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Mittwoch, 28. Mai 2008

Untraceable






Titel : Untraceable

Originaltitel : Untraceable

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Gregory Hoblit

Darsteller :

Diane Lane
Colin Hanks
Billy Burke
Joseph Cross
Mary Beth Hurt
Tim De Zarn
Daniel Liu
Tyrone Giordano
Perla Haney-Jardine
Dan Callahan
Erin Carufel
Katie O'Grady


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Kurzbeschreibung des Films :


Die FBI-Agentin Jennifer Marsh (Diane Lane), die in der Abteilung für Cybercrimes arbeitet und jede Nacht im Internet auf Seiten unterwegs ist, die es gilt, schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen, erhält einen Hinweis in einem Forum auf die Webseite www.killwithme.com. Dort ist ein Livestream zu sehen, der eine Katze zeigt, wie sie auf dem Boden festgeklebt ist und kurze Zeit später stirbt. Kurze Zeit danach gibt es auf der Webseite ein neues Livevideo: ein Mann ist festgekettet und geknebelt, während er am Körper einige Wunden hat, aus denen Blut austritt. Außerdem findet sich auf der Seite ein Counter, der anzeigt, wie viele Menschen weltweit gerade zusehen. Jennifer und ihr Kollege Griffin Dowd (Colin Hanks) finden schnell heraus, dass dem Mann ein Mittel injiziert wird, das das Blut nicht gerinnen lässt - die Dosis erhöht sich, je mehr Zuschauer sich auf der Seite einloggen; sie sind es, die den Mann schließlich töten.
Jennifer und Griffin machen sich mit Hilfe des Detectives Eric Box (Billy Burke) daran, den Täter, der für die Seite verantwortlich ist, ausfindig zu machen, bevor noch mehr Menschen zu Tode gefoltert werden...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Was hätte man bei dieser sehr interessanten Thematik alles herausholen können, aber die Betonung liegt auf hätte. Ich will damit nicht sagen, das der Film schlecht ist, es handelt sich durchaus um einen soliden Thriller, um mehr aber auch nicht. Das Internet und seine Benutzer als Mörder, sicher eine erschreckende, aber mögliche Vision, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht so gut gefallen.

Sicher gibt es etliche sensationslüsterne Leute, die eine Seite anklicken würden, um zu sehen, wie ein Mensch schneller stirbt, aber in diesem Film wird es so dargestellt, das sämtliche Benutzer des Netzes verrohte und gefühlslose Killer sind. Wie die hochscnellenden Besucherzahlen der Seite hier andeuten, scheint es wirklich nur sensationsgeile Internet - Besucher zu geben, was ich doch für etwas übertrieben halte.

Die darstellerischen Leistungen, die hier dargeboten werden, halte ich teilweise auch für etwas daneben, in manchen Situationen fragt man sich wirklich, ob Agenten und Polizisten wirklich so reagieren würden. Einige Darsteller machen sogar einen recht lustlosen Eindruck, was teilweise schon etwas befremdlich wirkt.

Auch in Sachen Spannung kann der Film nicht wirklich überzeugen, so gibt es doch einiges an Leerlauf zu sehen, was man meiner Meinung nach durchaus hätte verhindern können. Immer, wenn sich die Spannung gerade aufgebaut hat, fällt sie auch meist schon wieder in sich zusammen. Rein atmosphärisch hat der Film nicht die Dichte und Bedrohlichkeit, die man bei diesem Thema eigentlich hätte erwarten können, was ich persönlich sehr schade finde.

So kann man abschließend nur feststellen, das dieser Thriller leider im absoluten Mittelmaß stecken bleibt. Für ein einmaliges anschauen ist der Film durchaus geeignet, aber man sollte dabei nicht mit zu hohen Erwartungen an ihn herangehen, denn sonst kann es durchaus passieren, das man hinterher enttäuscht ist, denn irgendwo fehlt hier der richtige Thrill.




5/10

Montag, 26. Mai 2008

Iron Man






Titel : Iron Man

Originaltitel : Iron Man

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Jon Favreau

Darsteller :

Robert Downey Jr.
Terrence Howard
Gwyneth Paltrow
Jeff Bridges
Leslie Bibb
Clark Gregg
Stan Lee
Shaun Toub
Nazanin Boniadi
Bill Smitrovich
Ghostface Killah
Faran Tahir


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Großindustrielle und Erfinder Tony Stark (Robert Downey Jr.) weiß zu leben: Als Milliardär liegen ihm die Frauen zu Füßen, er feiert Partys im Privatjet und verspielt Riesensummen im Casino, während seine Rüstungsfirma unter Obadiah Stane (Jeff Bridges) Rekordumsätze erzielt. Bei einem Waffentestlauf in Afghanistan wird er jedoch Opfer eines Bombenanschlags. Stark überlebt schwer verletzt und wird von einer Gruppe Aufständischer unter Führung des Warlords Raza (Faran Tahir) dazu gezwungen, eine Superwaffe zu entwickeln. Es gelingt ihm jedoch, heimlich eine eiserne Schutzrüstung zu bauen, die ihn dank neuster Technologie zu Superkräften befähigt. Nach einer spektakulären Flucht zurück in die USA muss sich der Iron Man allerdings einem ersten übermächtigen Gegner stellen.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Nachdem ich von "Transformers" doch ziemlich enttäuscht war, weil der Film ausser wirklich guten Effekten eigentlich nichts zu bieten hatte, war ich auch bei "Iron Man" eher skeptisch. Aber ich muß ganz ehrlich sagen, das der Film mich überzeugen konnte.

Auch hier sind die Effekte äusserst gelungen, nur stimmt hier meiner Meinung nach auch die Rahmenhandlung. Die Story wurde sehr interessant und auch spannend umgesetzt und auch die Darsteller fand ich sehr überzeugend. Vor allem Robert Downey Jr. in der Rolle des Tony Stark mit seiner immer lockeren, am Anfang auch etwas arroganten Art hat mir persönlich sehr gut gefallen. Mit seinen teils sehr lockeren und coolen Sprüchen hat er seinem dargestellten Charakter doch sehr sympatische Züge verliehen.

Den Storyaufbau habe ich als sehr gelungen empfunden, auch das es hier nicht sofort mit totaler Action losging, ist als sehr angenehm zu empfinden. So entwickelt sich mit der zeit eine sehr gute und unterhaltsame Geschichte, die von Anfang bis Ende sehr kurzweilig ist und den Zuschauer bestens zu unterhalten weiss. Ein echter Blockbuster, der bestes Popcorn Kino bietet und den man sich auf jeden Fall ansehen sollte.




8/10

Sonntag, 25. Mai 2008

Jumper






Titel : Jumper

Originaltitel : Jumper

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Doug Liman

Darsteller :

Hayden Christensen
Samuel L. Jackson
Diane Lane
Jamie Bell
Rachel Bilson
Tom Hulce
Michael Rooker
Sean Baek
Katie Boland
Nathalie Cox
Teddy Dunn
Barbara Garrick


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Kurzbeschreibung des Films :


Als er in der High School-Zeit ins Eis eines gefrorenen Flusses einbricht, entdeckt der unscheinbare David Rice (Hayden Christensen), daß er offenbar teleportieren, sich also an andere Orte versetzen kann. Von der Mutter verlassen, mit einem maroden Vater unzufrieden, nutzt er bald sein Talent, um unerkannt Banktresore auszuräumen und sich seine Wünsche rund um die Welt zu erfüllen.
Doch eines Tages taucht bei ihm der geheimnisvolle Roland (Samuel Jackson) auf, der Anführer einer Geheimorganisation, die "Paladine" heißt und sogenannte "Jumper" jagt und tötet. Von nun an sind David und seine Jugendliebe Millie auf der Flucht vor den Häschern, nur widerwillig unterstützt von Griffin (Jamie Bell), einem anderen Jumper, der David aufgestöbert hat....

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich hatte mich eigentlich auf einen schönen SCI/FI Film mit einer recht netten Story gefreut, aber was ich dann zu sehen bekam, war doch schon ziemlich enttäuschend. Die Grundidee des Films hört sich ja recht interessant an, aber es mangelt hier eindeutig an der Umsetzung.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, wie toll es wäre, wenn man einfach von einem Punkt zum anderen springen könnte? Man braucht keine Flugzeuge, Autos, oder andere Fortbewegungsmittel, sondern kann sich selbst an jeden X - beliebigen Punkt der Welt versetzen. Genau das ist bei "Jumper" möglich, aber da gibt es noch die bösen Paladine, die alle "Jumper" jagen.

Es hätte auch wirklich ein guter Film werden können, doch leider ist dieser Streifen irgendwie nur belanglos. Das mag auf der einen Seite an den nicht gerade guten darstellerischen Leistungen liegen, aber das größte Defizit des Films ist die nicht vorhandene Spannung.

Trotz seiner relativ kurzen Laufzeit von unter 90 Minuten inclusive Abspann, schafft es der Film zu keiner Zeit, konstant Spannung aufzubauen und diese dann auch zu halten, das finde ich schon sehr enttäuschend. Über einige Ansätze kommt "Jumper" leider nicht hinweg und versinkt so doch in der unteren Mittelmäßigkeit. Hier kann man ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen behaupten, das der Film wirklich so vor sich hin plätschert, ohne irgendwelche Highlights zu besitzen.

Selbst das einmalige Ansehen des Films fällt schon ziemlich schwer und das ist bei der geringen Laufzeit sicher nicht gerade ein Kompliment. Wem diese ganzen Kritikpunkte egal sind, der wird sicher gut unterhalten, aber wer mehr als einen absolut belanglosen Film sehen will, der sollte sich "Jumper" ersparen.




3/10

Samstag, 24. Mai 2008

Tödlicher Anruf






Titel : Tödlicher Anruf

Originaltitel : One Missed Call

Land / Jahr : Deutschland / Japan / USA

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Eric Valette

Darsteller :

Edward Burns
Shannyn Sossamon
Azura Skye
Ana Claudia Talancón
Ray Wise
Rhoda Griffis
Margaret Cho
Jessica Brown
Johnny Lewis
Katie Kneeland
Kevin Navayne
Tara Ansley


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Kurzbeschreibung des Films :


Beth Raymond (Shannyn Sossamon) ist völlig und komplett verstört, als sie innerhalb weniger Tage das grausige Sterben zweier Freunde miterleben muss. Sie weiß, dass beide schockierende Handy-Nachrichten erhalten hatten – entsetzliche Aufnahmen der letzten Sekunden ihres Lebens. Unbegreiflicherweise erhielten sie diese Aufnahmen schon Tage vor ihrem Tod, aber sie starben dann exakt so, wie die Anrufe es angekündigt hatten...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Im Normallfall bin ich eher ein Freund der amerikanischen Remakes von diesen japanischen Gruselfilmen, da ich sie ganz einfach filmisch gesehen besser finde. Doch bei diesem Remake des japanischen "The Call" haben die Amis mal voll ins Klo gegriffen. Der Film ist wirklich mies geworden und kann nicht mal ansatzweise mit dem wirklich guten Original mithalten.

Als erstes wären da einmal die vollkommen gesichtslosen Darsteller, die teilweise unterirdisch schlecht spielen. Da ist nichts zu sehen von Überzeugung, oder gar Autenzität. Einiges wirkt so dermaßen lustlos runtergespielt, das man teilweise überlegt, den Film am besten gar nicht zu Ende zu schauen.

Spannung mag hier nur sehr spärlich aufkommen, der Film hat doch sehr viel Leerlauf zu bieten und nach ca. 30 - 45 Minuten beginnt auch der Zuschauer spätestens, sich zu langweilen. das liegt auch sicherlich mit daran, das die Atmosphäre hier extrem dünn rüberkommt, überhaupt kein Vergleich mit der Atmosphäre des Originals.

Und das ist das, was am meisten enttäuscht, die mangelnde Atmo, die doch eigentlich für einen Grusel - Film der Hauptbestandteil sein sollte. Aber in diesem Werk ist davon so gut wie nichts zu spüren, das einzige, was einen zum Gruseln bringt, ist der Film an sich, weil er so schlecht ist, das man teilweise eine Gänsehaut bekommt.

Wer sich bei diesem Film gruseln kann, hat warscheinlich noch nie einen echt guten Grusel - Film gesehen. Dieses Remake jedenfalls dümpelt so vor sich hin, bis dann Gott sei Dank irgendwann der Abspann kommt, aber so hat der Film dann doch wenigstens am Ende noch etwas Positives und der Zuschauer wird von seinen Qualen erlöst.



3/10

Donnerstag, 22. Mai 2008

10.000 BC






Titel : 10.000 BC

Originaltitel : 10.000 BC

Land / Jahr : Neuseeland / USA / 2008

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Roland Emmerich

Darsteller :

Camilla Belle
Steven Strait
Cliff Curtis
Omar Sharif
Tim Barlow
Suri van Sornsen
Reece Ritchie
Marco Khan
Mo Zinal
Mona Hammond
Joel Virgel
Nathanael Baring


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Kurzbeschreibung des Films :


10000 vor Christus - D'Leh (Steven Strait) ist ein junger Mammut-Jäger, der innerhalb seines Stammes eine untergeordnete Position einnimmt, was ihn nicht daran hindert die Prinzessin Evolet (Camilla Belle) zu lieben.

Eines Tages wird sie und eine grosse Anzahl von Stammesmitgliedern von einem feindlichen Stamm, der von einem mächtigen War-Lord angeführt wird, entführt. D'Leh macht sich auf den Weg, um sie zu retten und die Auslöschung seines Volkes zu verhindern. Doch es ist ihm nicht bewusst, wohin dieser ihn führt und welche Gefahren ihn erwarten...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Man nehme etwas Apocalypto, ein bisschen Stargate und etwas Atmosphäre von Herr der Ringe und klaue dann noch bei einigen anderen Filmen, schon hat man 10.000 BC. So kann man das, was Herr Emmerich hier zusammengebastelt hat, wohl am besten beschreiben. Wer jetzt aber denkt, das er hier einen tollen Genre - Mix zu sehen bekommt, der sieht sich getäuscht, denn der Film wird nicht annähernd den Erwartungen gerecht.

Wenn die schon altbekannte und geklaute Story wenigstens spannend in Szene gesetzt worden wäre, oder wenigstens spannend erzählt, dann könnte man ja noch darüber hinwegsehen, aber leider ist auch das nicht der Fall. Die geschichte plätschert so vor sich hin, das einzig positive sind die teilweise tollen Landschaftsaufnahmen, das war dann aber auch schon alles.

"10.000 BC" ist ein Film, der leider im unteren Mittelmaß angesiedelt ist und ziemlich belanglos und manchmal auch langweilig ist. Das ist eigentlich sehr schade, da hier bestimmt einiges mehr möglich gewesen wäre, aber Herr Emmerich hat es wohl nicht für nötig gehalten, einen wirklich guten Film zu machen, sondern lieber etliche Plagiate eingebaut und dem Film somit von Anfang an die Faszination genommen, die er sicherlich hätte haben können.




4/10

Mittwoch, 21. Mai 2008

Rambo III






Titel : Rambo III

Originaltitel : Rambo III

Land / Jahr : USA / 1988

Altersfreigabe : Ungeprüft

Regie : Peter MacDonald

Darsteller :

Sylvester Stallone
Richard Crenna
Marc de Jonge
Kurtwood Smith
Spiros Focás
Sasson Gabai
Doudi Shoua
Randy Raney
Marcus Gilbert
Alon Abutbul
Mahmoud Assadollahi
Joseph Shiloach


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Kurzbeschreibung des Films :


Nach seiner erfolgreichen Befreiungsmission in Vietnam hat sich John Rambo in einem thailändischen Kloster niedergelassen und verdient dort neben seiner Arbeit etwas Geld durch Stockwettkämpfe. Als jedoch sein Freund und ehemaliger Kommandeur Col. Sam Trautman von den Sowjets in Afganistan gefangen genommen wird, zieht die Kampfmaschiene ohne zu zögern erneut in den Krieg. Mit der Unterstützung einiger spärlich bewaffneter Freiheitskämpfer unternimmt er einen waghalsigen Befreiungsversuch - doch die kampferprobten sowjetischen Truppen unter dem eisernen Regiment Oberst Zaisens erweisen sich als hartnäckige Gegner...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Dieser Teil ist sicherlich der härteste der ursprünglichen Trilogie, was ihm in den 90 er Jahren auch einen Eintrag in das Guinness - Buch der Rekorde als brutalster Film einbrachte. Rambo metzelt sich hier durch Afghanistan und metzelt allein fast die gesamten dort stationierten russischen Soldaten nieder. Auch hier wurde meiner Meinung nach wieder mehr Wert auf den Härtegrad gelegt, anstatt sich etwas eindringlicher mit der eigentlichen Materie zu beschäftigen.

Erstaunlicherweise erhielt der Film von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) sogar das Prädikat "Wertvoll", was ihm aber dann nach starken Protesten wieder entzogen wurde. Und das, wie ich finde, auch zu recht. Als reiner Action - Film funktioniert "Rambo III" ausgezeichnet, aber um "wertvoll" zu sein, bedarf es in einem Film wohl doch etwas mehr als reines Gemetzel.

Teilweise ist der Film doch so stark übertrieben, das er an die "Missing in Action" Filme von Chuck Norris erinnert, der es ja auch ganz locker allein mit der halben vietnamesischen Armme aufnimmt. Etwas weniger Übertreibung und Brutalität hätten dem Film sicher ganz gzt getan, vor allem seiner Glaubhaftigkeit, die natürlich fast vollständig auf der Strecke bleibt.

Nichtsdestotrotz ist "Rambo III" ein recht kurzweilig unterhaltender Action - Kracher, der allerdings wenig realistisch ist und schon gar nicht "wertvoll. Aber für einen kurzweiligen DVD - Abend ist der Film immer bestens geeignet.




7/10

Montag, 19. Mai 2008

Rambo 2 - Der Auftrag






Titel : Rambo 2 - Der Auftrag

Originaltitel Rambo : First Blood Part II

Land / Jahr : USA / 1985

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : George P. Cosmatos

Darsteller :

Sylvester Stallone
Richard Crenna
Steven Berkoff
Julia Nickson-Soul
Charles Napier
Martin Kove
George Cheung
Andy Wood
William Ghent
Voyo Goric
Dana Lee
Bagan Coleman


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Kurzbeschreibung des Films :


Als Strafarbeiter in einem Steinbruch verbüsst Vietnamveteran John Rambo seine Haft. Eines Tages unterbreitet ihm sein ehemaliger Kommandeur und langjähriger Freund Col. Trautman ein einmaliges Angebot. Gegen Zusicherung von Begnadigung bei Erfolg soll er in einer Aufklärungsmission im Dschungel Vietnams nach amerikanischen Kriegsgefangenen suchen, die von der US-Regierung längst abgeschrieben wurden. John willigt ein und findet sich schon bald in der todbringenden grünen Hölle wieder. Tatsächlich stösst er auf amerikanische Gefangene. Doch anstatt mit den Beweisfotos die Mission abzuschließen, beschliesst er die Gefangenen zu befreien und entfacht auf diese Weise einen blutigen Privatkrieg gegen den vietnamesischen Gegner, der von den Sowjets tatkräftig unterstützt wird...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Diese Fortsetzung kommt leider nicht mehr an die Klasse des genialen Vorgängers heran, allerdings ist der Film bei weitem nicht so schlecht, wie er vor allem von den sogennanten Kritikern oft gemacht wird. Warum dieser Teil sogar 4 Goldene Himbeeren bekommen hat, ist mir persönlich etwas schleierhaft, aber die gab es wirklich und zwar für :

1. Das schlechteste Drehbuch
2. Den schlechtesten Schauspieler ( Stallone)
3. Den schlechtesten Film
4. Den schlechtesten Original - Song

Nun ist natürlich alles Geschmackssache, aber ob diese "Preis - Verleihung" als wirklich gerechtfertig angesehen kann, das lasse ich mal dahingesellt. Bei den Fans jedenfalls kam der Film recht gut an, was aber eventuell auch daran liegen kann, das man hier etwas mehr Wert auf den Härtegrad gelegt hat. Denn dieser Teil hatte keinesfalls mehr den Tiefgang, der den Vorgänger noch so ausgezeichnet hatte.

Diesmal lag der Themenschwerpunkt auf der Grundlage, das Amerika angeblich sein Vietnam - Trauma überwunden hat. Rambo soll mehr als Alibi in Vietnam Fotos von leeren Gefangenenlagern machen, um zu beweisen, das es keine amerikanischen Gefangenen mehr gibt. Als er dann aber welche findet und sie sogar retten will, wird er von seinem Rettungs - Team im Stich gelassen, weil man so hofft, politischen Auseinandersetzungen aus dem Wege zu gehen.

Aber rambo wäre nicht Rambo, wenn er sich in sein Schicksal fügen würde und schafft es natürlich, irgendwie mit seinen Landsmännern zu entkommen. Actionmäßig wird hier einiges geboten, der Film ist klar härter in Szene gesetzt als der erste Teil, aber das allein reicht nicht aus, um dessen Klasse zu toppen.

Atmosphärisch ist der Film recht dicht, erreicht aber nie die beklemmende Faszination, die noch von seinem Vorgänger ausging. Vielleicht lag es auch einfach daran, das es einen Wechsel auf dem Regie - Stuhl gab, aber ich empfinde es eher so, das man hier nicht mehr so eindringlich die Thematik herausgearbeitet hat, wie bei "First Blood", sondern mehr wert auf einen soliden und recht guten Action - Film gelegt hat und das ist der Film auf jeden Fall.




8/10

Rambo - First Blood






Titel : Rambo

Originaltitel : First Blood

Land / Jahr : USA / 1982

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Ted Kotcheff

Darsteller :

Sylvester Stallone
Brian Dennehy
Richard Crenna
Bill McKinney
Jack Starrett
Michael Talbott
Chris Mulkey
John McLiam
Alf Humphreys
David Caruso
David L. Crowley
Don MacKay


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Kurzbeschreibung des Films :


Der heruntergekommende Vietnamveteran und Landstreicher John Rambo wird in einem nordamerikanischen Provinz-Kaff ungewollt in einen Kleinkrieg mit dem starrköpfigen Sherrif verwickelt. Die Situation droht zu eskalieren, als die Nationalgarde anrückt...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Eigentlich sollte der 1972 erschienene Roman "First Blood" ja schon 1976 verfilmt werden, aber Warner Bros. war zu dem Zeitpunkt der Meinung, das es noch zu früh für einen Film mit dieser Thematik wäre. So kam es, das ein paar Jahre später Ted Kotcheff an Sylvester Stallone herantrat, um ihm die Rolle des Vietnam - Veteranen John Rambo anzubieten. Da Stallone's Filme aber bis auf die ersten 2 Rocky Filme allsamt gefloppt waren, wurde das in Hollywood mit sehr viel Argwohn gesehen. Heute kann man über die Entscheidung, Stallone für die Rolle zu verpflichten, sicherlich froh sein, denn durch ihn ist Rambo zu einer absoluten Kultfigur geworden.

Als der Film 1982 erschien, hat sicherlich kaum einer damit gerechnet, das "Rambo" ein solcher Welterfolg werden würde und das der Film einmal einen solchen Kultstatus erreichen würde. Der Film hat bei einem Budget von 14 Millionen Dollar immerhin weltweit 125 Millionen Dollar eingespielt und ist somit einer der erfolgreichsten Filme seiner Zeit.

"Rambo" als reinen Action Film anzusehen, würde dem Film sicher nicht gerecht werden, ist er doch ein gewaltiges Stück amerikanische Vergangenheitsbewältigung. Und genau das wird meiner Meinung nach in dem Film auch sehr gut herausgearbeitet."Rambo", der den Hass der eigenen Landsleute am eigenen Leib erfahren muß, fängt an, sich zu wehren und muß erleben, wie daraufhin Jagd auf ihn gemacht wird.

Wird die Figur des John Rambo im Roman noch als mordendes Monstrum dargestellt, so wird er im Film durch einige Storyänderungen, für die auch Stallone mitverantwortlich zeichnet, viel humaner und menschlicher in Szene gesetzt. Man empfindet als Zuschauer viel Symphatie für den Einzelkämpfer, der sich ja eigentlich nur seiner Haut wehrt.

Auch die Darstellung des Charakters durch S. Stallone kann man als absolut autentisch und überzeugend bewerten, eine darstellerische Leistung, die ihm zum damaligen Zeitpunkt in Hollywood nur die wenigsten zugetraut hätten. Aber gerade Stallones Darstellung des einsamen Rächers ist es wohl auch zu verdanken, das der Film diesen unglaublichen Erfolg und seinen Kultstatus erlangt hat.

Die Story ist sehr gut und interessant umgesetzt worden, auch ist der Film zu jeder Zeit spannend und es gibt keinerlei Längen oder gar Spannungseinbrüche. Die Atmosphäre ist herrlich dicht und wirkt auch teilweise sehr beklemmend. Die Faszination des Films springt unweigerlich auf den Zuschauer über, man fiebert mit dem "Helden" mit und hofft eigentlich die ganze Zeit, das es doch hoffentlich gut für ihn ausgehen würde.

Und anders wie im Roman stirbt Rambo am Ende des Films auch nicht, denn man hatte sich nach einem Testlauf in Amerika für ein Alternatives Ende entschieden und das war auch gut so, denn sonst hätte es ja nie die 3 Fortsetzungen gegeben.

"Rambo" ist mittlerweile ein echter Klassiker und sicherlich auch ein Stück Filmgeschichte, das man einfach gesehen haben sollte, denn der Film ist wie schon erwähnt viel mehr, als nur ein banaler Action Film.




10/10

Samstag, 17. Mai 2008

Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel






Titel : Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel

Originaltitel : Mad Max Beyond Thunderdome

Land / Jahr : Australien / USA / 1985

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : George Miller / George Oglivie

Darsteller :

Mel Gibson
Tina Turner
Bruce Spence
Adam Cockburn
Frank Thring
Angelo Rossitto
Paul Larsson
Angry Anderson
Robert Grubb
George Spartels
Edwin Hodgeman
Bob Hornery


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Kurzbeschreibung des Films
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Mad Max, der letzte wahre Kämpfer nach der barbarischen Apokalypse, gelangt auf der Suche nach seinem gestohlenen Dromedargespann an den Wüstenhandelsplatz Bartertown. Hier herrscht Aunty Entity mit Strenge und Gewalt. Sie schlägt Max einen Handel vor: wenn er den riesenhaften Blaster im Zweikampf unter der Donnerkuppel besiegt, soll er seine Ausrüstung zurückerhalten. Max gewinnt die erbarmungslose Auseinandersetzung, bei der alle Waffen erlaubt sind, doch er schenkt Blaster und seinem Herrn Master, einem Gnom, das Leben. Wütend läßt Aunty ihn fesseln und in die Wüste jagen. Aber Mad Max kehrt zurück nach Bartertown. Härter und unerbittlicher als je zuvor. Bei einer rasanten Verfolgungsjagd durch die unendliche Wüste kommt es zur spektakulären Entscheidung...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Als erstes möchte ich anmerken, das ich den Film nicht so schlecht finde, wie viele ihn machen. Sicher ist dieser dritte Teil der Trilogie der schwächste, aber ich finde ihn dennoch sehenswert. Das der Film nicht an die beiden Vorgänger rankommt, mag auch vielleicht daran liegen, das dieser Teil am ehesten wie ein Blockbuster wirkt und das passt irgendwie nicht. Man merkt schon, das hier einiges mehr an Budget vorhanden war, nur finde ich, das diese Tatsache hier eher negativ zu bewerten ist.

In meinen Augen ging dem Film dadurch einiges an Atmosphäre verloren und das war ja einer der Punkte, die beide Vorgänger so ausgezeichnet hat. Damit will ich nicht sagen, das die Atmo hier schlecht ist, nur erreicht sie nie die hohe und vor allem beklemmende Qualität der beiden ersten Teile. Der Hollywood - Einfluss, der hier zu spüren ist, wirkt für mich leider irgendwie störend, er nimmt dem Film einiges von dem ganz eigenen Charme,der die anderen Teile ausgezeichnet hat.

Von der Spannung her ist der Film recht gut, aber es gibt auch kleinere Längen, die zwar nicht ausschlaggebend sind, aber dennoch sind sie vorhanden und ich bin der Meinung, das hätte nicht sein müssen. Trotz allem ist dieser dritte und bis jetzt letzte Teil ein recht ordentlicher Film, den man sich als Fan der Mad Max Filme auch auf jeden Fall ansehen sollte.




7/10

Freitag, 16. Mai 2008

Mad Max 2 - Der Vollstrecker






Titel : Mad Max 2 - Der Vollstrecker

Originaltitel : Mad Max 2

Land / Jahr : Australien / 1981

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : George Miller

Darsteller :

Mel Gibson
Bruce Spence
Michael Preston
Max Phipps
Vernon Wells
Kjell Nilsson
Emil Minty
Virginia Hey
William Zappa
Arkie Whiteley
Steve J. Spears
Syd Heylen


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Kurzbeschreibung des Films :


Nach einem vernichtenden Krieg um die letzten Energiereserven durchstreifen Horden von Plünderern die Endzeitwüste, während übriggebliebene "Normalbürger" auf ständig belagerten Festungen verzweifelt um ihr Überleben kämpfen. Der Ex-Cop Max (Mel Gibson), den es auf so eine Insel der Zivilisation verschlägt, will mit den Insassen einen Ausfall wagen, um angeblich sicheres Land an der Küste zu erreichen ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Auch dieser zweite Teil der Mad Max - Trilogie weiss in allen Belangen zu überzeugen und steht seinem genialen Vorgänger in nichts nach. Auch hier ist die Geschichte eigentlich ziemlich simpel gehalten und nicht besonders tiefgründig, aber den Machern ist es auch in diesem Teil gelungen, eine extrem dichte und beklemmende Endzeit - Atmosphäre zu fabrizieren, die den Zuschauer zu begeistern weiss.

Auch in Sachen Action gibt es in diesem Teil wieder einiges zu sehen und durch die Kaltschnäuzigkeit der einzelnen Charaktäre wirkt alles noch eine Spur härter. mel Gibson spielt hier wieder absolut erstklassig, der Charakter von "Mad Max" ist ihm einfach wie auf den Leib geschneidert. Doch auch die anderen Darsteller spielen solide, aber Glanzleistungen sind natürlich nicht zu erwarten, da die meisten Charaktäre das Potiential dafür einfach nicht hergeben.

Insgesamt gesehen ist dieser zweite Teil eine mehr als gelungene Fortsetzung, die man unbedingt gesehen haben muß. Es ist einfach immer wieder ein Genuss, diese einzigartige Atmosphäre zu genießen und sie in sich aufzusaugen. Auch dieser Teil der Endzeit - Saga hat längst Kultstatus erreicht und das auch nicht zu Unrecht.




9/10

Donnerstag, 15. Mai 2008

Mad Max






Titel : Mad Max

Originaltitel : Mad Max

Land / Jahr : Australien / 1979

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : George Miller

Darsteller :

Mel Gibson
Joanne Samuel
Hugh Keays-Byrne
Steve Bisley
Tim Burns
Roger Ward
Lisa Aldenhoven
David Bracks
Bertrand Cadart
David Cameron
Robina Chaffey
Stephen Clark


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Kurzbeschreibung des Films :


Die Erde ist wüst, die Ordnung zerfallen, und auf den Highways liefern sich Banden und Polizei wilde Rennen. Den grausamen Motorradrockern "Glory Riders" stehen schwerstbewaffnete Cops mit 600 PS-starken Karossen gegenüber. Einer der letzten aufrechten Gesetzeshüter ist Max. Als bei einer Jagd auf die Rocker sein bester Freund stirbt, quittiert Max den Dienst. Mit seiner Frau Jessie und seinem Sohn zieht er durchs Land, kann dem Endzeitkrieg jedoch nicht entkommen. Der sadistische Toecutter tötet Max' Kind und schlägt Jessie zum Krüppel. Aus Max wird "Mad Max" und bis an die Zähne bewaffnet startet er seinen Rachefeldzug...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Filme mit Endzeit - Storys gibt es sicherlich zur Genüge, aber mir fällt keiner ein, der auch nur annähernd an die Klasse von Mad Max heranreicht. Mit diesem Film wurde Mel Gibson über Nacht berühmt. Sicher ahnte damals keiner, welchen Ruhm und vor allem welchen Gewinn der Film einheimsen würde. In der Produktion kostete "Mad Max" 400.000$, spielte aber weltweit 100.000.000 & ein und stand damit sogar im Guiness Buch der Rekorde, bevor er von "The Blair Witch Project" abgelöst und auf Platz 2 geschoben wurde.

Der Film hat sicherlich keine besonders tiefgründige Story, was aber gar nicht weiter ins Gewicht fällt. Er besticht in erster Linie durch die wirklich geniale Endzeit - Atmosphäre, die wirklich ihresgleichen sucht. Die Action ist sehr gut und alles ist toll aufeinander abgestimmt. Die aufgemotzten Autos,die teilweise schrägen Charaktäre und auch die Klamotten, die getragen werden, ergebn im Ganzen diese tolle Atmosphäre.

Und dann ist da natürlich Mel Gibson, der von einem guten Polizisten zum absolut knallharten und gnadenlosen Rächer mutiert und dieses auch sehr überzeugend und autentisch rüberbringt.

Dieser Film ist ein absolutes Paradebeispiel dafür, das man auch mit einem sehr niedrigen Budget einen Film erschaffen kann, der in die Filmgeschichte eingeht. Und das hat "Mad Max" sicherlich schon längst geschafft und das auch vollkommen zu Recht, wie ich finde.




9/10

Dienstag, 13. Mai 2008

Cut






Titel : Cut

Originaltitel : Cut

Land / Jahr : Australien / 2000

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : Kimble Rendall

Darsteller :

Molly Ringwald
Jessica Napier
Simon Bossell
Sarah Kants
Kylie Minogue
Frank Roberts
Geoff Revell
Stephen Curry
Matt Russell
Erika Walters


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Kurzbeschreibung des Films :


14 Jahre sind vergangen, seitdem der Darsteller des maskierten Killers in dem Horrorfilm `Hot-Blooded` die Regisseurin Hilary (KYLIE MINOGUE) auf bestialische Weise tötete. Jetzt will die attraktive Filmstudentin Raffy (JESSICA NAPIER) den verfluchten Film fertigstellen: Sie schafft es, die damalige Hauptdarstellerin Vanessa (MOLLY RINGWALD) zu überreden, wieder mitzumachen. Mit einem jungen Team soll die schaurige Mär an den Originalschauplätzen beendet werden - gegen den ausdrücklichen Willen von Professor Lossman (GEOFF REVELL), der seinerzeit als Regisseur Zeuge der Bluttaten geworden war. Kaum hat der Dreh begonnen, muss Raffy feststellen, dass der Tod ständiger Begleiter der Filmarbeiten von `Hot-Blooded` ist - und er hat den Final Cut...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Dieser australische Teenie - Slasher ist ein netter kleiner Film für zwischendurch. Er bietet zwar nichts großartig Neues im Genre, weiss aber dennoch recht gut und kurzweilig zu unterhalten. Der Film hebt sich etwas von den amerikanischen Genre - Vertretern ab, allein schon, wenn man sieht, wer der Mörder ist.

Trotzdem hält sich die Spannung hier in Grenzen, da doch alles ziemlich vorhersehbar ist. Die Atmosphäre ist in Ordnung, auch wenn sie nicht so bedrohlich wirkt, wie es hätte sein können. Dafür entschädigen aber einige gute Schockmomente und auch die recht gut in Szene gesetzten Morde, bei denen es auch so manch nette Gore - Einlage zu bewundern gibt.

Die Leistungen der Darsteller sind solide, wenn auch nicht übermäßig gut. In einer Nebenrolle ist sogar die süße Kylie Minogue zu sehen, auch wenn ihr Auftritt nur von kurzer Dauer ist. Aber die Tatsache, das sie mitspielt, hat doch auch beim Verkauf der DVD geholfen.

Insgesamt gesehen gibt es sicherlich etliche Slasher, die schlechter sind als "Cut", aber ein echtes Genre - Highlight ist der Film auch nicht. Aber für einen unterhaltsamen DVD Abend ist dieser Film auf jeden Fall bestens geeignet.





6/10

Montag, 12. Mai 2008

The Cold Hour






Titel : The Cold Hour

Originaltitel : La Hora fria

Land / Jahr : Spanien / 2006

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Elio Quiroga

Darsteller :

Jorge Casalduero
Nadia de Santiago
Marco González
Carola Manzanares
Omar Muñoz
Pepo Oliva
Julio Perillán
Pablo Scola
Silke
Sergio Villanueva


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Kurzbeschreibung des Films :


Unheimliche Viren lassen die Menschen zu Monstern mutieren.Eine kleine Gruppe von Überlebenden hat sich in einen unterirdischen Bunker verbarrikadiert und lebt von der Außenwelt völlig isoliert fern jeglichen Tageslichtes.Ihr Tagesablauf wird bestimmt vom täglichen Kampf ums Überleben.Sie verlassen niemals das Gebäude und verharren wachsam im Neonlicht ihrer kleinen abgeschotteten Welt.Belagert von verseuchten Mutanten leben sie in den bröckelden Mauern des unterirdischen Komplexes in ständiger Angst um ihr Leben.Als die Nahrungsvorräte knapp werden,muss ein Teil der Gruppe das abgesicherte Gebiet verlassen,um Vorräte,Medikamente und Munition zu besorgen.Zusammen starten sie einen Ausbruchversuch und stellen sich dem unheimlichen Feind.Doch außerhalb des Bunkers erwartet sie noch etwas weitaus Gefährlicheres,unfassbar Grauenvolles...


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Meinung :


Dieser Film hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Es ist hier wirklich gut gelungen, eine sehr klaustrophobische Atmosphäre zu erschaffen, die den Zuschauer von Anfang an in ihren Bann zieht. Die Atmo ist sehr dicht und bedrohlich, so das man auch ein gewisses Gefühl der Beklemmung verspürt. Das hier dargestellte Endzeit - Szenario wird absolut glaubhaft rübergebracht, so das der Zuschauer sich sehr gut in die Situation der Betroffenen hineinversetzen kann.

Das liegt auch nicht zuletzt an den wirklich guten Darstellern, die ihre Charaktäre sehr autentisch und glaubhaft spielen. Durch ihre sehr guten darstellerischen Darbietungen kann man die Auswegslosigkeit und Verzweiflung teilweise richtig fühlen, das hat mich persönlich schon sehr beeindruckt.

Die Spannung wird in diesem Film sehr gut aufgebaut und bewegt sich auf einem konstant hohen Level. dadurch, das die sogenannten "Kreaturen" die meiste Zeit des Films nur erwähnt und nicht gezeigt werden, erhält die Spannung noch einmal einen weiteren Schub und der Fantasie des Betrachters wird freier Lauf gelassen.

Zum Ende hin erhält der Film sogar noch eine etwas härtere Note, es fließt auch einiges an Blut, aber das ist bei diesem tollen Film nicht das Wesentliche. Das Ende ist dann wirklich sehr überasschend und bietet eine Auflösung, die man in dieser Form wirklich nicht erwarten konnte.

Insgesamt gesehen ist "The Cold Hour" eine wirklich gelungene spanische Produktion, die sehr interessant und spannend in Szene gesetzt wurde. Dieser Film ist wirklich mal eine willkommene Abwechslung im Genre und bietet allebeste Unterhaltung.




8/10

Sonntag, 11. Mai 2008

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug






Titel : Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Originaltitel : Indiana Jones and the Last Crusade

Land / Jahr : USA / 1989

Altersfreigabe FSK 12

Regie : Steven Spielberg

Darsteller :

Harrison Ford
Sean Connery
Denholm Elliott
Alison Doody
John Rhys-Davies
Julian Glover
River Phoenix
Michael Byrne
Kevork Malikyan
Robert Eddison
Richard Young
Alexei Sayle


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Kurzbeschreibung des Films :


In seinem dritten Abenteuer wird der Archäologe Dr.Henry Jones (Harrison Ford), genannt Indiana Jones von einem Industriellen auf den verschwundenen Heiligen Gral angesetzt, den sein Vater (Sean Connery) bereits seit Jahrzehnten sucht. Als sein Vater verschwindet, benutzt Jones dessen Notizen, um in Venedig das Grab eines der Gralsritter aufzufinden, von dessen Sarkophag er einen Hinweis auf den Fundort des Grals holt. Sein Vater wird indes von den Nazis festgehalten, die an der Reliquie ebenfalls interessiert sind. Nach einer großangelegten Rettungsaktion, die Jones u.a. nach Berlin bis vor Adolf Hitler führt, reisen er und seine Helfer ins Heilige Land, wo der Gral verwahrt wird, verfolgt von den Nazis. Doch der heilige Kelch ist gut bewacht und nur ein Auserwählter wird ihn erlangen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Fünf Jahre musste man warten, bis endlich 1989 dieses dritte Abenteuer zu bewundern war. Wie schon im ersten Teil bekommt es Indy auch diesmal mit den nazis zu tun, nur diesmal geht es nicht um die Bundeslade, sondern man ist auf der Suche nach dem heiligen Gral. Auch dieses Abenteuer ist ganz fantastisch und sehr interessant in Szene gesetzt worden. Die Story ist sehr spannend, allein schon die Thematik wirkt absolut faszinierend.

Diesmal bekommt man es dann auch mal mit Indys Vater zu tun, der von keinem geringerem als Sean Connory gespielt wird.. Von Anfang an merkt man, das es zwischen den beiden in der Vergangenheit große Differenzen gegeben haben muß, denn die Spannung zwischen beiden ist sehr deutlich zu spüren. Aber in den entscheidenden Momenten können sich die beiden doch aufeinander verlassen und kommen sich wieder näher.

Es ist teilweise sehr witzig mit anzusehen, wie die beiden ihre Differenzen austragen und wenn man merkt, das sie auch im Bezug auf Frauen ihre Gemeinsamkeiten haben. In Sachen Action und Atmosphäre lässt auch dieser Teil nichts zu wünschen übrig, er befindet sich auf dem gleichen hohen Niveau wie seine beiden Vorgänger.

Abschließend kann man feststellen, das die Indiana Jones reihe sicher zu den besten gehört, die es überhaupt gibt. Hier wird einem allerbeste, kurzweilige Unterhaltung geboten und die Filme werden auch nach mehrmaligem Ansehen nie langweilig. Da freut man sich doch schon auf den vierten Teil, der jetzt, nach so vielen Jahren noch auf uns zukommt.




10/10

Samstag, 10. Mai 2008

Indiana Jones und der Tempel des Todes






Titel : Indiana Jones und der Tempel des Todes

Originaltitel : Indiana Jones and the Temple of Doom

Land / Jahr : USA / 1984

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Steven Spielberg

Darsteller :

Harrison Ford
Kate Capshaw
Jonathan Ke Quan
Amrish Puri
Roshan Seth
Philip Stone
Roy Chiao
David Yip
Ric Young
Chua Kah Joo
Rex Ngui
Philip Tan


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Kurzbeschreibung des Films :


Indiana Jones kehrt zurück! Nachdem er bei der Erringung eines Diamanten in einem Nachtclub in Shanghai beinahe vergiftet, erdolcht und erschossen wurde, flieht er mit einer halbhysterischen Clubsängerin und seinem jungen asiatischen Freund Short Round mit einem Flugzeug. Doch über Indien wird auch hier ein Mordversuch gegen sie ausgeführt und alle drei müssen abspringen. Sie gelangen in ein Dorf, aus dem heilige Steine und sämtliche Kinder entführt wurden. Die Spur führt zu einem Fürstenpalast im Dschungel, wo sie einem machtgierigen Jungfürsten auf die Spur kommen, der die Kinder in den Minen arbeiten läßt. Doch hinter ihm steht ein noch machtvollerer Sektenführer...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Auch in diesem zweiten Teil der Indiana Jones Reihe geht es wieder ordentlich zur Sache und es bleibt auch kein Auge trocken. In diesem Abenteuer von 1984 verschlägt es Indy diesmal nach Indien, wo er siene eigenen Erfahrungen mit einem Sektenkult machen muß. Auch hier ist die Story sehr innovativ und originell, dieser zweite Teil steht seinem genialen Vorgänger in nichts nach.

Dieser Teil besitzt eine herrlich dichte und auch sehr bedrohliche Atmosphäre, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt und nicht mehr so schnell loslässt. Es gibt wieder jede Menge tolle, rasante und niveauvolle Action, die beim Betrachter erst gar keine Langeweile aufkommen lässt.

Neben Harrison Ford ist diesmal Cate Capshaw zu bewundern, die ihre Rolle als hysterische Nachtclub - Sängerin einfach absolut perfekt spielt. Durch ihr teilweise sehr schrilles Auftreten bringt sie einen wirklich zum Lachen und ihre teilweise heftigen Streitereien mit Indiana Jones sind ein absolutes Highlight dieses Films. Und dann wäre da auch noch Indy's kleiner Freund Shorty, der seinem großen Freund immer mit rat und Tat zur Seite steht. Ausserdem trägt er durch seine witzigen Sprüche auch seinen nicht kleinen Anteil an der humoristischen Seite des Films.

Insgesamt kann man feststellen, das es sich auch hier um einen absolut kurzweiliges und niveauvolles Filmvergnügen der Extraklasse handelt, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.




10/10

Donnerstag, 8. Mai 2008

Starship Troopers






Titel : Starship Troopers

Originaltitel : Starship Troopers

Land / Jahr : USA / 1997

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : Paul Verhoeven

Darsteller :

Casper Van Dien
Dina Meyer
Denise Richards
Jake Busey
Neil Patrick Harris
Clancy Brown
Seth Gilliam
Patrick Muldoon
Michael Ironside
Rue McClanahan
Marshall Bell
Eric Bruskotter


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Kurzbeschreibung des Films :


In ferner Zukunft herrscht endlich Frieden auf der Erde. Einzig und allein die Einteilung in Soldaten und Zivilisten unterscheidet Menschen. Trotzdem lauert Gefahr: Killer-Insekten aus einer anderen Galaxie haben der Menschheit den Krieg erklärt. Ihr Ziel ist es, alles Leben auf der Erde zu zerstören, und ihre Angreifer scheinen unbesiegbar. Eine Armee junger Soldaten wird auf den feindlichen Planeten geschickt, um in einer letzten großen Schlacht die Menschheit vor ihrer Ausrottung zu bewahren. Unter ihnen befindet sich auch der junge Johnny Rico. Er, der einst zum Militär ging, um seiner Freundin zu imponieren, steht nun zusammen mit seinen Freunden vor einem Kampf, den keiner der Beteiligten jemals vergessen wird, denn die Starship Troopers haben ihren Gegner mehr als unterschätzt...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Das, was einem hier geboten wird, ist in meinen Augen SCI / FI / Action in Reinkultur. Dieser Film hat einen so extremen Unterhaltungswert, das ist schon eine wahre Pracht. Der Kampf der menschen gegen die "Bugs" wird hier auf eine teilweise so herrlich ironische Art dargestellt, das man trotz der immensen Härte, die der Film ohne Frage beinhaltet, bei so einigen Passagen doch herzhaft lachen kann. Doch gerade der hier auch gestreute Sarkasmus macht diesen Film zu einer solch unterhaltsamen und aussergewöhnlichen Mischung.

Die Story wird sehr flüssig und auch teilweise witzig dargestellt, vor allem die immer wieder eingestreuten Fernsehspots entbehren nicht einer großen Portion Ironie, die den Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln bringen. Die Spannung baut sich hier recht schnell sehr gut auf und hält sich auf einem konstant hohen Niveau. Langeweile kommt hier zu keiner Zeit auf, dafür sorgen allein schon die richtig tollen Action - Sequenzen und auch die teilweise sehr harten und derben Splattereinlagen. Aber das alles ist so gestaltet, das es zu keiner Zeit in ein sinnloses Gemetzel ausartet.

Die Darsteller sind allesamt überzeugend und stellen ihre Charaktäre auch mit der nötigen Portion Humor dar. "Starship Troopers gehört wohl zu einem der aussergewöhnlichsten und besten Filme seines Genres, die uns in den letzten Jahren geboten wurden, ein Film, mit einem extrem hohen Wiedererkennungswert. Dieses mehr als unterhaltsame SCI / FI / Action - Spektakel sollte man auf jeden Fall kennen, denn ansonsten hat man wirklich etwas verpasst.




10/10

Mittwoch, 7. Mai 2008

From Hell






Titel : From Hell

Originaltitel : From Hell

Land / Jahr : USA / 2001

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Albert Hughes / Allan Hughes

Darsteller :

Johnny Depp
Heather Graham
Ian Holm
Robbie Coltrane
Ian Richardson
Jason Flemyng
Katrin Cartlidge
Terence Harvey
Susan Lynch
Paul Rhys
Lesley Sharp
Estelle Skornik


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Kurzbeschreibung des Films



1888: Im vernebelten London jagt Inspector Abberline (Johnny Depp) den Frauenmörder "Jack the Ripper", der seine Opfer mit einem Messer ermordet. Abberline allerdings ist leicht drogensüchtig und hat im Rausch Visionen, die ihn zu einer Gruppe von Prostituierten führen, welche die Verstorbene gut kannten. Schon bald hat der Inspector auch einen Verdacht, doch seine gewagten Theorien werden von seinem Vorgesetzten als lächerlich verspottet. Trotz dieser Hindernisse setzt er seine Suche nach dem Killer fort und sticht alsbald in ein Wespennest...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Es gibt ja nun wirklich mehrere Verfilmungen der Thematik um Jack the Ripper, aber diese hier ist wohl eine der mit Abstand Besten. Schon allein Johnny Depp in der Rolle von Inspector Abberline macht diesen Horror - Thriller der Extraklasse zu etwas ganz Besonderem. Es gibt wohl nur eine ganz geringe Menge an Schauspielern, die dazu in der Lage sind, einen Film so mit ihrer Präsenz zu füllen, das man alles andere fast vergisst. Johnny Depp zählt ganz sicher zu dieser kleinen Gruppe, denn allein seine darstellerischen Fähigkeiten machen einen Film zu einem absoluten Hochgenuß.

Die Geschichte dürfte eigentlich fast Jedem bekannt sein, die hier gezeigte Umsetzung ist einfach grandios. Die ganze Zeit über geht von dem Film eine extrem dichte und bedrohliche Atmosphäre aus, die zudem noch herrlich düster gehalten ist, so das der Zuschauer den gesamten Film über praktisch unter Strom steht, weil jeden Moment etwas passieren kann. Dazu tragen natürlich auch die hier dargestellten, schaurig dunkel gehaltenen Schauplätze bei. Die kleinen, dunklen Gassen vermitteln einem ein sehr starkes unheilvolles Gefühl, das dem Zuschauer teilweise kalte Schauer über den Rücken jagt.

Man ist von der ganzen Story, den Schauplätzen und der genialen Atmosphäre so gefesselt und gebannt, das man die gebotene Spannung förmlich fühlen kann. Und dazu kommt dann auch noch die sensationelle Darstellung von Johnny Depp, der nicht nur der Inspector mit dem messerscharfen Verstand und der genialen Kombinationsgabe ist, nein, er offenbart in seiner Rolle auch die menschlichen Schwächen dieses Charakters, wie zum Beispiel seinen übermäßigen Opium - Konsum.

Alles zusammen gesehen bietet sich dem Zuschauer hier ein sehr niveauvoller Horror - Thriller, den man nicht nur als Johnny Depp Fan kennen sollte. Denn dieser Film fesselt einen von der ersten bis zur letzten Minute und bietet tolle und schaurige Unterhaltung.




9/10

Montag, 5. Mai 2008

7eventy 5ive






Titel : 7eventy 5ive

Originaltitel : 7eventy 5ive

Land / Jahr : USA / 2006

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Brian Hooks / Deon Taylor

Darsteller :

Brian Hooks
Antwon Tanner
Cherie Johnson
Wil Horneff
Germán Legarreta
Aimee Garcia
Jud Tylor
Jonathan Chase
Austin Basis
Kyle Turley
Denyce Lawton
Rutger Hauer


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Gruppe Kinder spielt, während ihre Eltern im Wohnzimmer feiern, das Spiel "75": jeder ruft nacheinander eine zufällige Nummer an und muss die Person am anderen Ende der Leitung mindestens 75 Sekunden am Apparat halten und ihr glaubhaft eine Geschichte vermitteln, so dass sie nicht auflegt. Allerdings gelangen sie bald an einen Psychopathen, der keinen Spaß versteht und kurze Zeit später mit einer Axt vor der Tür steht und alle Erwachsenen zerhackt. Die Kinder werden gerettet und danach in unterschiedliche Pflegefamilien gegeben.
Zehn Jahre später ist das Spiel bei Marcus (Brian Hooks) und seinen Freunden, Kareem (Antwon Tanner), Roxy (Cherie Johnson), Scott (Wil Horneff), Shawn (Germán Legarreta), Jody (Aimee Garcia) und Karina (Jud Tylor), immer noch sehr beliebt. Als Karinas Ex-Freund, Brandon (Jonathan Chase), sie alle mehr oder weniger freiwillig zu seiner Party einlädt, schlägt Marcus im Laufe des Abends auch vor, das Spiel zu spielen. Ein fataler Fehler, denn auch sie geraten an einen Psychopathen, der bald den Weg zu ihnen ins Haus findet...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Wer bei diesem Film große Innovation oder tolle Neuerungen erwartet, der sollte lieber die Finger davon lassen, denn das wird hier nicht geboten. Wer aber gute und spannende Slasher - Unterhaltung sehen will, der ist bei diesem Film bestens aufgehoben. Man hat zwar alles schon einmal irgendwo gesehen, aber alles ist hier in einer ordentlichen und recht interessanten Story verpackt worden.

Es handelt sich bei "7eventy 5ive" um einen typischen Teenie - Slasher, dessen Story sehr interessant und spannend umgesetzt wurde. Der Film fängt schon einmal recht gut an, braucht danach aber doch etwas Zeit, bis er wieder richtig in Gang kommt. Trotzdem wirkt der Film aber zu keiner Zeit langweilig, sondern er ist immer unterhaltsam.

Atmosphärisch kommt der Film sehr gut rüber, die Atmo ist schön dicht und jederzeit düster und sehr bedrohlich. Es gibt auch einige wirklich nette Schreckmomente, bei denen man doch zusammenzucken kann. Die Splatterszenen sind sehr ordentlich und auch in ausreichendem Maß vorhanden. Von den darstellern darf man natürlich keine Glanzleistungen erwarten, es sind halt die für einen Teenie - Slasher üblichen Verdächtigen, die aber ihre Rollen durchaus solide spielen.

Insgesamt kann man sagen, das "7eventy 5ive" wie gesagt nichts Neues bietet, aber das altbewährte ist hier in einem gut geschnürten Gesamtpaket vereint worden und bietet grundsolide, spannende Slasher - Kost, die einen sehr kurzweilig unterhält.




7/10

Sonntag, 4. Mai 2008

Jäger des verlorenen Schatzes






Titel : Jäger des verlorenen Schatzes

Originaltitel : Raiders of the Lost Ark

Land / Jahr : USA / 1981

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Steven Spielberg

Darsteller :

Harrison Ford
Karen Allen
Paul Freeman
Ronald Lacey
John Rhys-Davies
Denholm Elliott
Alfred Molina
Wolf Kahler
Anthony Higgins
Vic Tablian
Don Fellows
William Hootkins


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Archäologe Dr.Henry Jones (Harrison Ford) wird, nachdem er von seinem französischen Kollegen Belloq nach einer Bergung aus einem Aztekengrab hereingelegt wurde, von Regierungsagenten auf die Bundeslade angesetzt, das Behältnis in dem Moses' Gesetzestafeln aufbewahrt wurden.
Laut Geheiminformationen suchen die Nazis nach der Lade, da sie den Besitzer unbesiegbar machen soll. Jones, genannt Indiana Jones, reist daraufhin nach Nepal, wo er einen alten Kollegen aufspüren will, jedoch nur dessen Tochter findet, die sich an ihn ranhängt. Ein altes Schmuckstück führt sie nach Ägypten, wo die Nazis mit Belloqs Hilfe bereits Ausgrabungen vornehmen. So kommt es zum Wettlauf um die Auffindung der Quelle der Seelen, wo die Lade stehen soll. Doch auch nachdem die Lade aus der schlangenverseuchten Quelle geborgen ist, ist das Spiel noch lange nicht vorbei....

Quelle: OFDB


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Meinung :


Mit diesem ersten Teil der Indiana Jones Reihe ist es Steven Spielberg 1981 gelungen, eine neue Kultfigur zu schaffen und dem Abenteuerfilm neues Laben einzuhauchen. Damals konnte man natürlich noch nicht ahnen, welch einen wahnsinnigen Erfolg die Figur des Indiana Jones verbuchen sollte. Heute hat "Indy" natürlich schon längst seinen wohlverdienten Kultstatus erreicht. Auch das Abenteuer - Genre wurde neu belebt, im Sog von Spielbergs Werk gab es etliche Abenteuerfilme, die mal besser und mal schlechter waren, aber keiner schaffte es, die Qualität von Indiana Jones zu erreichen.

Mit Harrison Ford konnte man den idealen Darsteller verpflichten, er gab dem Charakter des abenteuerlustigen Professors eine ganz besondere Note und wird wohl auch auf ewig mit diesem Charakter verbunden sein.

Dieser erste Teil der Reihe hat eine sehr packende Story, die sehr bildgewaltig in Szene gesetzt wurde. Das wirklich Besondere an dem Film ist die absolut geniale Mischung aus Abenteuer, Action und Humor. Die Actionszenen sind wirklich absolut erstklassig gemacht, teilweise geht es sehr rasant zur Sache, es gibt absolut keinen Leerlauf und Längen treten erst gar nicht auf. Gemischt mit dem tollen Humor und der fantastischen Abenteuer - Atmosphäre ist hier ein wirklich absolut kurzweilig unterhaltendes Filmerlebnis entstanden, das einfach zeitlos ist und seinen ganz eigenen Charme besitzt. Ein Film, der im Lauf der Jahre nichts von seinem Reiz verloren hat. Es macht immer wieder Spaß, sich dieses tolle Filmvergnügen anzusehen.

In Sachen Abenteuerfilm gibt es meiner meinung nach nichts besseres als Indiana Jones, das steht wohl einwandfrei fest. Mir fällt jedenfalls nichts besseres ein.




10/10

Freitag, 2. Mai 2008

Jack Ketchum's Evil










Titel : Jack Ketchum's Evil

Originaltitel : The Girl Next Door

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Gregory Wilson

Darsteller :

Blythe Auffarth
Daniel Manche
Blanche Baker
Graham Patrick Martin
Benjamin Ross Kaplan
Austin Williams
William Atherton
Grant Show
Catherine Mary Stewart
Kevin Chamberlin
Peter Stickles
Spenser Leigh


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Kurzbeschreibung des Films :


Amerika in den frühen 60ern. Als ihre leibliche Mutter hinter Gitter wandert, landen die Schwestern Meg und Susan in der Obhut der dreifachen Mutter und Gewohnheitstrinkerin Ruth Chandler. Schon bald nach ihrer Ankunft sucht und findet Ruth Vorwände, um die jungen Mädchen und insbesondere Megan zu bestrafen. Die Misshandlungen nehmen bald an Brutalität und Häufigkeit zu, schließlich beteiligen sich neben ihren drei Söhnen auch die gesamte Jugend der näheren Nachbarschaft an den Folterorgien.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


Als erstes möchte ich anmerken, das es hier fantastisch gelungen ist, das Buch von Jack Ketchum zu verfilmen. Selten habe ich eine so originaltreue Verfilmung eines Buches gesehen, wie diese hier. Man merkt richtig, das der Film auch sehr viel Liebe zum Detail beinhaltet, was ja nun nicht bei allen Buchverfilmungen der Fall ist. Wenn man diesen Film sieht, muß man feststellen, das einige Dinge auch wirklich so dargestellt werden, wie man sie sich beim Lesen vorgestellt hat, mir jedenfalls erging es so.

Der Film hat meine Erwartungen weitaus mehr als nur erfüllt, die Story wird sehr gut und interessant erzählt, der Film versteht es, den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen und strahlt eine ungeheure Faszination aus. Auch die darstellerauswahl finde ich hervorragend, vor allem die Rolle der Ruth wurde, wie ich finde, perfekt besetzt. Auch wenn dies natürlich der schlimmste und unsympatischste Charakter des Films ist, muß man trotzdem sagen, das er absolut perfekt dargestellt wird.

Atmosphärisch gesehen ist der Film sehr fawcettenreich, die am Anfang noch herrschende "Heile Welt - Atmosphäre" ändert sich minütlich, sie wird immer bedrohlicher und vor allem beklemmender, bis sie schließlich in der Katastrophe ausartet. Die hier vorherrschende Härte und Brutalität sprengt schon fast den Rahmen des Vorstellbaren, man ist über das Gesehene in seinen Grundfesten erschüttert und mag sich kaum vorstellen, das Menschen zu solchen Grausamkeiten in der Lage sind.

Auch hier bei der Härte und Brutalität nimmt das Unheil langsam seinen Lauf. Was noch ziemlich harmlos anfängt, steigert sich immer mehr, am Anfang noch vorhandene Hemmungen der Täter verlieren sich im Laufe des Films gänzlich und am Ende endet es in einer absoluten Katastrophe.

Sämtliche Charaktäre des Films werden absolut überzeugend dargestellt und auch die "Verwandlung" von Kindern in hemmungslose und gefühlskalte Bestien, die Recht nicht von Unrecht unterscheiden können, wurde fantastisch in Szene gesetzt.

Und obwohl der Film eine extreme Brutalität freisetzt, die sich auch im Kopf des Zuschauers abspielt, ist das Empfinden des Betrachters beim Lesen des Buches doch noch intensiver, deshalb möchte ich auch Jedem empfehlen, sich nicht nur diesen Film anzusehen, sondern auch das Buch zu lesen, denn Beides ist ein absolutes Erlebnis, das man sicher nicht so schnell vergessen wird und kann.




10/10

Gladiator






Titel : Gladiator

Originaltitel : Gladiator

Land / Jahr
: USA / 2000

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Ridley Scott

Darsteller :

Russell Crowe
Joaquin Phoenix
Connie Nielsen
Oliver Reed
Richard Harris
Derek Jacobi
Djimon Hounsou
David Schofield
John Shrapnel
Tomas Arana
Ralf Moeller
Spencer Treat Clark


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Kurzbeschreibung des Films :


Der gefeierte römische Feldherr Maximus (Russell Crowe) wird vom sterbenden Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) gebeten, seine Nachfolge anzutreten. Um dies zu verhindern, tötet Aurelius' Sohn seinen Vater und ordnet die Exekution von Maximus und seiner Familie an. Maximus gelingt die Flucht, verwundet wird er von einem Sklavenhändler gefangen genommen und muss sich fortan als Gladiator beweisen. Als Kampfmaschine hat er schließlich nur noch ein Ziel: Rache an seinem Peiniger zu nehmen ...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Es ist doch immer wieder erfreulich zu sehen, das auch in der heutigen Zeit noch so fantastische Filme wie dieser produziert werden. Was Ridley Scott hier auf die Beine gestellt hat, ist in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk. Und da soll noch mal einer sagen, das Monumentalfilme aus der Mode sind. Mit "Gladiator" wird hier eindeutig bewiesen, das dem nicht so ist. Der Film ist ein absolut bildgewaltiges Spektakel über Ruhm, Ehre, Freundschaft, Verrat und Rache.

Die wirklich sehr gute Story wurde extrem interessant und sehr bildgewaltig in Szene gesetzt. Der Film ist von Anfang bis zum tragischen Ende sehr spannend und vermag es trotz seiner Überlänge, den Zuschauer jederzeit zu faszinieren und vor dem Bildschirm zu fesseln. Die Faszination, die von diesem Epos ausgeht, ist einfach unbeschreiblich, man muß den Film gesehen haben, um es nachvollziehen zu können. Die sehr dichte Atmosphäre nimmt einen einfach gefangen und man kann sich ihr nicht entziehen.

Mit Russel Crowe hat man den absolut besten Darsteller für die Hauptrolle gewinnen können, er spielt seinen Part mit unglaublicher Autenzität und Hingabe, das es eine wahre Pracht ist. Aber auch die anderen Darsteller sind allesamt sehr gut, selst der "Anti - Schauspieler" Ralf Möller wirkt hier einmal nicht wie ein absoluter Fremdkörper.

Wer diesen Film nicht kennt, weiss wirklich nicht, was ihm entgeht. "Gladiator" ist ein Film, den man sich immer wieder gern ansieht und zählt für mich persönlich schon jetzt zu den modernen Klassikern.




10/10

Donnerstag, 1. Mai 2008

Ed Gein : Der wahre Hannibal Lecter






Titel : Ed Gein: Der wahre Hannibal Lecter

Originaltitel : Ed Gein: The Butcher of Plainfield

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Michael Feifer

Darsteller :

Kane Hodder
Michael Berryman
Priscilla Barnes
Shawn Hoffman
Adrienne Frantz
John Burke
Kendal Sheppard
Caia Coley
Amy Lyndon
Mike Korich
Deborah Flora
Stan Bly


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Kurzbeschreibung des Films :


In dem kleinen Städtchen Plainfield in Wisconsin verschwinden Ende der 50er Jahre immer mal wieder spurlos Menschen. Die Polizei steht vor einem Rätsel und ahnt nicht, dass ein in der Nähe wohnender Farmer namens Ed Gein mittlerweile von Leichenschändung auf Meuchelmord umgestiegen ist. Jungcop Mason, sehr zum Verdruss seiner Vorgesetzten auf eigene Faust ermittelnd, kommt Gein auf den Schlich, gerade als dieser sich des Polizisten blonde Freundin schnappt. Ein Wettlauf auf Leben und Tod beginnt.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


Man weiss eigentlich gar nicht, wie man diesen Film bewerten soll. Ich fand die erste Verfilmung ja schon ziemlich schwach, aber die war wenigstens etwas biografisch. Das will diese neue Verfilmung erst gar nicht sein und macht da auch eigentlich zu keiner Zeit einen Hehl draus. Dieser Film will als Horrorfilm gelten, schafft dies aber gerade mal ansatzweise.

Ob man mit Kane Hodder die richtige Besetzung für die Figur des Ed Gein verpflichtet hat, wage ich doch sehr stark zu bezweifeln. Allein von der Statur passt das schon einmal überhaupt nicht und auch die darstellerische Leistung lässt meiner Meinung nach doch sehr stark zu wünschen übrig. Der Film hat einige ganz nette Szenen, die den Film im Ganzen aber auch nicht retten können.

Der Film plätschert die ganze Zeit so vor sich hin, bietet einige gute Ansätze, in denen aber auch alles steckenbleibt. Das sicherlich vorhandene Potential für diesen Film ist leider noch nicht einmal annähernd ausgeschöpft worden. Immer, wenn sich etwas wie Spannung aufbaut, fällt sie auch schon wieder in sich zusammen. Auch atmosphärisch kann der Film zu keiner Zeit überzeugen, es ist keine richtige Dichte vorhanden und trotz der Thematik fehlt mir hier ganz eibdeutig die bedrohlichkeit, die ein solcher Film doch ausstrahlen sollte.

Leider hat Michael Feifer hier die Chance vertan, eine gute Mischung aus Horror und Biografie zu kreieren, alles, was am Ende bleibt, ist ein maximal durchschnittlicher Horrorfilm mit einigen wenigen netten Szenen und schwachen Darstellern und das hätte man durchaus verhindern können, wenn man sich etwas mehr Mühe gegeben hätte.




4/10