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Montag, 30. Juni 2008

Anamorph








Titel : Anamorph

Originaltitel : Anamorph

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Henry Miller

Darsteller :

Willem Dafoe
Scott Speedman
Peter Stormare
Clea DuVall
James Rebhorn
Amy Carlson
Yul Vazquez
Don Harvey
Paul Lazar
Edward Hibbert
Monique Curnen
Deborah Harry


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Kurzbeschreibung des Films :


Vor fünf Jahren töteten Detective Aubrey und seinen Mannen vom NYPD einen Herren, den man in dringendem Verdacht hatte, der Serienkiller mit dem Künstlernamen Uncle Eddie zu sein. Nun häufen sich erneut Mordtaten mit der Handschrift des bösen Onkels. Während Medien und Kollegen einen Trittbrettfahrer vermuten, keimt in Aubrey die unerquickliche Ahnung, man könne damals den Falschen erlegt haben. Außerdem verdichtet sich zunehmend die Gewissheit, dass der Killer es auf Aubrey persönlich abgesehen hat.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


Ich hatte mich wirklich sehr auf diesen Film gefreut, denn die Story an sich bietet ja wirklich einiges an interessantem Potential. Aber die Umsetzung des durchaus interessanten Stoffes erweist sich dann doch als ziemlich langatmig und einfallslos. Man hätte hier sicherlich einen wirklich guten Psycho - Thriller kreieren können, doch das Ergebnis kommt leider nicht über das Mittelmaß hinaus.

Das Wichtigste, was diesem Thriller feht, ist der Thrill und das ist doch ziemlich traurig. Die Story wird ziemlich belanglos heruntergespult und der Film bietet leider keinerlei Highlights. Man vermisst irgendwelche interessanten oder überraschende Wendungen, es wird auch kaum ein Bezug zum Killer aufgebaut. Alles wirkt irgendwie zusammenhanglos, auch die einzelnen Charaktäre bleiben vollkommen gesichtslos, so das man gar keinen Bezug zu ihnen aufbauen kann. Da kann selbst ansonsten immer brillanter Willem Dafoe nichts dran ändern, der in diesem Film auch mehr als blass bleibt.

Der Spannungsbogen baut sich eigentlich den gesamten Film über nie richtig auf, immer, wenn es mal gute Ansätze gibt, fallen diese sofort wieder in sich zusammen. Der ganze Film wirkt irgendwie vollkommen lieblos abgefilmt, als wenn man die ganze Sache nur schnell hinter sich bringen wollte.

Das alles ist sehr schade, denn aus diesem Stoff hätte man sicher einen richtig guten und sehr interessanten Thriller machen können, hat aber zuviel Potential verschenkt, so das dieser Film im totalen Mittelmaß versinkt.




4,5/10

Freitag, 27. Juni 2008

Der Untergang








Titel : Der Untergang

Originaltitel : Der Untergang

Land / Jahr
: Deutschland / Italien / Österreich / 2004

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Oliver Hirschgiebel

Darsteller :

Bruno Ganz
Alexandra Maria Lara
Corinna Harfouch
Ulrich Matthes
Juliane Köhler
Heino Ferch
Christian Berkel
Matthias Habich
Thomas Kretschmann
Michael Mendl
André Hennicke
Ulrich Noethen


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Kurzbeschreibung des Films :


Berlin Ende April 1945: Die rote Armee dringt in das Stadtgebiet der Reichshauptstadt ein und rückt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. Ein letztes Aufgebot fanatischer SS- und HJ-Einheiten versucht vergebens neben zumeist desillusionierten Wehrmachts-Einheiten das Vordringen des Feines zu stoppen. Im Führerbunker unter der neuen Reichskanzlei hat zu diesem Zeitpunkt auch Hitler nach dem letzten trotz aufopferungsvollem Einsatz gescheiterten Einsatzversuch durch die Armee Wenck erkannt, daß der Krieg endgültig verloren ist und entzieht sich gemeinsam mit Eva Braun durch Selbstmord der Verantwortung...

Quelle: OFDB


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Meinung :



Für mich persönlich ist "Der Untergang" wohl einer der mit Abstand besten deutschen Filme, die es überhaupt gibt. Hier werden sehr realistisch die letzten Tage von Adolf Hitler im Führerbunker in Berlin skizziert. Obwohl der Krieg verloren ist,weicht Adolf Hitler nicht von seinem Weg ab und glaubt weiter an den "Endsieg".

Atmosphärisch ist der Film sehr dicht und löst vor allen Dingen beim Zuschauer ein sehr starkes Gefühl der Beklemmung aus. Man fragt sich automatisch, wie viele Menschen einem so blindem Fanatismus verfallen können und vollkommen den Sinn für die Realität verlieren können. Dieser Film stimmt den Zuschauer sehr nachdenklich und bleibt auf jeden Fall nachhaltig im Gedächtnis haften.

Besonders hervorzuheben sind hier die absolut genialen darstellerischen Leistungen aller Schauspieler, von denen man aber Bruno Ganz als Adolf Hitler noch einmal besonders erwähnen muß. Seine Darstellung ist an Brillanz kaum zu überbieten. Wie er den Charakter des Adolf Hitler darstellt, das ist schon eine darstellerische Glanzleistung.

Dieser Film ist jedenfalls jetzt schon ein wertvolles Stück deutscher Filmgeschichte, das man auf keinen Fall verpassen sollte. Ein Film, der unter die Haut geht und Spuren hinterlässt.




10/10

Mittwoch, 25. Juni 2008

Predator 2






Titel : Predator 2

Originaltitel : Predator 2

Land / Jahr : USA / 1990

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : Stephen Hopkins

Darsteller :

Danny Glover
Gary Busey
Rubén Blades
Maria Conchita Alonso
Bill Paxton
Robert Davi
Adam Baldwin
Kevin Peter Hall
Kent McCord
Morton Downey Jr.
Calvin Lockhart
Steve Kahan


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Kurzbeschreibung des Films :


In der Hitzehölle von LA tobt ein brutaler Drogenkrieg zwischen verfeindeten Dealerbanden und den machtlosen, technisch und zahlenmäßig unterlegenen Polizeieinheiten.
Doch es scheint noch einen weitaus gefährlicheren, uneinschätzbaren Feind in Gestalt einer außerirdischen Kreatur zu geben. Ein Team abgebrühter Cops will dem Mysterium auf den Grund gehen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Mit meiner Meinung werde ich wohl so ziemlich allein dastehen, aber deiser zweite Teil ist meiner Meinung nach keinen Deut schlechter, als sein toller Vorgänger. Diesmal geht es zwar ohne Arnie zur Sache, aber ich glaube, das ist gar nicht schlimm, weil ich die "Predator - Filme" noch nie spezial mit Arnie identifiziert habe.

Diesmal macht Danny Glover hier einen sehr überzeugenden Eindruck und muß sich im Kampf den "Predatoren" stellen. Bei diesem zweiten Teil ist auch eine, wie ich finde, etwas tiefergehende Story vorhanden, die natürlich trotzdem nichts besonders Innovatives bietet, aber doch einiges mehr an Inhalt wie der Vorgänger.

Statt im Dschungel spielt sich die Geschichte diesmal in der Stadt ab und es geht auch hier ordentlich zur Sache. Vom Härtegrad her finde ich diesen Teil sogar noch etwas besser als den ersten Teil. Die Action - Sequenzen sind wieder erste Sahne, da gibt es nichts zu bemängeln.

Auch die Atmosphäre ist hier sehr gelungen, sie ist schön dicht und strahlt auch viel Bedrohlichkeit aus. Insgesamt ein wirklich erstklassiger Nachfolger, der sehr spannend und sehr actionreich in Szene gesetzt wurde und den Zuschauer zu jeder Zeit bestens unterhält.




9/10

Dienstag, 24. Juni 2008

Predator






Titel : Predator

Originaltitel : Predator

Land / Jahr : USA / 1987

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : John McTiernan

Darsteller :

Arnold Schwarzenegger
Carl Weathers
Elpidia Carrillo
Bill Duke
Jesse Ventura
Sonny Landham
Richard Chaves
R.G. Armstrong
Shane Black
Kevin Peter Hall
Sven-Ole Thorsen
Steve Boyum


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Kurzbeschreibung des Films :


Ein Spezialkommando der US-Armee soll im Dschungel Süd-Amerikas ein Guerillacamp neutralisieren und nach vermissten amerikanischen Soldaten suchen. Was sie allerdings erwartet, ist die Hölle auf Erden, denn ein außerirdisches Wesen treibt in dem dichten Dschungel sein Unwesen.

Quelle: OFDB


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Meinung :


"Predator" zählt wohl mittlerweile zu den absoluten Klassikern des Action - Genres und das auch vollkommen zu Recht. Hier wurde ein toller Actionfilm mit SCI/FI Elementen gemischt und das auf eine wirklich tolle Art und Weise.

Der Film glänzt sicher nicht durch eine hervorragend ausgetüftelte und intelligente Story, die Story ist eher banal, aber sie wurde ganz einfach klasse umgesetzt und sehr actionreich verpasst. "Predator" ist ein Film, der einfach das Herz eines jeden Action - Fans unweigerlich höher schlagen lässt, es wird geballert, was das Zeug hält.

Neben der schon angesprochenen, reichlich vorhandenen Action ist der Film zudem noch sehr spannend und besitzt eine, wie ich finde, sehr dichte Atmosphäre. Hier bekommt man das große Paket "Dschungel - Feeling" serviert.

Die Darsteller machen ihre Sache gut, obwohl man bei dieser Art von Film natürlich keine darstellerischen Glanzleistungen erwarten darf, denn darauf ist der Film nicht ausgelegt. Aber die Darsteller sind für diesen Action - Kracher genau die Richtigen und nicht nur Arnie lässt die Muskeln spielen.

Man sollte bei diesem Film natürlich wissen, auf was man sich einlässt, aber wenn man es weiss, wird man zu jeder Zeit bestens und extrem kurzweilig unterhalten, denn hier gibt es Action pur und ohne Ende. Und das ist genau das, was man von diesem Film erwarten darf.




9/10

Samstag, 21. Juni 2008

[REC]






Titel : [REC]

Originaltitel : [REC]

Land / Jahr : Spanien / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Jaume Balagueró / Paco Plaza

Darsteller :

Manuela Velasco
Vicente Gil
Pablo Rosso
Ferran Terraza
Claudia Font
Manuel Bronchud
Martha Carbonell
María Teresa Ortega
Carlos Vicente
David Vert
Jorge Serrano


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Reporterin samt Kameramann macht eine Reportage über die Besatzung einer kleinen Feuerwehrstation. Als die Männer zu einem Rettungseinsatz gerufen werden, begleiten die beiden das Team.
Doch am Ort des Geschehens soll es anders kommen, als vorauszuahnen war und die Nacht wird zu einem Alptraum...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich bin ja nun nicht der unbedingte Fan dieser Filme, die im Handkamera - Stil gedreht werden, aber ich muß sagen, das "[Rec]" mich doch sehr überzeugt hat. Das lag teilweise daran, das die Bilder nicht zu verwackelt sind und das der Film sehr professionell wirkt.

Der Film fängt eigentlich eher beschaulich an und es bedarf einiger Minuten, bis er so richtig in Fahrt kommt. Was dann aber abgeht, ist wirklich allererste Sahne. Der Film nimmt auf einmal drastisch an Tempo auf und es entwickelt sich ein wirklich beklemmendes und rasantes Horror - Spektakel.

Der Film versteht es sehr gut, die Angst und die Verunsicherung der Beteiligten zum Zuschauer zu transportieren. Durch den dokumentarischen Drehstil des Films weiss man teilweise gar nicht so richtig, ob es ein Film ist, oder ob man selbst ein Teil der sehr realistisch wirkenden Szenerie ist.

Auch der Härtegrad des Films ist sehr beachtlich, denn es gibt wirklich so einiges an Blut und heftigen Szenen zu sehen. Dadurch, das die Beteiligten alle in einem Haus eingesperrt sind, bekommt der Film eine sehr schöne klaustrophobische Atmosphäre, die beim Zuschauer ein sehr starkes Gefühl der Beklemmung auslöst. Man fiebert mit den Protagonisten mit und fragt sich mehrmals, wie man selbst reagieren würde, wenn man sich in deren Situation befinden würde.

Die Darsteller empfand ich übrigens alle als sehr glaubhaft, denn gerade die überzeugenden darstellerischen Leistungen tragen einen Großteil dazu bei, das dieser Film so realistisch wirkt und eine ganz einzigartige Atmosphäre entwickelt.

Auf jeden Fall ist "[REC]" ein Film, der einem Gänsehaut verursacht und der einen durch seine gut placierten Schockmomente öfter zusammenzucken lässt. Ein Film, den man nicht so schnell vergisst und der den Zuschauer auf einen Doppelpfad zwischen Film und Realität mitnimmt.




8/10

Mittwoch, 18. Juni 2008

Inside






Titel : Inside

Originaltitel : À l'intérieur

Land / Jahr : Frankreich / 2007

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : Alexandre Bustillo / Julien Maury

Darsteller :

Béatrice Dalle
Alysson Paradis
Nathalie Roussel
François-Régis Marchasson
Jean-Baptiste Tabourin
Dominique Frot
Claude Lulé
Hyam Zeytoun
Tahar Rahim
Emmanuel Guez
Ludovic Berthillot
Emmanuel Lanzi


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Kurzbeschreibung des Films :


4 Monate nach dem Autounfall, bei dem die schwangere Sarah (Alysson Paradis) ihren Ehemann Matthieu verloren hat, steht sie kurz vor der Entbindung ihres Kindes. Entgegen dem Rat ihrer Mutter (Nathalie Roussel) sucht die junge Frau die Einsamkeit ihrer Wohnung auf, um mit sich und ihrem Schmerz allein zu sein, als sich eine unbekannte Frau (Béatrice Dalle) dem Haus nähert und Einlass verlangt. Verängstigt ruft Sarah die Polizei, die aber nicht viel tun kann – ihre Hände sind durch die brutalen Ausschreitungen in den Banlieues gebunden.

Kurz nachdem die Polizisten verschwunden sind taucht die unheimliche Frau erneut auf und verschafft sich Zugang ins Haus. Ihre brutale Gewalt lässt keinen Zweifel über ihre Intentionen: sie trachtet nach dem was in Sarahs Bauch gewachsen ist ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Eines steht auf jeden Fall fest, dieser französische Schocker hinterlässt selbst in der um knapp 2 Minuten gekürzten deutschen Fassung einen nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer. Selbst, nachdem der Film schon längst beendet ist, sitzt man fassungslos vor dem Bildschirm und versucht, das eben Gesehene zu verarbeiten und sacken zu lassen. Das dieses Unterfangen gar nicht einmal so einfach ist, wird wohl Jeder verstehen, der diesen Film schon gesehen hat.

Ich möchte den Film nicht mit "High Tension" vergleichen, da die Thematik doch grundverschieden ist, aber von der Intensität her gesehen ähneln sich die beiden Filme doch sehr. "Inside" beginnt in der ersten halben Stunde eigentlich eher ruhig, ohne dabei jedoch auch nur eine Sekunde langweilig zu wirken, aber was danach alles passiert, ist doch nicht so leicht zu verdauen.

Trotz der 2 Minuten Kürzung ist der Film auch von der gezeigten Härte ein ziemlich starkes Kaliber, aber noch viel intensiver habe ich die psychische Härte, die sich im Kopf des betrachters abspielt, empfunden. Wenn man sich in die Situation des schwangeren Opfers hineinzuversetzen versucht, dann kann einem schon ziemlich mulmig werden und man bekommt schweissnasse Hände. Der psychische Druck, der sich entwickelt, ist sehr schwer in Worte zu fassen, teilweise ist das Gefühl der Beklemmung, das man als Zuschauer empfindet, schier unerträglich. Man vergisst vollkommen, das man einen Film sieht, sondern bekommt das Gefühl, ein eher hilf - und machtloser Teil der Geschichte zu sein, der zum Nichtstun verurteilt ist und dem Geschehen seinen Lauf lassen muß.

In Sachen Spannung und Atmosphäre ist hier beste Arbeit geleistet worden, die Atmo ist extrem dicht und sehr bedrohlich, das einem teilweise kalte Schauer über den Rücken laufen. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, das es einigen Frauen sehr schwer fallen könnte, sich diesen Film anzuschauen, denn es ist schon sehr harte Kost, die uns die Franzosen hier servieren.

Weiterhin überzeugt der Film noch durch seine meiner Meinung nach fantastischen Darsteller, die ihre Parts mit sehr viel Hingabe und Überzeugend spielen, was für einen solchen Film unerlässlich ist, wie ich finde.

Frankreich scheint in den letzten Jahren in Sachen Horror - und Psycho Schockern weit auf dem Vormarsch zu sein, denn dieser Film ist ein weiteres überzeugendes Beispiel dafür.




10/10

Montag, 16. Juni 2008

WAZ






Titel : WAZ

Originaltitel : WAZ

Land / Jahr : Großbritannien / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Tom Shankland

Darsteller :

Stellan Skarsgård
Melissa George
Selma Blair
Ashley Walters
John Sharian
Tom Hardy
Sally Hawkins
Paul Kaye
Michael Wildman
Igor Smiljevic
Michael Liebman


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Kurzbeschreibung des Films :


Würdest du den Menschen, den du am meisten liebst, töten lassen, um deine eigene Haut zu retten? Was, wenn du vor der Frage stehst und die "richtige" Antwort mittels effektiver Folter aus dir herausgehämmert wird? Wie lange hältst du den Schmerzen stand, bevor du zum Henker deiner Liebe gerätst? Detective Eddie Argo und seine junge Kollegin Helen haben es bei ihrem neuesten Fall mit einer wirklich finsteren Gestalt zu tun, der die Mitglieder einer Gang Kleinkrimineller nacheinander brutal zum Opfer fallen. Dies zwingt Argo, eine alte Akte wieder auszugraben, die er viel lieber hätte verstauben lassen ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Als erstes möchte ich erwähnen, das dieser Film meiner Meinung nach weder mit "Sieben", noch mit "Hostel" verglichen werden kann, so wie ich es schon von vielen Leuten gehört habe. "WAZ" ist ein wirklich spannender und interessanter Cop - Thriller, angereichert mit einigen wenigen gezeigten Folterelementen.

Die Härte wird hier auch meist nur angedeutet, das meiste spielt sich im Kopf des Zuschauers ab. Das macht den Film aber meiner Meinung nach noch härter, da die Fantasie des Betrachters durch die ständigen Andeutungen sehr angeregt wird und man sich das Folter - Szenario selbst ausmalt. An gezeigter Härte gibt es nicht sehr viel zu sehen, bis auf wenige Szenen, die aber, wie ich finde, auch vollkommen ausreichend sind.

Die Story an sich wird sehr flüssig erzählt und wurde sehr interessant in Szene gesetzt. Auch die Spannung baut sich sehr gut auf und bewegt sich den ganzen Film über auf einem konstant hohen Level. Atmosphärisch ist der Film sehr dicht gehalten und löst beim Zuschauer ein starkes Gefühl der Beklemmung aus, dessen man sich kaum erwehren kann.

Dadurch, das die Fantasie des Betrachters so stark angesprochen wird, entwickelt man eine ganz persönliche Bindung zu der geschichte und versucht sich automatisch, in gewisse Situationen hineinzuversetzen. Für die Täterin, die ziemlich schnell feststeht, kann man sogar Verständnis aufbringen, nachdem man erfährt, was ihr widerfahren ist.

Die Darsteller sind für diesen Film sehr sorgsam ausgewählt und spielen ihre Parts absolut überzeugend. Und dann gibt es da noch das doch , wie ich finde, etwas überraschende Ende, mit dem man nicht zwangsläufig rechnen musste.

Insgesamt hat man hier einen wirklich guten und sehr interessanten Film kreiert, der auch nachhaltig im Gedächtnis haften bleibt. Auf jeden Fall kann man diesen Film bedenkenlos empfehlen.




8/10

Samstag, 14. Juni 2008

Day of the Dead (2007)






Titel : Day of the Dead

Originaltitel : Day of the Dead

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Steve Miner

Darsteller :

Mena Suvari
Nick Cannon
Michael Welch
AnnaLynne McCord
Stark Sands
Matt Rippy
Pat Kilbane
Taylor Hoover
Christa Campbell
Ian McNeice
Ving Rhames
Robert Rais


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Kurzbeschreibung des Films :


Plötzlich und unerwartet bricht das Unheil herein. Ein unbekannter Virus greift mit rasender Geschwindigkeit um sich und verwandelt jeden Infizierten in einen menschenfressenden Zombie. Eine kleine Gruppe Überlebender versucht, sich bis zu einem unterirdischen Militärbunker durchzuschlagen ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Als Remake des genialen Originals von Romero kann man diesen Film beim besten Willen nicht sehen, denn die beiden Filme haben eigentlich rein gar nichts miteinander zu tun. Wenn man diesen Film also als offizielles Remake sieht, dann rasselt er gnadenlos durch.

Sieht man ihn als das, was er meiner Meinung nach ist, nämlich ein eigenständiger Zombie - Film, dann ist er gar nicht mal so schlecht, wie viele Leute behaupten. Dem Zuschauer wird hier ein äusserst blutiges Spektakel geboten, Splatter - und Gore Szenen sind mehr als reichlich vorhanden, so das Fans des Genres vollkommen auf ihre Kosten kommen.

Storymäßig wird allerdings nicht viel geboten, die Geschichte ist doch sehr dünn gehalten und kommt nicht über eine dünne Rahmenhandlung hinweg. Dafür wird man dann aber durch die wirklich blutigen Passagen entschädigt.

Was mir nicht so gefallen hat, war die Atmosphäre. Wer hier eine geniale, sehr dichte und beklemmende Atmosphäre wie beim Original erwartet, der wird maßlos enttäuscht sein, denn die ist einfach nicht vorhanden. Auch kommt hier trotz der Zombie - Thematik nie die Bedrohlichkeit auf, die zum Beispiel das Remake von "Dawn of the Dead" hatte.

Und dann ist der Film auch noch teilweise unfreiwillig komisch, was zum Teil an den manchmal ziemlich sinnbefreiten Dialogen liegt, aber am skurilsten fand ich die Tatsache, das einige Zombies wie "Spiderman" unter Zimmerdecken langkrabbelten, oder Matrixmäßig durch die Luft flogen. Das nimmt dem Film doch einiges an Ernsthaftigkeit, die ich bei diesem Film eigentlich erwartet hatte.

Insgesamt hat man es hier mit einem recht gut unterhaltenden Zombie - Film zu tun, der wie gesagt äusserst blutig daherkommt, den man aber nicht als Remake ansehen sollte, sondern als kurzweiligen Zombie - Spaß mit einigen unfreiwillig skurilen Sequenzen. Wenn man mit der Erwartung an den Film herangeht, dann wird man keineswegs enttäuscht sein.




7/10

Donnerstag, 12. Juni 2008

Night of the Living Dead (2006)






Titel : Night of the Living Dead 3 D

Originaltitel : Night of the Living Dead 3 D

Land / Jahr : USA / 2006

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Jeff Broadstreet

Darsteller :

Brianna Brown
Joshua DesRoches
Sid Haig
Greg Travis
Johanna Black
Adam Chambers
Ken Ward
Alynia Phillips
Max Williams
Cristin Michele
Marcia Ann Burrs
Robert DiTillio


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Kurzbeschreibung des Films :


Barbara (Brianna Brown) und ihr Bruder Johnny (Ken Ward) fahren auf einen entlegenen Friedhof auf dem Land um das Grab ihrer Tante zu besuchen. Dort werden sie von blutrünstigen Untoten überfallen, nur Barbara, genannt Barb, kann flüchten. Zufällig trifft sie auf den Studenten Ben (Joshua DesRoches), mit dem sie in ein nahe gelegenes Farmhaus flüchten kann, wo sich bereits eine Handvoll anderer Menschen aufhält. Es beginnt ein harter Überlebenskampf für die Gruppe, denn schon bald ist das Haus umstellt von Zombies…

Quelle: OFDB


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Meinung :


Es ist sehr schwer, diesen Film zu bewerten, da man gar nicht richtig weiss, wie man ihn einzuordnen hat. Wenn man ihn als ernsthaftes Remake des Romero - Klassikers ansehen will, dann fällt der Film total durch. Aber auch als Hommage oder Persiflage kann der Film allenfalls teilweise durchgehen.

Wenn man ganz ehrlich und objektiv ist, muß man eingestehen, das der Film eigentlich sehr schlecht ist. Als erstes schon einmal fehlt es ihm total an der Ernsthaftigkeit, die das Original noch so ausgezeichnet hat. Auf eine bestimmte Art und Weise wirkt der Film teilweise komisch, wobei man aber als Zuschauer eher das Gefühl bekommt, das dies unfreiwillig der Fall ist. Meiner Meinung nach liegt das aber auch an den teilweise wirklich dilletantischen Darstellern, die so unbeholfen und hölzern wirken, das es schon fast traurig ist.

Die Dialoge sind größtenteils grottenschlecht und so unsinnig, das man sich so manches Mal einfach nur vor den Kopf schlägt. So etwas wie Spannung kommt hier gar nicht erst auf, aber die wohl größte Enttäuschung ist die fehlende Atmosphäre. waren Spannung und Atmo noch die Markenzeichen des genialen Originals, so versagt dieses Remake in den Belangen auf der ganzen Linie. Hier ist von Bedrohlichkeit absolut nichts zu spüren, da ändern auch die Versuche, das Ganze durch etwas bedrohlich wirkende Musik aufzupäppeln, rein gar nichts.

Über den Härtegrad braucht man erst gar nicht zu reden, da kein Härtegrad vorhanden ist. Gut, bei einer 16 er Freigabe braucht man eigentlich auch nicht mit viel Härte zu rechnen, aber hier wird rein gar nichts gezeigt, absolut nichts!!!!!!

Alles wirkt doch ziemlich dilletantisch, was darin gipfelt, das sich Pistolenschüsse anhören, als wenn eine Maus gefurzt hat. Ich bin ja mit niedrigen Erwartungen an diesen Film herangegangen, aber selbst die sind leider noch unterboten worden. Fans des Originals, aber auch eigentlich auch alle anderen, sollten besser die Finger von diesem Film lassen, denn es lohnt sich nicht wirklich.




3/10

Dienstag, 10. Juni 2008

Alien 4 - Die Wiedergeburt






Titel : Alien - Die Wiedergeburt

Originaltitel : Alien: Resurrection

Land / Jahr : USA / 1997

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Jean - Pierre Jeunet

Darsteller :

Sigourney Weaver
Winona Ryder
Dominique Pinon
Ron Perlman
Gary Dourdan
Michael Wincott
Kim Flowers
Dan Hedaya
J.E. Freeman
Brad Dourif
Raymond Cruz
Leland Orser


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Kurzbeschreibung des Films :


Ellen Ripley, die am Ende von Teil 3 Selbstmord beging, weil ein Alien in ihr steckte, wird 200 Jahre später geklont - inklusive des damals in ihr steckenden Alien. Der Alien-Embryo wird ihr entnommen und in einem Labor großgezogen. Ripley ist durch das Klonen verändert, da sie einen Teil der Alien-Gene in sich trägt und dadurch aggressiver und stärker geworden ist. Obwohl ihr dies äußerlich nicht anzumerken ist, zeigt sich im weiteren Verlauf immer wieder ihre Verbundenheit zu den grauenhaften Kreaturen. Ripley spürt ihre Präsenz, die Aliens gehorchen ihr bis zu einem gewissen Grad und sie entwickelt Mutterinstinkte für das ihr entnommene Exemplar. Als eine Gruppe von Schmugglern die Forschungsstation aufsucht, gelingt es den gezüchteten Aliens zu entkommen.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Dieser vierte und letzte Teil der Alien - Saga ist wohl auch gleichzeitig der Teil, der die Meinungen am meisten spaltet. Für die Einen zählt der Teil noch nicht einmal richtig dazu, Andere finden ihn schlichtweg genial. Ich persönlich bin der Meinung, das der Film sich irgendwo dazwischen ansiedelt. Ich finde, das es der schwächste Teil der Reihe ist, aber es ist dennoch ein fantastischer Film und er wird auch, wie ich finde, teilweise viel zu schlecht bewertet.

Mit Jean - Pierre Jeunet gab es wieder einmal einen Wechsel auf dem Regiestuhl, vielleicht ist auch das der Grund, warum dieser Teil nicht mehr ganz die Klasse seiner Vorgänger besitzt, aber das Endprodukt kann sich doch durchaus sehen lassen.

Der Film hat durchaus sehr viel Spannung und auch jede Menge gute Action zu bieten, das kann man nicht anders sagen, auch die Darsteller wissen allesamt zu überzeugen, das Manko bei diesem Teil liegt meiner Meinung nach eindeutig bei der Atmosphäre.

Damit will ich nicht sagen, das die Atmo schlecht wäre, sie ist sogar sehr gut, aber hier fehlt im Gegensatz zu den Vorgängern das Bedrohliche und Düstere. Die Atmo ist zwar dicht, sie kann den Zuschauer aber nicht so faszinieren, wie in den vorangegangenen Teilen. Man spürt als Zuschauer nicht mehr dieses Gefühl der Beklemmung, das bis hierhin immer ausgelöst wurde.

Trotz allem ein toller Abschluß der Reihe, der zu überzeugen weiss und bestens unterhält, der Film schwächelt halt meiner Meinung nach nur etwas und das auf sehr hohem Niveau.




8/10

Sonntag, 8. Juni 2008

Alien 3






Titel : Alien 3

Originaltitel : Alien 3

Land / Jahr : USA / 1992

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : David Fincher

Darsteller :

Sigourney Weaver
Charles S. Dutton
Charles Dance
Paul McGann
Brian Glover
Ralph Brown
Danny Webb
Christopher John Fields
Holt McCallany
Lance Henriksen
Christopher Fairbank
Carl Chase


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Raumgleiter mit Ripley an Bord muß auf dem Gefängnisplaneten Fiorina 161 notlanden. In völliger Abgeschiedenheit fristet hier eine Gemeinde von Straftätern ihr Dasein. Als aus dem toten Körper eines Besatzungsmitglieds ein Alien ausschlüpft, entbrennt innerhalb des Gebäudekomplexes eine ungleichgewichtige Hetzjagd, da es auf dem Planeten keine Waffen gibt...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Bei diesem dritten Teil nahm David Fincher auf dem Regiestuhl Platz, der 3 Jahre später mit "Sieben" ein absolutes Meisterwerk schaffen sollte. Wenn man die Filme miteinander vergleicht, dann stellt man ziemlich schnell fest, das in Sachen Atmosphäre sehr viele Ähnlichkeiten vorhanden sind. Ansonsten lassen sich die Filme natürlich nicht miteinander vergleichen.

Auch hier ist, wie auch später bei Fincher's Meisterwerk die Atmosphäre absolut faszinierend, Fincher hat es geschafft, den Film mit einer sehr düsteren und deprimierenden Atmosphäre zu versehen, das es dem Zuschauer teilweise auf das Gemüt schlagen kann. Allein die trost - und hoffnungslose Location des Gefängnis - Planeten löst ein Gefühl der Beklemmung aus und nebenbei hat die Atmosphäre auch noch einen sehr starken klaustrophobischen Anstrich, was dem Film eine ganz besondere Note verleiht.

Schon die Tatsache, das Ripley sich hier als einzige Frau unter lauter männlichen Insassen behaupten muß, sorgt schon für sehr starke Spannungen , die dann natürlich durch das vorhandene Alien noch weiter verstärkt werden.

Dieser dritte Teil beinhaltet auch wieder einige sehr gute Action - Passagen, die das ganze noch perfekt abrunden. Insgesamt gesehen bin ich trotzdem der Meinung, das der Film nicht ganz an seine beiden wirklich perfekten Vorgänger herankommt, ohne das ich richtig begründen könnte, wodurch dieses Gefühl bei mir ausgelöst wird. Trotz allem ist "Alien 3" aber ein absolut fantastischer dritter Teil einer genialen Saga.




9/10

Freitag, 6. Juni 2008

Aliens - Die Rückkehr






Titel : Aliens - Die Rückkehr

Originaltitel : Aliens

Land / Jahr : GB / USA / 1986

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : James Cameron

Darsteller :

Sigourney Weaver
Carrie Henn
Michael Biehn
Lance Henriksen
Paul Reiser
Bill Paxton
William Hope
Jenette Goldstein
Al Matthews
Mark Rolston
Ricco Ross
Colette Hiller


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Kurzbeschreibung des Films :


Nach der ersten Begegnung Ripleys (Sigourney Weaver) mit dem Alien sind 57 Jahre vergangen. Ziellos treibt sie sich immernoch im Kälteschlaf befindlich durchs All. Zufällig wird sie entdeckt und wieder zurück zur Erde gebracht. Ihren Berichten über die Ereignisse mit dem Alien wird zunächst wenig Glauben geschenkt, doch als der Kontakt zu dem mittlweile bevölkerten, aus dem ersten Teil bekannten Planeten abbricht, wird Ripley gebeten zusammen mit einem Trupp Space-Marines nach dem Rechten zu sehen. Sie kommen zu spät - die komplette Kolonie wurde von den Aliens überrannt und das Einsatzteam muss es mit der Übermacht aufnehmen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Mit diesem Nachfolger von 1986 hat James Cameron den Kultfilm von Ridley Scott ganz hervorragend weitergeführt. Für mich persönlich ist dieser zweite Teil der Alien Saga nicht nur der Actionreichste, sondern auch der beste Teil der Reihe.

Die Story wird ganz ausgezeichnet weitererzählt und ist auch diesmal sehr interessant umgesetzt worden. Wo der erste Teil noch hauptsächlich von seiner immensen Spannung und seiner einzigartigen Atmosphäre gelebt hat, kommt hier auch noch eine ganze Menge Action hinzu.

Wer nun aber den Eindruck bekommt, das deswegen weniger Wert auf Spannung und Atmosphäre gelegt wurde, der sieht sich ganz eindeutig getäuscht, denn auch diese beiden Faktoren sind hier wieder sehr ausgeprägt. Die sehr düstere Atmosphäre löst auch hier ein sehr starkes gefühl der Bedrohlichkeit beim Zuschauer aus und auch der Spannungsbogen ist im Gegensatz zum ersten Teil keineswegs niedriger angesiedelt.

In diesem Teil kommt nur zu der eh schon genialen Mischung auch noch die perfekte Action hinzu. Die vorhandenen Action - Sequenzen sind absolut erstklassig und bewegen sich auf einem sehr hohen Niveau. Der Film ist einfach noch eine Spur rasanter und hat mehr Tempo als sein Vorgänger, was diesen aber keineswegs abwerten soll.

Mit "Aliens - Die Rückkehr" ist ein wirklich perfekter Nachfolger gelungen, der zu jeder Zeit überzeugend ist und es versteht, den Zuschauer durchgehend bestens zu unterhalten und zu faszinieren. Einer der mit Abstand besten Filme, die das Genre zu bieten hat.




10/10

Dienstag, 3. Juni 2008

Alien






Titel : Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Originaltitel : Alien

Land / Jahr : GB / USA / 1979

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Ridley Scott

Darsteller :

Tom Skerritt
Sigourney Weaver
Veronica Cartwright
Harry Dean Stanton
John Hurt
Ian Holm
Yaphet Kotto
Bolaji Badejo
Eddie Powell


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Kurzbeschreibung des Films
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Von einem mysteriösen Signal aus ihrem Kälteschlaf geweckt, macht die siebenköpfige Mannschaft eines Raumfrachters Zwischenstopp auf einem unbekannten Planeten. Bereits nach kurzer Zeit entdecken sie ein außerirdisches Raumschiff, welches hunderte von fremdartigen Eiern beherbergt. Eines dieser Eier öffnet sich und gibt einen übergroßen Parasiten frei, welcher sich sofort am Kopf einer der Offiziere festsetzt. Voller Furcht und Ungewissheit machen sich die Raumfahrer schnellstens aus dem Staub. Noch ahnen sie nicht, dass sie die wohl tödlichste aller Lebensformen mit an Bord haben: In dem Körper des bewusstlosen Infizierten wächst mit rasender Geschwindigkeit ein raubtierartiges Alien heran, welches gnadenlos alles menschliche Leben auszulöschen versucht...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Mit diesem ersten von mittlerweile vier Teilen der Alien - Saga hat Ridley Scott 1979 im SCI / FI / Horror Bereich neue Maßstäbe gesetzt. Ich persönlich bin sogar der Meinung, das es in dem bereich nichts Besseres gibt, als die Alien Filme.

Dieser erste Teil ist von der Action her gesehen sicherlich der "schwächste" Teil, aber das soll jetzt keineswegs negativ zu bewerten sein. Der Story Aufbau ist hier sehr gelungen, die Spannung baut sich sehr gut auf und von dieser teilweise unerträglichen Spannung lebt dieser Teil auch hauptsächlich.

Hinzu kommt hier eine sehr dichte, beklemmende und extrem klaustrophobische Atmosphäre, die für den Zuschauer praktisch fühlbar ist. Der Faszination, die von diesem fantastischen Film ausgeht, kann man sich als Zuschauer nicht entziehen, dazu ist der Film ganz einfach zu packend. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, das dieser Teil nicht so viel Action - Passagen hat wie seine Nachfolger. Ich glaube ehrlich gesagt, das das in diesen Film auch gar nicht reingepasst hätte.

Hier sind wirklich atemlose Spannung und eine extrem düstere Atmosphäre die Dinge, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen und das auch noch nach mehrmaligem Anschauen. Ridley Scott hat hier wirklich eine fantastische Mischung gefunden, um diesen Film zu einem absoluten Erlebnis zu machen. Ein zeitloser Klassiker, der immer wieder fantastisch zu unterhalten weiss und pure Gänsehaut verursacht.




10/10

Montag, 2. Juni 2008

Bis das Blut gefriert






Titel : Bis das Blut gefriert

Originaltitel : The Haunting

Land / Jahr : Großbritannien / 1963

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Robert Wise

Darsteller :

Julie Harris
Claire Bloom
Richard Johnson
Russ Tamblyn
Fay Compton
Rosalie Crutchley
Lois Maxwell
Valentine Dyall
Diane Clare
Ronald Adam
Pamela Buckley
Amy Dalby


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Psychologe Markway (Richard Johnson) unternimmt ein ungewöhnliches Experiment: er lädt für übersinnliche Dinge empfängliche Menschen in ein spezielles Spukhaus ein.
Die vom Leben stark gebeutelte Eleanor (Julie Harris) wird von dem monströsen und düsteren Palast namens Hill House besonders beeindruckt, doch auch bei dem PSI-Talent Thea (Claire Bloom) und dem Hauserben Luke (Russ Tamblyn) hinterläßt das Haus zunehmend Spuren, obwohl keine Geister sichtbar werden. Stattdessen herrscht bald der blanke Terror: jemand schlägt donnernd gegen die Türen, Kreidebotschaften finden sich an Wänden, Türen öffnen und schließen sich wieder, ein unbekanntes Wesen trennt die Männer von den Frauen, unheimliche Laute sind überall zu hören.
Und je länger die vier Personen sich dort aufhalten, umso klarer wird es, daß das Hill House nicht für Menschen gemacht ist, andererseits aber auch niemand gern wieder fortlassen will...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Das ist ganz eindeutig einer der größten Meilensteine des klassischen Grusel - Films. Dieser 1963 entstandene Klassiker schafft es noch heute, den Zuschauer absolut zu fesseln und zu faszinieren. Im Gegensatz zu seinem Remake "Das Geisterschloss" wird hier wirklich noch wert auf Atmosphäre gelegt. Und die Atmosphäre in diesem Film ist wirklich sagenhaft dicht und unheilvoll, was natürlich noch dadurch unterstützt wird, das der Film noch in s / w gedreht wurde. Das Remake hingegen ist leider viel zu sehr Effektüberlagert, wodurch die Atmosphäre fast gänzlich verloren geht.

"The Haunting", wie dieser Film im Original heisst, ist für mich der beste Geisterhaus - Film überhaupt, kein anderer kann meiner Meinung nach in Sachen Spannung und vor allem bei der Atmosphäre mit diesem sehenswerten Klassiker mithalten. Für die damalige Zeit sind auch die Effekte sehr gut gelungen, man darf sie natürlich nicht mit heutigen Maßstäben messen.

Die faszinierende Spukhaus - Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, kann durch keine in der heutigen Zeit möglichen Effekte ersetzt werden, wie das Remake ja eindeutig bewiesen hat. So heisst es also, für alle Liebhaber des Klassischen Grusel's, immer zum Original zu greifen, denn hier ist die Gänsehaut garantiert.




10/10

Sonntag, 1. Juni 2008

Street Kings






Titel : Street Kings

Originaltitel : Street Kings

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : David Ayer

Darsteller :

Keanu Reeves
Hugh Laurie
Chris Evans
Forest Whitaker
Terry Crews
Common
Naomie Harris
Amaury Nolasco
Jay Mohr
Martha Higareda
Kate Clarke
Patrick Gallagher


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Kurzbeschreibung des Films :


LAPD-Cop Tom Ludlow sind alle Mittel recht, um den Tod seines früheren Partners zu rächen. Quer durch Los Angeles ist er den Mördern auf der Spur und wird dabei von Captain Biggs mit Argusaugen beobachtet, der nur darauf wartet, dass Ludlow auch illegale Aktionen startet. Sein Vorgesetzter, Captain Wander, versucht ihn davor zu bewahren und stellt ihm einen jungen Cop an die Seite, doch Ludlow hat Blut geleckt ...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Filme mit einer Korruptionsstory gibt es ja wie Sand am Meer, aber dieser Film hat mich persönlich doch überzeugt. Diese Story wurde mit ein paar neuen Ideen aufgepeppt und im Gegensatz zu einigen Anderen bin ich auch der meinung, das die Umsetzung recht gut gelungen ist. Der Film ist jederzeit sehr spannend und interessant, teilweise sogar etwas überraschend.

Besonders gut finde ich hier die Atmosphäre, sie ist dicht und streckenweise auch ziemlich bedrohlich. Manch einer klagt bei diesem Film über einen mangelnden Spannungsaufbau, was ich persönlich gar nicht nachvollziehen kann, aber das ist wohl auch Empfindungssache.

Auch die Darsteller finde ich in diesem Film sehr gut ausgewählt, vor allem Keanu Reeves konnte mich richtig überzeugen. Er spielt seinen Charakter sehr überzeugend, ich finde, man nimmt ihm die Rolle vollkommen ab. Meiner Meinung nach ist hier eine schon sehr oft verfilmte Story sehr gut verpackt worden und mit einigen kleinen Neuerungen versehen worden, die dem Film sehr gut zu Gesicht stehen.

Ein Cop/Thriller, der wie ich finde, zu jederzeit sehr spannende und gute Unterhaltung bietet und den Zuschauer zu fesseln weiss.




7/10