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Mittwoch, 30. April 2008

Black Water






Titel : Black Water

Originaltitel : Black Water

Land / Jahr : Australien / 2007

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : David Nerlich / Andrew Traucki

Darsteller :

Diana Glenn
Maeve Dermody
Andy Rodoreda


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Kurzbeschreibung des Films :


Grace (Diana Glenn) ist zusammen mit Lee (Maeve Dermody) und deren Freund Adam (Andy Rodoreda) in Australien, um dort zwei Wochen Urlaub zu machen. Als erstes besichtigen sie eine Krokodilfarm und wissen da noch nicht, dass sie schon kurze Zeit später ernsthafte Bekanntschaft mit einem Krokodil machen werden.
Denn am nächsten Tag planen sie einen Angelausflug auf den weit verzweigten Flüssen im Landesinneren. Dafür suchen sie sich einen Bootsführer, Jim (Ben Oxenbould), der sie in einem kleinen Motorboot, aus dem sie versuchen, ein paar Fische zu angeln, immer weiter in den dichten Urwald fährt.
Doch nach kurzer Zeit rammt sie ein Krokodil und schon treiben alle vier Personen im Wasser. Grace, Lee und Adam können sich auf einen Baum retten, während Jim kein Glück hat und den Hunger des Tiers stillen muss. Allerdings ist es danach noch nicht satt und wartet geduldig darauf, dass die drei Überlebenden sich erneut ins Wasser trauen, um irgendwie diesem Albtraum zu entkommen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau, was ich von diesem Film aus "Down Under" halten soll. Auf der einen Seite soll es Tierhorror sein, auf der anderen Seite eher Survival - Horror. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist der Film von beiden Seiten gesehen leider nicht mehr als totales Mittelmaß.

Die Story ist eigentlich recht banal, sie gibt nicht viel her, aber das ist gar nicht mal das Ausschlaggebende. Atmosphärisch gesehen kommt die Angst der Protagonisten zwar recht gut rüber, die Spannung ist annehmbar, aber nicht so, wie ich persönlich es erwartet hatte. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, das doch etwas mehr passiert, als das ein paar Menschen in den Bäumen sitzen und einer nach dem anderen von einem Krokodil gefressen wird, nachdem sich nacheinander alle einzeln ins Wasser begeben.

Sicher, wenn man den Film aus der Sicht der Betroffenen sieht, kommt die Angst recht gut rüber, aber irgendwie wirkt doch alles ziemlich langatmig und streckenweise auch langweilig. Auch das Krokodil bekommt man nicht gerade oft zu sehen, ein bisschen mehr hätte ich mir da doch erwartet.

Die vorhandene Spannung bezieht sich lediglich daraus, ob der Nächste, der ins Wasser geht, auch gefressen wird und das ist doch auf Dauer ziemlich ermüdend. Insgesamt kann man sagen, das der Film sich zum einmaligen Ansehen eignet, aber auch nur, wenn man nicht zuviel erwartet. Allen, die etwas mehr erwarten, rate ich doch von diesem Film ab.




5/10

Dienstag, 29. April 2008

Tanz der Vampire






Titel : Tanz der Vampire

Originaltitel : The Fearless Vampire Killers

Land / Jahr : Großbritannien / USA / 1967

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Roman Polanski

Darsteller :

Jack MacGowran
Roman Polanski
Alfie Bass
Jessie Robins
Sharon Tate
Ferdy Mayne
Iain Quarrier
Terry Downes
Fiona Lewis
Ronald Lacey
Sydney Bromley
Andreas Malandrinos


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Kurzbeschreibung des Films :


Der zerstreute Professor Abronsius begibt sich mit seinem Schüler Alfred in die Tiefen der transsylvanischen Provinz, um den Legenden von Vampirismus in dieser Gegend auf den Grund zu gehen. Als im Gasthaus des nachts eine schöne Frau entführt wird, folgen die Vampirjäger der Spur bis zu einem Schloss. Dort wohnt der Vampir Graf Krolok (und dessen schwuler Sohn), der gerade eine Party für die örtliche Blutsaugerschaft schmeisst. Professor Abronsius und Alfred sollen als “Abendessen” herhalten…

Quelle: OFDB


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Meinung:


Mit "Tanz der Vampire" ist es Roman Polanski gelungen, eine der genialsten Horror - Komödien aller Zeiten zu schaffen. Diese Vampir - Parodie ist einfach zeitlos gut und hat bis in die heutige Zeit rein gar nichts von ihrem Charme verloren. Es macht einfach immer wieder Spaß, sich diesen Klassiker anzusehen.

In den Hauptrollen sind hier Polanski selbst und seine damalige Frau Sharon Tate zu sehen, die ja einige Jahre später leider grauenvoll um ihr Leben kam. Die darstellerischen Leistungen in diesem Film sind allesamt als sehr gut zu bezeichnen, es gibt einige sehr skurile Charaktäre, die einen immer wieder zum Lachen bringen.

Die Geschichte ist sehr witzig und interessant umgesetzt worden und auch die Spannung kann sich hier durchaus sehen lassen. Das Beste am Film aber ist meiner Meinung nach die sehr gelungene Atmosphäre, die sich durch eine extreme Dichte auszeichnet. Und obwohl der Film ja eher eine Komödie ist, wirkt die Atmo auch teilweise schön düster und bedrohlich.

Auf jeden Fall sollte man sich diesen Klassiker der Vampir - Komödien nicht entgehen lassen, ich habe auf dem Sektor jedenfalls noch nichts gesehen, was besser ist. Trotz seines Alters bietet der Film immer wieder sehr witzige und kurzweilige Unterhaltung.




9/10

Sonntag, 27. April 2008

Dark Ride






Titel : Dark Ride

Originaltitel : Dark Ride

Land / Jahr : USA / 2006

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Craig Singer

Darsteller :

Jamie-Lynn DiScala
Patrick Renna
David Clayton Rogers
Alex Solowitz
Andrea Bogart
Jennifer Tisdale
Chelsey Coyle
Brittney Coyle
Dave Warden
Damon Standifer
Steven Mattila
Atticus Todd


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Kurzbeschreibung des Films
:


Fünf Freunde wollen zum Spring Break aufbrechen. Allerdings nicht ohne unterwegs einem mythenumrankten, angeblich stillgelegten Rummelplatz und besonders dessen Hauptattraktion, der Geisterbahn "Dark Ride", einen ausgiebigen Nachtbesuch abzustatten.
Unterwegs gesellt sich noch eine Anhalterin hinzu, die ebenfalls nicht ahnt, dass genau in dieser Nacht ein gemeingefährlicher Psychopath das Weite aus seiner Gummizelle suchte und nun zielstrebig seinen alten Lieblingsplatz anpeilt: Die Geisterbahn.

Quelle: OFDB


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Meinung:


"Dark Ride" ist ein sehr unterhaltsamer Slasher, der meiner Meinung nach teilweise zu Unrecht sehr schlecht bewertet wird. Der Film erfindet das Genre sicherlich nicht neu, er bietet auch nichts besonders Innovatives, aber er bietet grundsolide und gute Slasher - Unterhaltung. Natürlich hat man alles schon einmal irgendwo gesehen, aber ich finde, es kommt immer darauf an, wie es umgesetzt wird.

Bei "Dark Ride" hat man halt auf viel Altbewährtes zurückgegriffen, dieses aber meiner Meinung nach sehr interessant und spannend in Szene gesetzt. Die Location mit der Geisterbahn ist sehr schön ausgewählt, es verleiht dem Film eine sehr dichte und auch bedrohliche Atmosphäre. Auch die Spannung wird gut aufgebaut und kann sich auch bis auf wenige kleine Einbrüche doch recht gut hochhalten.

Die Darsteller sind die für einen Slasher typischen Jugendlichen, die aber durchaus annehmbare Leistungen bringen. Da hat man doch schon etliche Genre - Vertreter gesehen, in denen die darstellerischen Leistungen weitaus schlechter waren. Für einen Slasher hat der Film auch einige nette Splattereinlagen, die man auch schon in weitaus schlechterer Qualität gesehen hat.

Insgesamt kann man sagen, das der Film für alle, die solide und spannende Slasher - Unterhaltung erwarten, durchaus empfehlenswert ist, alle, die einen Film mit Innovation sehen wollen, sollten lieber die Finger davon lassen.





7/10

Mittwoch, 23. April 2008

Shallow Ground






Titel : Shallow Ground

Originaltitel : Shallow Ground

Land / Jahr : USA / 2004

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Sheldon Wilson

Darsteller :

Timothy V. Murphy
Stan Kirsch
Lindsey Stoddart
Patricia McCormack
Rocky Marquette
Natalie Avital
Steve Eastin
John Kapelos
Chris Hendrie
Tara Killian
Myron Natwick
Jeff Enden


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Kurzbeschreibung des Films :


In der Kleinstadt Shallow Valley gibt es für die Polzei nicht viel zu tun. Seit vor einem Jahr mehrere ungeklärte Morde geschehen sind, ist nichts mehr passiert.
Doch gerade als man die Stadt verlassen will tauch ein blutverschmierter Junge aus dem Wald auf, in der Hand das Messer, mit dem einer der Morde begangen worden ist.

Quelle: OFDB


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Meinung:



Ich war von diesem kleinen, aber doch feinem Film sehr positiv überrascht. Der Film kann mit einer recht innovativen, sehr spannend erzählten Geschichte aufwarten, wie ich es eigentlich nicht erwartet hätte. Den gesamten Film über fällt die Spannung nicht in sich zusammen, was schon einmal sehr lobenswert ist. Die Spannung wird sogar immer noch etwas mehr hochgeschraubt, so das man wirklich auf das Ende hinfiebert. das aber nicht, weil der Film schlecht ist, sondern weil man endlich die Lösung wissen will.

Und damit kommen wir auch zu dem, was mich ein klein bisschen enttäuscht hat, das Ende war zu schnell und unspektakulär. Dort hätte ich mir doch einen kleinen Knallbonbon gewünscht und nicht ein so nüchternes Ende,wie es leider der Fall war. Ansonsten gab es aber meiner Meinung nach nichts an dem Film auszusetzen.

Die darsteller waren alle sehr solide und überzeugend, was doch einmal mehr beweist, das man für einen guten Film nicht immer die ganz großen namen braucht. Im Gegenteil, die hier mitwirkenden, doch eher unbekannten darsteller haben dem Film sehr gut getan, wie ich finde.

Besonders hervorheben möchte ich hier noch die wirklich excellente Atmosphäre, von der dieser Film sehr profitiert. Sie ist wirklich fantastisch, sehr dicht und teilweise auch etwas unheimlich. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß mit diesem Film und fühlte mich bestens unterhalten.



9/10

Dienstag, 22. April 2008

Night of the living Dead






Kurzbeschreibung des Films :


Barbara und ihr Bruder Johnny besuchen einen Friedhof. Dort werden sie plötzlich von einem mysteriösen Fremden angegriffen. Barbara kann fliehen und sucht in einer kleinen Stadt nach Hilfe. Doch die Bewohner sind alle tot, ihre verstümmelten Körper säumen die Straßen. Barbara versteckt sich mit anderen Überlebenden in einem kleinen Haus, denn die Toten erwachen schon bald zu neuem Leben und begeben sich auf die Suche nach frischem Fleisch. Verzweifelt versuchen die Überlebenden, sich gegen die untote Übermacht zu wehren.

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Originaltitel: Night Of The Living Dead

Alternativtitel: Die Nacht der lebenden Toten/Night of the Flesh Eaters/Night of Anubis/The Flesh Eaters/Monster Flick

Extras:
DVD 1:
- Schwarz/weiß- Fassung (Dt., Eng. DS 2.0)
- Making Of (Deutsch)
- 1 Trailer & 4 TV Spots
- DVD & VHS Coverabbildungen
- Sammlerstücke
- Sildeshow
- 21 weitere Bilder (Poster, Bücher, Hinter den Kulissen)
- 9 Filmografien
- Textinterview
- Produktionsnotizen
- Goofs
- Drehbuchinfos
- Das Phänomen
- Hidden Feature: Deutscher amateur Kurzfilm "Project Genesis"
-Trailershow
Shockwaves
Deadly Species
School Killer
Die unwiderl. Wahrheit über Dämonen
Halloween

DVD 2:
Nachcolorierte Fassung (Dt. DD 5.1, Eng. DS 2.0)
Audiokommentar von Mike Nelson (Ohne Untertitel)
Trailer (Deutsch)
13 Zombie- / Promi-Vergleiche
Bildergalerie
Drehbuchinfos
Produktionsnotizen
Goofauflistung
George A. Romero Filmografie


DVD 3:
- Filmdokumentation "Reflections On The Living Dead? (Eng. DS 2.0 mit dt. Untertiteln)
- Musik Video "Anti Trust - Hand in Hand" (Deutscher Amateur Kurzfilm in Anlehnung an "NOTLD")
- Artwork (Tradingcards-Abbildungen u.a.)
- 8 seitiges Booklet (George A. Romero Künstlerprofil


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Erscheinungsdatum: 2006-06-19

FSK: 16

Laufzeit: 92min & 96min - Uncut

Ländercode : 2 PAL

Tonformat(e):
Deutsch DD (Dolby Digital) 5.1
Deutsch DD (Dolby Digital) 2.0
Englisch DD (Dolby Digital) 2.0

Bildformat(e): 1,33 (4:3 Vollbild)

Label: Diverse

Produktion: 1968 USA

Regie: George A. Romero

Schauspieler:

Karl Hardman
Jessica Streiner
Kyra Schon
Marilyn Eastman
Judith O`Dea
Duane Jones


Quelle: Cyber Pirates


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Meinung:


Das ist wohl der Zombie - Klassiker überhaupt. Der erste Film der Romero - Reihe, der wohl den Weg für alle weiteren Zombiefilme geebnet hat. Dieser s / w Klassiker sorgte seinerzeit für jede Menge Gesprächsstoff, da hier eigentlich die Zombies das erste Mal wirklich böse und bedrohlich dargestellt wurden. damals kannte man so etwas in dieser Form noch nicht, deshalb gilt dieser Film auch als wirklich revolutionär.

Auch der Härtegrad war für die damalige Zeit doch etwas ganz Besonderes, auch wenn man Heute eigentlich eher darüber schmunzeln kann. Dieser Film als Ganzes gesehen ist ein absolutes Meisterwerk, mit dem Romero eine neue Art des Grauens geschaffen hatte. Diese Art von Horror, das Tote auferstehen, um Lebende Menschen zu fressen, wirkte damals auch auf viele Leute sehr verstörend.

Allein schon der Spannungsaufbau des Films ist absolut fantastisch, dazu kommt die einzigartige, sehr dichte und bedrohliche Atmosphäre, deren Wirkung durch die s / w Optik noch um einiges intensiver ist. Dadurch, das sich ein Großtels des Films in einem kleinen Haus abspielt, bekommt der Film auch noch eine sehr klaustrophobische Note, die beim Zuschauer auch ein teilweise sehr beklemmendes Gefühl auslöst.

Auch die Darsteller sind allesamt sehr überzeugend, man nimmt ihnen ihre Rollen ab. Sehr gut kommt die fast aussichtslose Lage, in der sie sich befinden rüber, ihre Angst und Verzweiflung ist fast greifbar. Dieser Film ist auf jeden Fall ein absoluter Meilenstein und hat das Horror - Genre sicherlich nachhaltig geprägt. Ein Film, den man auf jeden Fall kennen sollte, wenn man sich für Zombiefilme interessiert.



10/10

Montag, 21. April 2008

Pinata - Dämoneninsel






Titel : Pinata - Dämoneninsel

Originaltitel : Demon Island

Land / Jahr : USA / 2002

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : David Hillenbrand / Scott Hillenbrand

Darsteller :

Nicholas Brendon
Jaime Pressly
Eugene Byrd
Casey Fallo
Nate Richert
Garrett Wang
Lara Boyd Rhodes
Ed Gale
Julia Mendoza
Aeryk Egan
Daphne Duplaix
Robert Tena


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Gruppe von Jugendlichen macht einen Spaßurlaub auf einer unbewohnten Insel vor der mexikanischen Küste. Bei einem Spiel finden zwei von ihnen eine geheimnisvolle Pinata-Figur. Als sie versuchen die Pinata zu öffnen, setzen sie die darin gefangenen bösen Mächte frei....

Quelle: OFDB


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Meinung:



Es gibt Filme, bei denen fragt man sich unwillkürlich, was die Macher sich dabei gedacht haben und dieser Film gehört wohl ganz eindeutig dazu. Keine Ahnung, ob die Macher dieses Werkes mit Drogen vollgepumpt waren, aber anders lässt sich das Ergebnis kaum erklären. Und dieses Ergebnis dann noch als Horrorfilm zu bezeichnen, ist schon fast lächerlich, denn der einzige Horror ist der Film selber.

Spannung kann sich hier erst gar nicht aufbauen, denn es ist keine vorhanden. Ebenso verhält es sich mit der Atmosphäre, die man leider auch vergebens sucht. Ein absolutes "Highlight" des Films sind die absolut dilletantischen Darsteller, die so schlecht sind, das sie schon fast jeder beschreibung spotten. Jede Laienspielgruppe hätte hier warscheinlich solidere Leistungen abgeliefert.

Aber die absolute Krönung des ganzen ist die kleine, dicke "Pinata", die ungefähr so bedrohlich und furchteinflössend ist, wie Dirk Bach im Superman - Kostüm. Aber wenigstens kann man herzhaft lachen, wenn dieses kleine, unförmige Ding durch das Bild hoppelt, das ist doch schon einmal etwas.

Aber etwas Positives hat der Film dann doch und das ist der Abspann. Selten war ich bei einem Film so froh darüber, das der Abspann anfing, wie bei diesem. In dem Sinne, Finger weg!!!!!!!!!




1/10

Samstag, 19. April 2008

Butterfly Effect






Titel : Butterfly Effect

Originaltitel : The Butterfly Effect

Land / Jahr : USA / 2004

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Eric Bress / J. Mackye Gruber

Darsteller :

Ashton Kutcher
Amy Smart
Kevin Schmidt
Melora Walters
Elden Henson
Eric Stoltz
John Patrick Amedori
Cameron Bright
William Lee Scott
Brandy Heidrick
Ethan Suplee
Grant Thompson


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Kurzbeschreibung des Films :


Evan Treborn (Ashton Kutcher) hatte keine besonders angenehme Kindheit. Sein Vater war halb verrückt, Schläge, der Mißbrauch seiner Freundin und Morddrohungen waren an der Tagesordnung. Hilfe fand er nur bei einigen wenigen Freunden und in seinen Tagebüchern, denen er sich seit seinem 7.Lebensjahr anvertraute. Jetzt, erwachsen, entdeckt er, daß er dank einer Erfindung seines Vaters in der Zeit zurückreisen kann. Bestrebt, die finstere Vergangenheit zu ändern, als seine Freundin stirbt, bemüht er sich um temporäre Ausbesserung der eigenen Vergangenheit. Doch jede Veränderung ist wie der Schlag eines Schmetterlingsflügels, der am Ende der Welt so einen Orkan auslöst: die neue Zukunft ist immer noch schrecklicher, als die Realität, die er selbst kannte. Also versucht es Evan immer wieder...

Quelle: OFDB


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Meinung.


"Butterfly Effect" ist für mich einer der mit Abstand besten und vor allem innovativsten Thriller der letzten Jahre. Der Film hat eine wirklich geniale Story, die hier absolut perfekt in Szene gesetzt wurde. Ich bin damals eigentlich ohne große Erwartungen an den Film rangegangen, aber was man hier geboten bekommt, ist der absolute Hammer.

Der Film vermag es, einen von Anfang an für sich einzunehemen, weil hier von Beginn an eine sehr dichte und absolut faszinierende Atmosphäre vorherrscht. Die Spannung baut sich ganz hervorragend auf und hält sich kontinuirlich auf einem extrem hohen Niveau. Die sehr intelligente Story und hervorragende Darsteller sorgen mit dafür, das zu keiner Zeit auch nur eine Spur von Langeweile aufkommt. Vor allem Ashton Kutcher hat mich sehr positiv überrascht, da man ihn ja sonst hauptsächlich in irgendwelchen Komödien gesehen hat. Er hat seinen Part hier absolut glaubhaft und sehr überzeugend gespielt.

Man darf sich hier allerdings nicht den zweiten Teil ansehen, der im Gegensatz zu diesem genialen Film wirklich nur noch ein absolut billiger Abklatsch ist. Doch dieses Original darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen, es bietet niveauvolle und sehr intelligente Thriller - Unterhaltung.



10/10

Freitag, 18. April 2008

Scared - Endstation Blutbad






Titel : Scared - Endstation Blutbad

Originaltitel : Rap nawng sayawng khwan

Land / Jahr : Thailand / 2005

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Pakpoom Wongjinda

Darsteller :

Baworapoj Jaikanta
Napapa Tuntrakul
Chidjan Rujiphun
Sumonrat Wattanaselarat
Tanotai Eue-amornrat
Amornpan Kongtrakarn


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Gruppe Schüler macht einen Busausflug. Mitten im Urwald muss das Fahrzeug eine modrige Brücke überqueren, welche prompt zusammenbricht. Die Schüler schlagen sich zu einem verlassenen Dorf durch, in welchem ein brutaler Killer sein Unwesen treibt. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Ein Horrorfilm aus Thailand, da war ich doch im ersten Moment etwas skeptisch, aber was ich dann zu sehen bekam, hat mich doch ehrlich gesagt positiv überrascht. Nun kommt es aber auch darauf an, mit welcher Erwartungshaltung man an diesen Film herangeht. Wenn man hier einen asiatischen Gruselschocker wie "Ring" erwartet, dann sollte man lieber die Finger von dem Film lassen, denn die Erwartungen wird er nicht erfüllen können.

Was man hier serviert bekommt, ist eine herrliche asiatische Schlachteplatte der feinsten Art, ein richtig guter Splatter/Gore Streifen. Von der Story darf man hier allerdings nicht zuviel erwarten, es ist eine gesunde Rahmenhandlung, mehr aber auch nicht. Auch gibt es hier genügend Logiklöcher zu bewundern, die einen aber nicht weiter stören, wenn man hauptsächlich eine Splattergranate erwartet, denn das ist der Film auf jeden Fall.

Spannungsbogen und Atmosphäre sind in diesem Film vollkommen in Ordnung, ohne jedoch besonders herauszustechen und die Darsteller geben ihr Bestes, ohne sich dabei besonders hervorzutun. Wer hier tiefgehende, intelligente und innovative Filmkunst erwartet, der wird sicher enttäuscht sein, wem es aber nach einem durchaus gelungenem Splatterfest dürstet, der wird hier bestens bedient.

Und am Ende gibt es auch noch etwas zum Schmunzeln, denn das Ende ist wie ich finde, so typisch asiatisch, nämlich schön schräg und durchgeknallt.


7,5/10

Dienstag, 15. April 2008

Die Todeskandidaten








Titel : Die Todeskandidaten

Originaltitel : The Condemned

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : Scott Wiper

Darsteller :

Steve Austin
Vinnie Jones
Robert Mammone
Tory Mussett
Manu Bennett
Madeleine West
Rick Hoffman
Christopher Baker
Sam Healy
Luke Pegler
Masa Yamaguchi
Emelia Burns


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Kurzbeschreibung des Films :


10 kämpfen, 9 werden sterben: Das ist das Konzept von "The Condemned", einer illegal via Internet verbreiteten Fernsehshow, die der Millionär Ian Breckel (Robert Mammone) erdacht hat. Dafür hat er 10 zum Tode verurteilte Schwerbrecher aus Gefängnissen rund um die Welt freigekauft, die sich auf einer Insel binnen 30 Stunden umbringen sollen - dem Sieger winkt die Freiheit. Breckel denkt an den Gewinn, die Kandidaten ans Überleben. Nur der Ex-Soldat und Kandidat Jack Conrad (Steve Austin) will das Spiel ohne mehrfachen Mord beenden, was angesichts von tötungswilligen Psychopathen wie Ewan McStarley (Vinnie Jones) alles andere als einfach ist...

Quelle: OFDB


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Meinung :


"Battle Royale" auf amerikanisch, nur, das sich hier statt Schüler Wrestling - Stars gegenseitig umbrngen sollen. Ich frage mich manchmal, ob den Filmemachern wirklich nichts innovatives mehr einfälllt. Denn diese hier mehr schlecht als recht abgekupferte Story gibt wirklich nicht sehr viel her. Vor allem hält dieses sinnlose Gemetzel keineswegs einen Vergleich mit dem um Klassen besseren "Battle Royale" stand.

Nun mögen viele sagen, der Film hat doch mit "Battle Royale " nicht viel gemein, aber man kann die ganzen Ähnlichkeiten nun wirklich nicht von der Hand weisen. Nur sind es hier halt zum Tode Verurteilte, die gegeneinander antreten und keine Schüler.

Der Film hätte einiges an sozialkritischem Potential gehabt, das aber leider total verschenkt und nicht annähernd ausgeschöpft wurde, da man sich lieber auf meist sinnlose Nahkämpfe, die nach einiger Zeit sogar ziemlich einschläfernd wirken konzentriert hat. Einige der Protagonisten können hier zwar durch einen sehr muskolösen Körperbau, aber weniger durch überzeugende darstellerische Leistungen überzeugen.

So bleibt am Ende ein teilweise unterhaltsamer, aber im Endeffekt doch ziemlich sinnloser Actionfilm, mit einigen netten Einlagen, die man aber auch durchaus hätte besser gestalten können. Zum einmaligen anschauen ist der Film gerade noch geeignet, zu mehr aber auch nicht, denn selbst Leute, denen es nur um Action und Härte geht, werden hier einigermaßen enttäuscht sein.



5/10

Sonntag, 13. April 2008

Resident Evil: Extinction






Titel : Resident Evil: Extinction

Originaltitel : Resident Evil: Extinction

Land / Jahr : Australien / USA /GB / Frankreich / Deutschland

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Russell Mulcahy

Darsteller :

Milla Jovovich
Oded Fehr
Ali Larter
Iain Glen
Mike Epps
Spencer Locke
Ashanti
Gary Hudson
Matthew Marsden
Jason O'Mara
Christopher Egan
Linden Ashby


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Kurzbeschreibung des Films :


Das T-Virus der Umbrella Corporation hat mittlerweile fast die gesamte Menschheit dahingerafft, nur leider nicht ganz: Die Infizierten wandeln nämlich als Untote herum und trachten den wenigen nicht infizierten nach dem Leben. Alice (Milla Jovovich) macht sich zusammen mit einer Gruppe Überlebender auf den Weg nach Arcadia. In diesem Refugium in Alaska soll ein Überleben noch möglich sein.
Der Weg dorthin wird allerdings von Dr. Isaacs (Iain Glen) und der Umbrella Corporation zusätzlich erschwert, denn mit Hilfe einer Klonarmee will Isaacs endgültig die Kontrolle über die Infizierten und die Lebenden gewinnen. Als einziger Ausweg verbleibt für Alice nur der Kampf und die engültige Vernichtung der Umbrella Corp.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich kann es ja irgendwo nachvollziehen, das viele Liebhaber der Spiele die Filme nicht so mögen, da sie ja sehr davon abweichen sollen. Ich kann das nicht beurteilen, da ich nur die Filme kenne. Und hier ist es so wie mit den Vergleichen zwischen Buch und Film, diese ganzen Vergleiche hinken irgendwie, da meiner Meinung nach alles eigenständige Werke sind und deshalb auch so bewertet werden sollten.

Ich mag die RE Filme sehr und dieser mittlerweile dritte Teil der Reihe kann sich, wie ich finde, durchaus sehen lassen. Es dauert etwas, bis der Film richtig in Gang kommt, aber dafür geht es dann teilweise auch wirklich gut zur Sache. Auch den Storyaufbau finde ich sehr gelungen, denn der Film hat keine Längen und ist zu jeder Zeit sehr interessant.

Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen und vor allem hat der Film meiner Meinung nach eine sehr gelungene Atmosphäre, die teilweise dieses Endzeit - Feeling sehr gut rüberbringt, wie es auch in den Mad Max Filmen zu sehen ist.

Mila Jovovich spielt gewohnt gut und cool ihre Rolle als Alice, sie ist natürlich das absolute Aushängeschild dieses Filmes. Das Ende fand ich sehr gelungen, da es ja auch noch einiges erwarten lässt, ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn noch einige Teile fplgen würden.

Ein Film, den man sich auf jeden Fall anschauen sollte,er bietet sehr gute und spannende Unterhaltung.




8/10

Samstag, 12. April 2008

Lucky # Slevin






Titel : Lucky # Slevin

Originaltitel : Lucky Number Slevin

Land / Jahr : USA / 2006

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Paul McGuigan

Darsteller :

Josh Hartnett
Bruce Willis
Lucy Liu
Morgan Freeman
Ben Kingsley
Michael Rubenfeld
Peter Outerbridge
Stanley Tucci
Kevin Chamberlin
Dorian Missick
Mykelti Williamson
Scott Gibson


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Kurzbeschreibung des Films :


Slevin hat an einem Tag alles verloren, seinen Job, seine Frau und seine Wohnung.
Als Slevin nun provisorisch bei seinem Freund Nick, der unauffindbar scheint, unterkommt fängt der Schlammassel erst richtig an. Er wird gleich von den Schlägern zweier verfeindeter Geldeintreiber für Nick gehalten und muss nun bei dem einen das Geld innerhalb kürzester Zeit zurückzahlen und für den anderen einen Auftragsmord durchführen, damit ihm dieser seine Schulden erlässt. Zu allem Überdruss gerät Slevin nun auch noch zwischen die Fronten des Kleinkrieges der beiden Geldeintreiber.

Quelle: OFDB


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Meinung:



Manchmal ist es schon ziemlich erstaunlich, was auf dem internationalen Filmmarkt so alles möglich ist. Eigentlich sollte man es bei dem ganzen Schund, der teilweise in den Kinos läuft, gar nicht für möglich halten, das dieser Film es nicht in die Kinos geschafft hat, sondern gleich auf DVD erschien. Es wird sicher seine Gründe haben, die sich meiner Kenntnis entziehen, aber egal warum, es ist für mich nicht nachvollziehbar.

"Lucky # Slevin" ist meiner Meinung nach einer der genialsten Action/Thriller, der in den letzten Jahren rausgekommen ist. Der Film hat eine wirklich tolle Story, die mit einigen wirklich guten Wendungen und Überraschungen aufwarten kann, Spannung, Atmo und Darsteller sind absolut top und alles ist gespickt mit sehr feinem Humor der besten Art, trotzdem lief dieser "Kracher" nicht in unseren Kinos.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was man noch mehr von einem Film erwarten will, denn dieser Film hat wirklich alle Zutaten, die ein genialer und innovativer Film braucht. Wie dem auch sei, diesen Filmgenuss der Extraklasse sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, hier wird einem wirklich intelligente und qualitativ hochwertige Filmkost serviert.




10/10

Freitag, 11. April 2008

Tödliche Weihnachten






Titel : Tödliche Weihnachten

Originaltitel : The long Kiss Godnight

Land / Jahr : USA / 1996

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Reny Harlin

Darsteller :

Geena Davis
Samuel L. Jackson
Yvonne Zima
Craig Bierko
Tom Amandes
Brian Cox
Patrick Malahide
David Morse
Joseph McKenna
Melina Kanakaredes
Dan Warry-Smith
Kristen Bone


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Kurzbeschreibung des Films :


Samantha (Geena Davis) hat vor einiger Zeit ihr Gedächtnis verloren. Nach einem Autounfall erinnert sie sich wieder an kleine Bruchstücke. Mit Hilfe eines Privatdetektivs (Samuel L. Jackson) versucht sie ihre Identität ganz wiederzufinden. Die Gewißheit wird jeden Tag stärker: sie war Agentin des CIA und auf Mordanschläge spezialisiert. Ihre damaligen Auftraggeber glaubten sie bislang tot - jetzt wird sie nach allen Regeln der Geheimdienstkunst gejagt. Durch ihre Erinnerung fällt ihr aber auch ihre Ausbildung wieder ein. Und gemeinsam mit ihrem Partner nimmt sie den Kampf auf...

Quelle: OFDB


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Meinung:



Wenn ich mich so umhöre, dann scheint dieser Film ja bei vielen Leuten sehr unbeliebt zu sein, was ich beim besten Willen absolut nicht nachvollziehen kann. Das ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, für mich gibt es kaum einen besseren Action/Thriller. Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, das ich die falschen Leute kenne, denn anders kann ich es mir ehrlich gesagt nicht erklären.

Dieser Film ist ein Action - Feuerwerk, das man nicht besser in Szene setzen kann und ich bin der Meinung, wir sprechen hier nicht von der oft gezeigten 08/15 Action, sondern von Action auf einem sehr hohen Niveau. Was Reny Harlin hier gezaubert hat, das nötigt einem schon Respekt ab.

Geena Davis,die damals noch Harlins Ehefrau war, spielt hier die Rolle ihres Lebens und glänzt hier als gelernte Killerin mit Amnesie neben Samuel L. Jackson als abgehalftertem Privatdetektiv in diesem genialen Film.

Die Story ist mal richtig gut und extrem spannend in Szene gesetzt worden und hier kommt zu keiner Zeit der kleinste Anflug von Langeweile auf. Dafür sorgen schon allein die vielfach vorhandenen Action - Sequenzen, die einem schon teilweise die Luft zum atmen nehmen können. Dazu kommt noch eine gehörige Prise Humor,extrem coole Dialoge und der nötige Thrill. Und das alles zusammen ergibt ganz einfach den perfekten Mix, um diesen Film zu einem absoluten Erlebnis werden zu lassen.

In der heutigen Zeit ist im Action - Genre ja leider nicht mehr so viel Gutes zu finden, aber so lange man auf solche Filme zurückgreifen kann, empfinde ich das nicht als sehr schlimm. Wer jedenfalls einen fast perfekten Action/Thriller mit sehr großem Unterhaltungswert sehen möchte, der kann ganz beruhigt zu diesem Film greifen und wird es sicher nicht bereuen.



10/10

Mittwoch, 9. April 2008

Mindhunters






Titel : Mindhunters

Originaltitel : Mindhunters

Land / Jahr : USA / 2003

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Reny Harlin

Darsteller :

Val Kilmer
LL Cool J
Christian Slater
Eion Bailey
Will Kemp
Jonny Lee Miller
Clifton Collins Jr.
Kathryn Morris
Patricia Velasquez
Trevor White
Daniël Boissevain
Antonie Kamerling


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Kurzbeschreibung des Films :


Jake Harris (Val Kilmer) trainiert junge Agenten für die "Psychological Profiling Division" des FBI und schickt sein siebenköpfiges Team zusammen mit dem erfahrenen Cop Gabe Jenkins (LL Cool J) auf eine verlasse Insel. Dort müssen sie in einer Simulation einen Serienkiller namens "The Puppeteer" dingfest machen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass die vermeintliche Simulation blutiger Ernst ist und die jungen Agenten um ihr Leben bangen müssen...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Auf den Film bin ich damals nur durch Zufall gestoßen und bin wirklich sehr froh darüber. Hier wird dem Zuschauer ein absoluter Hochspannungstriller geboten, der es schon allein durch seine ständigen Wendungen schafft, den Betrachter vor dem Bildschirm zu fesseln. Atemlose Spannung, eine sehr gelungene, dichte Atmosphäre und Nervenkitzel pur sorgen dafür, das hier zu keiner Zeit auch nur der Anflug von Langeweile aufkommt.

Die Story des Films ist absolut faszinierend und so wurde sie auch umgesetzt. Ständig glaubt man zu wissen, wer der wahnsinnige Psychpat ist, der hier einen nach dem anderen tötet und immer wieder muß man feststellen, das man sich getäuscht hat.

Die Darsteller spielen allesamt sehr überzeugend und autentisch, so das alles auch wirklich sehr glaubhaft wirkt. Leider spielen hier Val Kilmer und Christian Slater eher Nebenrollen, ichpersönlich hätte nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn ihre Parts größer gewesen wären.

Sehr gut wird hier auch die Auswegslosigkeit der Beteiligten dargestellt, die sich ja auf einer kleinen Insel befinden und keine Möglichkeit haben, von dieser zu entkommen. Und das mit dem Bewustsein, das sich unter ihnen ein wahnsinniger Killer befindet. So entsteht auch ein tolles psychisches Katz - und Mausspiel, das derartig ausufert, das keiner mehr dem anderen vertraut.

Wer auf tolle und intelligente Thriller mit einer klasse Story steht, der darf sich diesen Leckerbissen auf keinen Fall entgehen lassen. Auch nach mehrmaligem anschauen wird dieser Film keinesfalls langweilig, auch wenn man natürlich die Auflösung kennt.






9/10

Montag, 7. April 2008

24






Titel : 24

Originaltitel : 24

Land / Jahr : USA / 2001

Altersfreigabe : FSK 16

Regie :

Jon Cassar
Brad Turner
Stephen Hopkins
Ian Toynton
Bryan Spicer
Frederick King Keller


Darsteller :

Kiefer Sutherland
Mary Lynn Rajskub
Carlos Bernard
Dennis Haysbert
James Morrison
Elisha Cuthbert
Reiko Aylesworth
Jude Ciccolella
Kim Raver
D.B. Woodside
Roger R. Cross
Penny Johnson


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Kurzbeschreibung :


24 ist eine 2001 gestartete US-amerikanische Fernsehserie, die im Umfeld der Counter Terrorist Unit (CTU), einer fiktiven Einheit des amerikanischen Verteidigungsministeriums spielt und die Versuche der Vereinigten Staaten thematisiert, terroristische Angriffe abzuwenden. Die Idee zur Serie, in der jede Staffel 24 Episoden umfasst und einen Tag repräsentiert, hatten Joel Surnow und Robert Cochran. Bekanntheit erlangte 24 durch das innovative Konzept der in Echtzeit stattfindenden Serienhandlung und durch die Dramaturgie, in deren Verlauf der durch Kiefer Sutherland dargestellte Jack Bauer und andere Protagonisten häufig mit Notstandssituationen konfrontiert sind, in denen sie gegen Gesetze verstoßen müssen[1], um Anschläge mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen abzuwehren. Wenn es die Situation zu erfordern scheint, handelt Jack Bauer dabei auch auf eigene Faust und gegen die Weisung seiner Vorgesetzten.

Bisher wurden sechs Staffeln produziert und ausgestrahlt; als Termin für den Beginn der siebten Staffel in den USA gilt der Januar 2009. Auch im deutschsprachigen Fernsehen wird die Serie gezeigt. Zu den Auszeichnungen gehören der Golden Globe (2004) und der Emmy (2006) jeweils in der Kategorie „Beste Dramaserie“.


Quelle: Wikipedia


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Meinung :


Diese Serie hat neue Maßstäbe gesetzt.Allein durch das Echtzeitformat,das meiner Meinung nach auch nach jetzt schon 5 Staffeln immer noch so faszinierend ist wie am Anfang. Aber auch in Sachen Tempo, Action und Spannung ist man hier in eine neue Dimension vorgedrungen.

Hätte mir jemand noch vor einigen Jahren erzählt, das man von einer Serie süchtig werden kann, ich hätte ihn für verrückt erklärt.Aber genau das ist es, was ich an dieser Serie so liebe, man kommt nicht mehr von ihr los, wenn man sie einmal gesehen hat. Darum schaue ich die Folgen auch generell nicht im TV, sondern warte immer, bis die neue Season auf DVD erscheint, da ich genau weiss, das ich sie an einem Stück schaue. Wenn ich im TV immer eine Woche auf die nächste Folge warten müsste, würde ich wohl verrückt werden.

Am genialsten haben mir persönlich bis jetzt die ersten beiden Staffeln gefallen, die an Spannung kaum zu überbieten sind. Die dritte Staffel fiel meiner meinung nach leider etwas ab, ohne aber uninteressant zu sein. Mit Staffel 4 ging es dann wieder steil bergauf und die Serie kehrte zum gewohnten hohen Niveau zurück. Und auch die fünfte Staffel war wieder voll mit Spannung, Action und jeder Menge Überraschungen und Wendungen, so wie man es gewohnt ist.

Ob die Serie immer realistisch ist, oder nicht, das spielt hier wohl kaum eine Rolle, denn diese Serie hat alles zu bieten, was den Unterhaltungswert ausmacht. An Action, tollen Storys, überraschenden Wendungen und tollen Darstellern ist 24 wohl kaum zu toppen.

Und Kiefer Sutherland hat mit dem Charakter des Jack Bauer wohl die Rolle seines Lebens gefunden. Bis zu Beginn dieser Serie war er für mich eigentlich nie ein besonders erwähnenswerter Darsteller, sondern immer nur der Sohn von Donald Sutherland, aber nun ist er endgültig aus den Fußstapfen seines Vaters herausgetreten und erntet die Beachtung, die er verdient hat.

Ich freue mich jetzt schon auf die sechste Staffel und kann nur hoffen, das uns diese geniale Serie noch lange erhalten bleibt.



10/10

Freitag, 4. April 2008

30 Days of Night






Titel : 30 Days of Night

Originaltitel : 30 Days of Night

Land / Jahr : Neuseeland / USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : David Slade

Darsteller :

Josh Hartnett
Ben Foster
Melissa George
Danny Huston
Kate O'Rourke
Amber Sainsbury
Mark Boone Junior
Mark Rendall
Craig Hall
Joel Tobeck
Manu Bennett
Megan Franich


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Kurzbeschreibung des Films :


In Darrow, der nördlichsten Stadt Alaskas, herrscht Aufbruchstimmung. Der letzte Sonnentag geht dem Ende zu, es stehen 30 Tage bevor, in denen die Sonne nicht aufgehen wird.
Doch den Verbliebenen stehen keine ruhigen Tage bevor, denn Telefone werden verbrannt, Schlittenhunde getötet und schließlich fallen alle elektrischen Verbindungen aus. Als ein geheimnisvoller Fremder in der Stadt auftaucht und mysteriöse Warnungen ausspricht, ist es schon zu spät: eine Gruppe von Vampiren ist in der Stadt und will das Ausbleiben des Sonnenaufgangs für ein längeres Blutfest nutzen. Es kommt zum Massaker, die Überlebenden müssen sich verstecken, 30 Tage lang...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich bin ohne große Erwartungen an diesen Film herangegangen, aber, was ich dann zu sehen bekam, hat mich sehr positiv überrascht und total überzeugt. Endlich mal wieder ein meiner Meinung nach rundum gelungener Vampirfilm, der eine sehr gute Story hat, die auch sehr interessant und spannend umgesetzt wurde.

Die Darsteller sind allesamt sehr gut und spielen sehr autentisch und auch glaubhaft, wie ich finde. Vor allem Josh Hartnett hat mich total überzeugt, obwohl ich am Anfang doch sehr skeptisch war.

Was mich verwundert, ist, das viele Leute den Film als langweilig oder nicht innovativ genug bezeichnen. Sicher, man hat alles schon einmal irgendwo gesehen, mich zum Beispiel hat die Szenerie teilweise an "Sturm des Jahrhunderts" erinnert, aber man muß doch ganz objektiv feststellen, das die Thematik hier sehr gut umgesetzt wurde. Der Film bietet sehr gute, kurzweilige und spannende Unterhaltung und das ist es doch eigentlich, was man von einem Film erwartet.

Auch die Atmosphäre empfand ich als äusserst gelungen, vor allem wirkte sie die ganze Zeit über sehr bedrohlich, was sicher auch daran lag, das fast der gesamte Film ja bei Nacht spielt.

Der Härtegrad war angemessen, ich fand es gut,das es nicht in sinnlose Metzelszenen ausartete, sondern das die Splatterszenen wohl dosiert waren. Für mich ist das ein weiterer Pluspunkt des Films, denn er hat es nicht nötig, durch Gewaltorgien den Zuschauer zu beeindrucken.

Insgesamt gesehen ist "30 Days of Night" für mich ein qualitativ hochwertiger Vampir - Horrorfilm, bei dem die Mischung stimmt und der den Zuschauer zu fesseln weiß. Horrorfreunde dürften ihre Freude an diesem Film haben.



9/10

Donnerstag, 3. April 2008

Invasion






Titel : Invasion

Originaltitel : The Invasion

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Oliver Hirschbiegel / James McTeigue

Darsteller :

Nicole Kidman
Daniel Craig
Jeremy Northam
Jackson Bond
Jeffrey Wright
Veronica Cartwright
Malin Akerman
Q-Tip
Alexis Raben
Genevieve Adell
Mike D. Anderson
Maria Angelucci


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Kurzbeschreibung des Films
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Die Explosion des Space Shuttles "Patriot" ist nur der Beginn der Katastrophe, denn an den Wrackteilen des Shuttles befindet sich eine extraterrestrische Substanz, die die damit in Berührung kommenden Menschen verändert.
Die Psychiaterin Carol Bennell (Nicole Kidman) ist eine der ersten, die die Anzeichen wahrnimmt: Patienten berichten ihr von veränderten, gefühllosen Ehemännern und Verwandten. Es werden schnell mehr, aber die Regierung schiebt alles auf harmlose Grippeviren und scheint sogar bei der weiteren Verbreitung der Epidemie eine Rolle zu spielen. Caroll alarmiert ihren Kollegen Ben Driscoll (Daniel Craig), gemeinsam setzen die beiden alles daran den außerirdischen Virus zu stoppen und ausgerechnet Carolls Sohn scheint dabei eine Schlüsselrolle zu spielen ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Es weiss wohl keiner so genau, die wievielte Neuverfilmung des Klassikers "Die Dämonischen", aus dem Jahre 1956 wir hier zu sehen bekommen. Mittlerweile gab es so einige Verfilmungen ses Stoffes(Die Körperfresser kommen,Body Snatchers usw.). Aber diese Verfilmung ist mit Sicherheit nicht die schlechteste.

Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich den Film sehr gelungen. Auf beklemmende Art und Weise wird hier ein Szenario gezeichnet, bei dem man sich wünscht, das es für immer nur ein Film bleiben mag. Die meiner Meinung nach sehr beklemmende Atmosphäre versteht es, den Zuschauer in Beschlag zu nehmen und ihn zu faszinieren.

Sicher, der Film ist nicht gerade innovativ, weil man die Thematik schon sehr oft in gleichartigen Filmen gesehen hat, aber dennoch ist es hier gelungen, den Film sehr spannend und auch unterhaltsam zu gestalten.

Die Spannung baut sich wie ich finde sehr gut auf und weiss sich auf einem hohen Niveau zu halten. Langeweile kommt während des gesamten Filmes nicht auf, er ist zu jeder Zeit spannend und sehr interessant. Auch die Darsteller, allen voran Nicole Kidman, leisten hier meiner Meinung nach absolut gute Arbeit und spielen ihre Parts sehr überzeugend.

Ich finde, hier wurde sehr gute Arbeit geleistet und das Endprodukt kann sich mehr als nur sehen lassen, mich jedenfalls hat der Film vollends überzeugt und zählt auch nicht zu den vielen ansonsten überflüssigen Remakes.



8/10

Mittwoch, 2. April 2008

Der eisige Tod






Titel : Der eisige Tod

Originaltitel : Wind Chill

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Gregory Jacobs

Darsteller :

Emily Blunt
Ashton Holmes
Martin Donovan
Ned Bellamy
Ian A. Wallace
Donny James Lucas
Chelan Simmons
Darren Moore
Linden Banks
Caz Odin Darko
Heath Horejda


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Kurzbeschreibung des Films :


Glück gehabt, denkt sich ein Mädchen („Girl“, Emily Blunt), als sie kurz vor Weihnachten eine Mitfahrgelegenheit bei einem zuvorkommenden Jungen („Guy“, Ashton Holmes) von der Universität zu sich nach Hause in Delaware bekommt. Als sich die beiden während der Fahrt nicht sonderlich näher kommen und die Stimmung eisig zu werden droht, entscheidet der Junge eine Abkürzung über eine entlegene Waldstraße zu nehmen, um ihr die Landschaft näher zu bringen.

Doch plötzlich werden sie von einem unbekannten mit dem Wagen abgedrängt und bleiben im Schnee stecken. Von dem Fremden, geschweige den von Hilfe ist keine Spur zu finden. Im Kampf gegen den drohenden Erfrierungstod müssen die beiden feststellen, dass sie nicht allein auf dieser Straße sind…

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich bin eigentlich mit ziemlich niedrigen Erwartungen an diesen Film herangegangen, muß aber sagen, das ich doch positiv überrascht wurde.

Der Film baut eine sehr gute und gespenstische Atmosphäre auf, die sich während des Films immer mehr steigert und den Zuschauer fesselt. Dinge, die im ersten Moment vorhersehbar wirken, entpuppen sich doch als ziemlich überraschend, was den Film besonders interessant macht.

Man darf hier keinen Überflieger erwarten und auch keine Härte, denn dann wird man sicherlich enttäuscht, aber wenn man einen guten und soliden Grusel/Thriller erwartet, dann ist man mit diesem Film bestens bedient.

Die Darsteller sind meiner Meinung nach sehr gut und spielen ihre Parts durchaus sehr überzeugend. Teilweise erinnert der Film sogar an ein Kammerspiel im Schnee, was, wie ich finde, dem Film sehr gut steht. Vor allem, wenn man den Film aus der Sicht der beiden Protagonisten sieht, wirkt er sehr bedrohlich, denn man versucht sich automatisch in ihre Lage zu versetzen und das behagt einem gar nicht.

Besonders gut finde ich, das die Hauptdarsteller nicht in das übliche Schema solcher Filme verfallen und total unlogisch reagieren und handeln, sondern stets versuchen, das Beste aus ihrer Lage zu machen. Das macht den Film, wie ich finde, um einiges glaubhafter.

Freunden gepflegter Thrillerkost ist dieser Film durchaus zu empfehlen, er bietet meiner Meinung nach gute und kurzweilige Unterhaltung.



7/10

Dienstag, 1. April 2008

Der Nebel (The Mist)






Titel : Der Nebel

Originaltitel : The Mist

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Frank Darabont

Darsteller :

Thomas Jane
Marcia Gay Harden
Alexa Davalos
William Sadler
Laurie Holden
Chris Owen
Andre Braugher
Nathan Gamble
Toby Jones
Jeffrey DeMunn
Sam Witwer
Frances Sternhagen


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Kurzbeschreibung des Films :


Als David Drayton (Thomas Jane) am Morgen erwacht, glaubt er, das der Tag nicht noch schlechter werden kann: ein Sturm hat in ihrer Kleinstadt in Maine große Verwüstungen angerichtet. Aber als er mit seinem fünfjährigen Sohn Billy in den Supermarkt fährt, wird alles nur noch schlimmer. Eine gewaltige Nebelwand kriecht durch die Stadt und hüllt den Supermarkt ein, wobei die Kunden noch erfahren, das sich im Nebel etwas aufhalten soll. Verunsichert bleiben die Menschen im Markt zurück, unschlüssig, was nun zu tun ist. Bald kommt die Vermutung auf, das ein Militärprojekt in der Nähe damit zu tun haben könnte. Doch je länger es dauert, desto aussichtsloser wird die Situation: im Nebel leben offensichtlich tödliche monströse Kreaturen aus einer anderen Dimension. Doch die wahre Gefahr für die Insassen kommt aus einer anderen Richtung, nämlich von innen..

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich kann es ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, das dieser Film von einigen so miserabel bewertet wird. Für mich persönlich ist dies eine der besten King - Verfilmungen, die es überhaupt gibt. Der Film hat doch nun wirklich alles, was eine gute Horror - Verfilmung braucht.

Der Film beginnt eigentlich sehr ruhig und auch eher nichtssagend und entwickelt sich immer mehr zu einem wirklich tollen, sehr spannenden Horrorfilm. Die Atmosphäre ist hier so herrlich dicht und richtig schön bedrohlich, das man sie fast körperlich spüren kann. Sie übt auf den Zuschauer eine extreme Faszination aus, der man sich unweigerlich nicht entziehen kann.

Die Darsteller sind meiner Meinung nach für diesen Film perfekt ausgewählt, sie spielen alle sehr autentisch und überzeugend.Die verschiedenen Charaktäre des Films werden sehr gut herausgearbeitet, mit manchen leidet man richtiggehend mit, andere möchte man am liebsten selbst entfernen. Automatisch versucht man sich in die Lage der Protagonisten hineinzuversetzen und durchlebt mit ihnen die gesamte Gefühlspalette.

Aber der absolute Hammer bei diesem Film ist das Ende, bei dem man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. So etwas bitterböses, makabres habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Als ich den Film gesehen habe, blieb mir wirklich der Mund offen stehen, so geschockt war ich. Und das, obwohl ich so etwas Ähnliches schon vermutet hatte.

Insgesamt kann man sagen, das "Der Nebel" ein wirklich toller, sehr spannender und interessanter Film ist, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.



9/10