verschiedenen Charaktäre in der Serie wirken allesamt sehr sympatisch, so das man selbst die Bösewichter in sein Herz schließt, die ein sehr wesentlicher Bestandteil der Gesamtgeschichte sind.

Die Geschichte wird in allen 5 Staffeln der Serie so spannend und interessant erzählt,das einem teilweise der Atem stockt. Die Macher der Serie haben es geschafft, das die Geschichte eine so starke Faszination auf den Zuschauer ausübt, das man manchmal das Gefühl hat, selbst ein Teil der Story zu sein. Ich glaube, das kann man nicht von vielen Serien behaupten.

Eigentlich ist es sehr schade, das die Serie mit der fünften Staffel geendet hat, ich hätte mir ruhig noch einige Staffeln gewünscht, aber man hat es eigentlich ganz gut geschafft, die Story befriedigend abzuschließen. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn man die letzte Staffel nicht von 22 auf 17 Episoden geschrumpft hätte, denn dann hätte man doch die ganze Sache noch etwas besser und ausführlicher beenden können.

Abschließend kann man sagen, das die Serie sich über alle 5 Staffeln hinweg auf einem sehr ansprechendem Level bewegt hat, kleine Längen seien verziehen, denn die kommen in der besten Serie vor.Auf jeden Fall bin ich sehr froh darüber, das ich die komplette Serie auf DVD habe, denn ich werde mir diese tolle Serie sicher noch sehr oft ansehen.



10/10

Donnerstag, 27. März 2008

Final Destination 2










Final Destination 2
(Final Destination 2)
mit A.J. Cook, Sarah Hattingh, Enid-Raye Adams, Lynda Boyd, Terrence 'T.C.' Carson, Jonathan Cherry, Cam Cronin, Aaron Douglas, James Kirk, Michael Landes, Ali Larter, David Paetkau
Regie: David R. Ellis
Drehbuch: Jeffrey Reddick / J. Mackye Gruber
Kamera: Gary Capo
Musik: Shirley Walker
FSK 16
USA / 2003

Ein Jahr, nachdem eine Gruppe Teenager dem Tod auf ebenso rätselhafte Weise enteilte, wie sie später von jenem wieder eingeholt wurde, droht sich das Geschehen zu wiederholen: Nach einer Vorahnung verhindert die junge Kimberly, dass sie selbst, ihre Freunde sowie ein paar weitere Autofahrer auf dem Highway von einem Baumtransport geplättet werden. Als schon wenige Tage darauf der erste Glückspilz einem Freak Accident erliegt, wird Kimberly mulmig. Sie sucht Hilfe bei der letzten Überlebenden vom Vorjahr.


Drei Jahre nach dem schon als genial zu bezeichnenden ersten Teil legte dieses Mal Regisseur David R. Ellis noch eine ordentliche Schippe drauf und schuf somit den meiner persönlichen Meinung nach besten Teil der "Final Destination" Reihe vor. Zeitlich lediglich ein Jahr nach den Ereignissen des Vorgängers angesiedelt, präsentiert sich einem eine Geschichte, die insbesondere in Sachen Härte eine ganze Menge zu bieten hat. Das Schöne an der Sache ist dabei, das die Geschichte keineswegs aufgrund der teilweise richtig derben Effekte leiden musste, denn es entfaltet sich ein mindestens ebenso intensives-und spannendes Szenario, wie es schon in Teil eins der Fall war. Bei vorliegendem Film handelt es sich gleichzeitig um ein exemplarisches Beispiel dafür, das bei der deutschen FSK wohl doch so manches Mal ein Film durchrutscht, denn nicht anders ist es auch nur ansatzweise logisch zu erklären, wie dieser Film mit einer 16er Freigabe ausgestattet werden konnte. Wurde in Teil 1 noch weitgehend auf explizite Gewaltdarstellungen verzichtet, so schließt dieses Werk die Lücke mehr als nur nahtlos, sind doch SFX in rauen Mengen vorhanden, so das der Betrachter stellenweise aus dem Staunen nicht mehr rauskommt.

Hier handelt es sich dann wohl auch um einen der absoluten Höhepunkte dieser Geschichte, denn schon die zu Beginn erscheinende Vision auf dem Highway hat es mächtig in sich und dürfte gleichzeitig die härteste-und spektakulärste der gesamten Film-Reihe darstellen. Doch damit nicht genug, denn auch die in der Realität geretteten Opfer müssen wenig später ihr Leben auf eine Art und Weise verlieren, die einen streckenweise mit einem weit aufgerissenem Mund zurücklässt. Es ist schon eine wahre Pracht, welch blutiges-und hartes Spektakel sich an dieser Stelle eröffnet und dennoch ist es David R. Ellis absolut hervorragend gelungen, das es hier nicht in ein vollkommen sinnloses Schlachtfest ausartet, sondern die erstklassig erzählte Story zu jeder Zeit im Vordergrund steht. Und so kann man sich dann auch auf einen Horrorfilm freuen, der nicht nur durch die unzähligen Effekte zu überzeugen weiß, sondern in allen Belangen an den brillanten Erstling anknüpft und diesem in absolut nichts nachsteht.

Dies kann man auch im Bezug auf das dargebotene Schauspiel anmerken, denn auch die etlichen neuen Gesichter in diesem Film liefern allesamt überzeugende Performances ab und zeigen einmal mehr eindrucksvoll auf, das gerade in den USA ein schier unerschöpfliches Reservoir an talentierten Jung-Darstellern vorhanden ist, aus dem man sich jederzeit bedienen kann, ohne dabei sonderliche Qualitäts-Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Das Schema des Filmes ist natürlich absolut authentisch mit dem des ersten Teils, in dieser Beziehung sollte man also keine sonderlichen Überraschungsmomente erwarten. Diese ergeben sich dafür aber wie schon erwähnt im Bereich der jeweiligen Tötungen, bei denen der Sensemann äußerst vielfältig vorgeht und die dieses Mal phasenweise von extremer Härte durchzogen sind. So dürfte vorliegendes Szenario auch auf jeden Fall die Liebhaber der derben Gangart ansprechen, denn das was hier geboten wird, reicht im Normalfall mindestens für zwei Horrorfilme aus.

Wer also gedacht hat, das mit dieser Fortsetzung eventuell schon die Genialität der Grundidee oder die im ersten teil an den Tag gelegte Qualität nachlassen würde, dürfte sich nach Ansicht des Filmes stark getäuscht sehen. Eher das Gegenteil tritt ein, denn "Final Destination 2" ist in meinen Augen der absolut beste Teil der gesamten reihe und das liegt ganz eindeutig nicht ausschließlich an den brillanten SFX, sondern am gewonnenen Gesamteindruck. So muss wirklich gelungene Unterhaltung und erstklassiger Horror aussehen, da schaut man sich das Filmchen auch gern mehrere Male an, ohne dabei das Interesse an der Story zu verlieren, die einen immer wieder aufs Neue begeistern kann.


Fazit:


Eher selten tritt der Fall ein, das eine Fortsetzung dem ersten Teil einer Reihe ebenbürtig ist, bei "Final Destination 2" ist aber sogar noch eine qualitative Steigerung gegenüber dem Vorgänger zu verzeichnen. Hier präsentiert sich ein Film, in dem einfach sämtliche Zutaten absolut perfekt aufeinander abgestimmt sind und dem Zuschauer so ein Film-Vergnügen bereiten, das man so schnell nicht vergessen wird.


9,5/10




Samstag, 22. März 2008

Octane - Grausamer Verdacht






Titel : Octane - Grausamer Verdacht

Originaltitel : Octane

Land / Jahr
: Großbritannien / Luxemburg / 2003

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Marcus Adams

Darsteller :

Madeleine Stowe
Norman Reedus
Bijou Phillips
Mischa Barton
Jonathan Rhys Meyers
Leo Gregory
Raffaello Degruttola
Samuel Fröler
Stephen Lord
David Menkin
Dylan Smith


--------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Eine Mutter holt ihre Tochter von einem Besuch bei ihrem Vater ab. Nach einem Streit an einer Raststätte steigt eine Teenagerin bei ihr unbekannten Jugendlichen ins Auto. Als ihre Mutter sich wieder beruhigt macht sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter und muß bald feststellen, dass diese nicht von normalen Menschen, sondern von Vampiren gekidnappt wurde...

Quelle: OFDB



---------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:




Diesen Film als Horror/Thriller zu betiteln,ist schon eine mittelschwere Frechheit,denn das einzige,was hier Horror ist,ist der Film selbst.War ich froh,als der Abspann anfing,das war mit Abstand das positivste am Film.Es war wirklich sehr schwer,sich diesen Schrott bis zum bitteren Ende anzusehen,aber was tut man nicht alles,um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Selten habe ich ein solches zusammenhangloses Durcheinander gesehen wie in diesem Film.Die Story ist sehr verworren und das ist noch nett ausgedrückt.Sämtliche Darsteller wirken vollkommen deplaciert und so etwas wie Atmo oder Spannung sucht man hier leider vergeblich.

Es sind noch nicht einmal gute Ansätze vorhanden,so das man sagen
könnte,es wurde Potential verschenkt,der Film hat einfach überhaupt
kein Potential.

Ich kann jedem nur empfehlen,die Finger von diesem Müll zu lassen,
Ihr würdet Euch nur ärgern.Es ist schon manchmal unverständlich,was
für ein Schrott teilweise auf DVD gepresst wird,manche Filme sind
noch nicht einmal einen Rohling wert.Und dieses komische Machwerk
zählt mit Sicherheit dazu.


2/10

Mittwoch, 12. März 2008

Dellamorte Dellamore






Titel : Dellamorte Dellamore

Originaltitel : Dellamorte Dellamore

Land / Jahr : Deutschland,/ Frankreich / Italien /1994

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : Michele Soavi

Darsteller :

Rupert Everett
Anna Falchi
François Hadji-Lazaro
Stefano Masciarelli
Mickey Knox
Fabiana Formica
Clive Riche
Katja Anton
Barbara Cupisti
Anton Alexander
Pietro Genuardi
Patrizia Punzo


---------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Francesco Dellamorte ist Totengräber im italienischen Provinzkaff Buffalore. Zusammen mit dem total verblödeten Gnaghi verbuddelt er hier reihenweise Leichen, um sie dann wenige Tage später erneut zu erschiessen. Denn über dem Friedhof von Buffalore liegt ein Fluch, der die Toten innerhalb von sieben Tagen nach ihrer Bestattung zurückkehren lässt. Eigentlich nimmt Francesco die Sache sehr gelassen hin, doch als dann seine Geliebte als Untote zurückkehrt und er gezwungen ist, sie zu erschießen, verliert er die Orientierung...

Quelle: OFDB


---------------------------------------------------------------------------------------------------





Meinung :


Dieser Film ist mal ganz anders als die üblichen Horrorfilme und
gerade das macht in so aussergewöhnlich.Für mich ist dieser
Film ein kleines Kunstwerk.

Eine romantischen Horrorfilm,das sieht man nicht alle Tage.Die
Story ähnelt wirklich einer Romanze,sie wird flüssig und interes-
sant erzählt.Die Spannung baut sich sehr gut auf und kann sich
auf einem konstant hohen Niveau halten.Die Atmo ist sehr dicht
und wirkt auch teilweise sehr morbide.Durch die Location des
Friedhofs wirkt sie auch sehr bedrohlich und hat einen beklem-
menden Touch.

Die Darsteller sind meiner Meinung nach hervorragend,nicht irgend-
welche 08 / 15 Darsteller,sondern echte Profis,die ihr Handwerk
verstehen.Sie spielen ihre Rollen absolut überzeugend und auten-
tisch.

Auch an Härte hat der Film einige nette Szenen zu bieten,die aber
über den ganzen Film wohl dosiert sind.Zuviel Härte hätte aber
auch gar nicht hier hereingepasst,das hätte den künstlerischen
Wert,den der Film auf jeden Fall besitzt,nur unnötig zerstört.

Abschließend kann man sagen,das es sich hier um einen sehr
guten,niveauvollen Horrorfilm handelt,der leider sehr oft viel zu
schlecht bewertet wird.Auf jeden Fall ist dieser Film absolut
sehenswert.




9/10

Freitag, 7. März 2008

Zodiac - Die Spur des Killers






Titel : Zodiac - Die Spur des Killers

Originaltitel : Zodiac

Land / Jahr
: USA / 2007

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : David Fincher

Darsteller :

Jake Gyllenhaal
Robert Downey Jr.
Mark Ruffalo
Anthony Edwards
Jules Bruff
Geoff Callan
Brian Cox
Clea DuVall
John Ennis
Mitchell Fink
Charles Fleischer
John Getz


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Im Sommer 1969 begeht ein unbekannter Mörder in der Region San Francisco mehrere Morde im Abstand von jeweils einem Monat. Als der Täter, der sich "Zodiac" nennt, beginnt, verschlüsselte Briefe mit Botschaften an ansässige Zeitungen zu verschicken, schalten sich die Inspektoren Toschi (Mark Ruffalo) und Armstrong (Anthony Edwards) in die Ermittlungen ein. Doch obwohl der Täter reichlich Spuren und Fingerzeige hinterläßt, gestalten sich die Ermittlungen als mehr als schwierig. Denn offenbar hat der Mörder seine Serie bereits wesentlich früher begonnen als angenommen und nun eine gewisse Beziehung zu dem Journalisten Avery (Robert Downey jr.) entwickelt. Dadurch kommt auch der Zeitungscartoonist Graysmith (Jake Gyllenhaal) mit dem Fall in Kontakt, um fortan jede Minute mit der Entschlüsselung der Briefe und der Jagd nach dem Täter zu verbringen. Einem Verdächtigen, Arthur Leigh Allen können die Polizisten nichts nachweisen.
Jahre vergehen und der Fall wirkt sich nachhaltig auf alle Beteiligten aus. Erst Armstrong, dann Toschi quittieren den Dienst; aus Avery wird durch Alkohol und Drogen ein komplettes Wrack. Nur Graysmith bleibt an dem Fall dran, ist bereits dabei, ein Buch zu schreiben - und eines Tages kreuzen sich seine und Toschis Wege wieder...

Quelle: OFDB


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:




Das ist mal ein Thriller der etwas anderen Art.Für manch einen mag es auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheinen,das der Film sich über eine Zeitspanne von Jahrzenten erstreckt.Aber wenn man sich auf diesen Film einlässt,dann wird man auch von ihm gefesselt.

Der Film hat einige Passagen,in denen so gut wie nichts passiert,wirkt aber meiner Meinung nach zu keiner Zeit langweilig.Er übt eine ganz eigene Faszination auf den Zuschauer aus,der man sich nur schwerlich entziehen kann.

Spannung ist den ganzen Film über vorhanden,der Film ist jederzeit interessant.Die Atmo ist sehr dicht und wirkt teilweise sehr beklemmend.Die Darsteller sind allesamt sehr überzeugend und machen ihre Sache sehr gut.

Ich kann jedem nur empfehlen,sich diesen Film anzusehen,es ist ein Thrillererlebnis der etwas anderen Art.





8/10

Evil - To Kako






Titel : Evil

Originaltitel : To Kako

Land / Jahr : Griechenland / 2005

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Yorgos Noussias

Darsteller :

Meletis Georgiadis
Pepi Moschovakou
Argyris Thanassoulas
Stavroula Thomopoulou
Mary Tsoni
Andreas Kondopoulos
Nikos Sabalis
Yannis Katsambas


----------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


In Athen bricht eine unkontrollierbare Epidemie aus, welche bei den Infizierten zu folgenden Krankheitsbildern führt: Rote Augäpfel, hinkende Gangweise und das unstillbare Verlangen frisches Menschenfleisch zu verzehren. Eine Gruppe Überlebender, unter ihnen ein abgedrehter Taxi-Fahrer, ein Elitesoldat und ein junges Mädchen versuchen, schwer bewaffnet diesem blutigen Inferno zu entkommen. Doch wie soll man einen Weg aus einer Großstadt finden, in der nahezu sämtliche Bewohner zu mordgierigen Zombies mutiert sind...

Quelle: OFDB


---------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:


Ja,endlich habe ich ihn gesehen.Als Film an sich kann er absolut nicht
überzeugen.Flache Dialoge,dämliche Darsteller und auch die Story ist
ziemlich dröge.Man bekommt keinerlei Info,durch was die Leute sich
überhaupt infiziert haben.

Aber trotzdem fand ich den Film gut.Er ist herrlich trashig,wobei sich
mir nicht erschlißt,ob das beabsichtigt ist oder nicht.Teilweise wirkt
der Film unfreiwillig komisch und gerade das macht ihn so lustig.


Der Splatter/Gore Gehalt ist ziemlich hoch,Genre Freunde werden auf
ihre Kosten kommen.Ich bereue jedenfalls nicht,mir den Film gekauft
zu haben.

Man darf den Film halt nur nicht so ernst nehmen,sondern sollte ihn
als eine Mischung aus Trashfilm und Fun Splatter sehen,denn dann
ist der Film echt nicht schlecht.




6,5/10

Mittwoch, 5. März 2008

Fido






Titel : Fido

Originaltitel : Fido

Land / Jahr : Kanada / 2006

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Andrew Currie

Darsteller :

Carrie-Anne Moss
Billy Connolly
Dylan Baker
K'Sun Ray
Sonja Bennett
Jennifer Clement
Rob LaBelle
Aaron Brown
Brandon Olds
Alexia Fast
Henry Czerny
Tim Blake Nelson


------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Die Zombiekriege sind vorbei - jetzt werden die Untoten zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft gemacht, wie ein guter Haushund eben. Jede Familie sollte einen haben und das denken sich auch die Robinsons und besorgen sich Fido (Billy Connolly), mit dem Sohn Timmy (K'Sun Ray) auch sofort Freundschaft schließt. Die Eltern (Carrie-Ann Moss, Dylan Baker) sind zwar noch etwas skeptisch, aber selbst Nachbar Theopolis (Tim Blake Nelson) hat ja erfolgreich eine heiße Zombiefreundin. Alles könnte also fröhlich vor sich hinrotten, als Fido eines Tages in der Nachbarschaft jemanden verfrühstückt - sofort ist der Zombie nicht mehr haltbar. Aber niemand hätte damit gerechnet, daß Timmy für seinen Freund bis ans Ende der Welt gehen würde...

Quelle: OFDB


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung :


Wer hier eine Zombie-Komödie a la "Shaun of the Dead" erwartet,der wird sicherlich enttäuscht werden,denn so ein Film ist "Fido" nicht und will es auch gar nicht sein.Das wird eigentlich auch schon nach sehr kurzer Zeit klar.

Es ist ein Film,bei dem man sich vorher im klaren darüber sein muß,
welche Erwartungen man an den Film hat."Fido" ist eine sehr liebevoll
gestaltete und inszinierte Zombie - Komödie,die ihren ganz eigenen
Charme hat.Man darf hier keine großen Härten oder Splatter/Gore
Einlagen erwarten.Ich persönlich bin auch der Meinung,das die bei
diesem Film auch vollkommen fehl am Platz gewesen werden.

In idyllischen Städten werden die Zombies hier wie Haustiere oder
Bedienstete gehalten,die durch ein elktrisches Halsband von ihrem
Hunger abgelenkt werden.Einer der Zombies,nämlich Fido,entwickelt
Gefühle und funktioniert auch ohne dieses Halsband.Hört sich alles
sehr lapidar und uninteressant an,ist es aber nicht.

Der Film lebt von Widersprüchen und ist gespickt mit feinstem,aber
teilweise auch nicht auf den ersten Blick erkennbarem schwarzen
Humor gespickt.Es gibt hier nicht die sogenannten "Brüller-Gags",
die man von anderen Zombie-Komödien teilweise gewöhnt ist.Auch
ist es nicht der teilweise trockene englische Humor,der den Film
ausmacht,nein,es ist eine Art von Humor,die man teilweise erst
etwas später richtig wahrnimmt.

Und genau das macht den Film meiner Meinung nach zu etwas ganz
Besonderem.Die Kontraste,die teilweise aufgezeigt werden und die
liebevolle Art,mit den doch bizarren Mitbewohnern umzugehen.Und
natürlich nicht zu vergessen die sozialkritische Note,die dieser Film
natürlich auch beinhaltet.

Insgesamt gesehen ist "Fido" ein Filmvergnügen der ganz besonderen
Art,das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.





8,5/10

Dienstag, 4. März 2008

Severance - Ein tödlicher Betriebsausflug






Titel : Severance - Ein blutiger Betriebsausflug

Originaltitel : Severance

Land / Jahr : Großbritannien / 2006

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Christopher Smith

Darsteller :

Danny Dyer
Laura Harris
Tim McInnerny
Toby Stephens
Claudie Blakley
Andy Nyman
Babou Ceesay
Matthew Baker
Juli Drajkó
David Gilliam
Judit Viktor
Sándor Boros


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Um das Teamwork zu verbessern und den Gruppenzusammenhalt zu stärken, schickt ein Rüstungskonzern einige seiner Mitarbeiter übers Wochenende gemeinsam in ein vermeintlich verlassenes Waldgebiet in Osteuropa. Haben anfangs ohnehin nur die Wenigsten besonders große Lust auf diese offensichtliche Freizeitverschwendung, verschlechtert sich ihre Stimmung noch mehr, als sie herausfinden, dass ihre brüchige, heruntergekommene Unterkunft früher als Irrenanstalt für russische Gefangene aus dem Afghanistan-Krieg diente und diese nun ihr blutiges Unwesen in den umliegenden Wäldern treiben.

Quelle: OFDB


-------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:




Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut und heute ist er mein eigen geworden.Und ich muß sagen,ich bin nicht enttäuscht worden.Gut,ich hatte ihn etwas härter erwartet,aber der Film hat mich trotzdem nicht enttäuscht.

Severance hat von Anfang an eine ganz besondere Atmo.Der Film ist
herrlich makaber und voll mit beissendem schwarzen Humor.Manche
Gags nimmt man erst im nachhinein bewußt war und kann mit Verzö-
gerung lachen.Dieser britische Humor ist sicher nicht jedermanns
Sache,aber wer ihn mag,wird diesen Film lieben.

Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt und machen ihre Sache
hervorragend.Sie gehen in ihren Rollen auf und wirken sehr glaubhaft.

Die Splatterszenen sind nicht so hart,wie ich dachte,aber das macht
gar nichts,denn das,was drin ist kommt gut rüber und ist teilweise
auch noch sehr witzig.


Insgesamt gesehen ist Severance eine tolle Horror-Komödie,die sehr
kurzweilig und sehr unterhaltend ist.Ich kann jedem nur empfehlen,
diesen Film seiner Sammlung einzuverleiben.Meiner Meinung nach
lohnt sich ein Kauf dieses Films auf jeden Fall.



8,5/10]

Sonntag, 2. März 2008

Resurrection - Die Auferstehung






Titel : Resurrection - Die Auferstehung

Originaltitel : Resurrection

Land / Jahr : USA / 1999

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Russell Mulcahy

Darsteller :

Christopher Lambert
Barbara Tyson
Patrick Chilvers
David Cronenberg
Jayne Eastwood
Darren Enkin
David Ferry
Jan Filips
Rick Fox
Silvana Gatica
Karen Glave
Barbara Gordon


------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kurzbeschreibung des Films :


Im verregneten Chicago treibt ein brutaler Serienkiller sein Unwesen. Seinen Opfern trennt er gezielt Gliedmaßen ab.
Detective Prudhomme (Christopher Lambert) macht sich zusammen mit seinem Partner auf die gefährliche Jagd nach dem Psychopathen. Die Hinweise auf ein biblisches Motiv verdichten sich zunehmend und die Aufklärung des Falles scheint greifbar nahe. Doch dann wird Prudhommes Partner Opfer des Killers...

Quelle: OFDB


-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Meinung:


In meinen Augen ein fantastischer Thriller,der oft als Plagiat von "Sieben" bezeichnet wird.Sicher gibt es in der Story viele Ähnlichkeiten,aber diesen tollen Film Plagiat zu nennen,wäre falsch und würde ihm nicht gerecht werden.

Der Film hat eine sehr dichte unheilvolle Atmo,die auch durch die Thematik noch verstärkt wird.Der Spannungsbogen ist von Beginn an sehr straff gespannt und erleidet auch keinerlei Einbruch.Knisternde Spannung lassen den Zuschauer in die Geschichte eintauchen und richtiggehend mitfiebern.Auch dieser Film spielt sich von der Brutalität her zum größten Teil im Kopf des Betrachters ab.

Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut,vor allem C.Lambert,es ist einer seiner besten Filme.Freunde spannender Psycho/Thriller kommen hier voll auf ihre Kosten.Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen.





8,5/10