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Dienstag, 29. Juli 2008

Cabin Fever






Titel : Cabin Fever

Originaltitel : Cabin Fever

Land / Jahr : USA / 2002

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Eli Roth

Darsteller :

Jordan Ladd
Rider Strong
James DeBello
Cerina Vincent
Joey Kern
Arie Verveen
Joe Adams
Giuseppe Andrews
Noah Belson
Richard Boone
Matt Cappiello
Julie Childress


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Gruppe junger Leute feiert ihren Studienabschluß in einer gemieteten Waldhütte in einer abgelegenen Gegend. Doch einer der Besucher ist mit einem Virus infiziert, der schon bald furchtbare Folgen zeigt. Er zerfrisst nämlich menschliches Fleisch und das spritzende Blut infiziert auch die anderen Mitglieder der Gruppe, die sich alsbald in einem Kampf gegen den Tod und gegen sich selbst verstricken.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Es gibt wohl kaum einen anderen Horrorfilm, über den die Meinungen in den letzten Jahren so geteilt waren, wie bei diesem Regie - Debut von Eli Roth. Für die einen ist es absoluter Schund, für die anderen ein wirklich genialer Horrorfilm. Ich finde diese beiden Extreme übertrieben, "Cabin Fever" siedelt sich meiner Meinung nach irgendwo dazwischen an.

Die Story ist sicherlich nicht neu, die "Virus - Thematik" wurde ja schon oft genug behandelt, aber ich finde die Umsetzung der Thematik doch sehr gut gelungen. Roth schafft es durch seine Darstellung der Thematik beim Zuschauer ein ziemlich starkes Ekelgefühl zu erzeugen, das man den ganzen Film über nur sehr schwer verdrängen kann.

Der Spannungsaufbau ist, wie ich finde, durchaus gelungen und die Spannung kann sich auch konstant hochhalten. Rein atmosphärisch ist der Film sehr dicht und die Atmosphäre ist die ganze Zeit über sehr bedrohlich und unheilvoll. Auch die Darsteller fand ich sehr überzeugend, sie haben ihre Rollen durchaus glaubhaft gespielt.

Nun ist es mit den Geschmäckern immer so eine Sache, man kann es halt nicht Jedem recht machen, aber für mich ist "Cabin Fever" ein sehr guter und spannender Horrorfilm, mit einer tollen Atmo und einigen wirklich ekligen Szenen. Man bekommt hier gute Horror - Kost serviert und wird kurzweilig unterhalten.




7,5/10

Samstag, 26. Juli 2008

Das Todesspiel






Titel : Das Todesspiel

Originaltitel : The Dead Pool

Land / Jahr : USA / 1988

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Buddy Van Horn

Darsteller :

Clint Eastwood
Patricia Clarkson
Liam Neeson
Evan C. Kim
David Hunt
Michael Currie
Michael Goodwin
Darwin Gillett
Anthony Charnota
Christopher P. Beale
John Allen Vick
Jeff Richmond


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Kurzbeschreibung des Films :


Inspektor Callahan (Clint Eastwood) bringt mal wieder ein großes Tier der Unterwelt hinter Gitter. Dank des anschließenden Medienrummels gerät Harry Callahan auf die Liste des durchgedrehten Horrorfilmers Peter Swan (Liam Neeson). Dieser nimmt Wetten an, wer als nächstes sterben wird. Auf seiner Liste steht auch sein Hauptdarsteller, der plötzlich das Zeitliche segnet...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Es wäre nicht die Dirty Harry Reihe, wenn nicht auch in diesem fünften und letzten Teil ein neuer Regisseur auf dem Stuhl gesessen hätte. Dieses Mal übernahm Buddy Van Horn das "Regie - Zepter" und das, was er kreiert hat, ist ein mehr als gelungener Abschluß dieser tollen Reihe.

Für viele ist "Das Todesspiel" der schwächste Teil der Reihe, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn dieser Film ist einfach nur klasse. Vor allem die Atmosphäre ist meiner Meinung nach so dicht und vor allem bedrohlich, wie in keinem anderen Teil der Reihe.

Harry und sein neuer Partner sind dieses Mal auf der Jagd nach einem wahnsinnigen Mörder, der prominente tötet, die auf einer Todesliste stehen. Das pikante an der Sache ist, das auch Callahan's Name auf dieser Liste steht. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Niemand weiss, wann der Psychopat erneut zuschlägt.

Neben der wirklich tollen Atmosphäre gibt es auch wirklich gute Action, tolle Verfolgungsjagden und erstklassige Darsteller zu sehen, die das ganze hervorragend abrunden und diesen Film zu einem wirklich tollen Erlebnis machen. Ein Film, der den Zuschauer bis zum Ende fesselt und fasziniert.




9/10

Donnerstag, 24. Juli 2008

Dirty Harry kommt zurück






Titel : Dirty Harry kommt zurück

Originaltitel : Sudden Impact

Land / Jahr
: USA / 1983

Altersfreigabe : Ungeprüft

Regie : Clint Eastwood

Darsteller :

Clint Eastwood
Sondra Locke
Pat Hingle
Bradford Dillman
Paul Drake
Audrie J. Neenan
Jack Thibeau
Michael Currie
Albert Popwell
Mark Keyloun
Kevyn Major Howard
Bette Ford


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Kurzbeschreibung des Films
:


Nachdem er einem Gangsterboss auf unorthodoxe Weise von diesem ins nächste Leben geholfen hat, wird Harry Calahan in seinem vierten Abenteuer wieder einmal suspendiert. Man schickt ihn jedoch bald in ein kleines Küstenstädtchen, indem es zu einer Mordserie gekommen ist, bei der den Opfern stets in Kopf und Hoden geschossen wurde. Harry macht vor Ort die Bekanntschaft der unnahbaren Jennifer Spencer, die für ihn bald schon Hauptverdächtige für die Morde ist, welche sich offenbar auf eine Vergewaltigung von vor einigen Jahren beziehen. Calahan ist hin- und hergerissen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Um der Tradition Folge zu leisten, gab es im vierten Abenteuer von Dirty Harry auch den vierten Regisseur. Diesmal nahm kein geringerer als Clint Eastwood selbst auf dem Regiestuhl platz und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen.

Wieder einmal wird Inspector Callahan suspendiert, auch das hat ja mittlerweile Tradition. Doch schon kurz danach wird er in ein kleines Küstenstädtchen geschickt, wo eine Mordserie im Gange ist. Schon bald stellt es sich heraus, das das Tatmotiv Rache für eine längst vergangene Tat handelt.

Ob es an der Regie von Eastwood selbst lag, oder nicht, das kann ich nicht beurteilen, aber dieser Film weicht etwas von den anderen Teilen der Reihe ab. Und zwar in dem Sinne, das der coole und kompromislose Cop in diesem Film richtig menschliche Züge bekommt. Und ich muß ganz ehrlich gestehen, das mir das sehr gut gefallen hat. Der eiskalte Harry Callahan ist auf einmal auch nur ein Mensch und entdeckt seine menschliche Seite, die Dinge wie Verständniss und Mitgefühl für einen Täter in ihm wachrufen. Durch diese Veränderung im Charakter des "Dirty Harry" ist es Eastwood ,meiner Meinung nach gelungen, diese Figur noch glaubhafter und autentischer zu machen. Wenn man ihn vorher auch schon toll fand, so wird der eisenharte Typ doch gleich noch eine Spur sympatischer.

In Sachen Spannung und Atmosphäre steht dieser Teil seinen 3 Vorgängern in Nichts nach, es gibt, wie ich finde, keinerlei Qualitätsverlust zu beklagen. Und das will bei einer mehrteiligen Reihe ja wirklich etwas heissen. Besonders möchte ich hier auch alle Darsteller erwähnen, die meiner Meinung nach allesamt wirklich überzeugend gespielt haben.




9/10

Dienstag, 22. Juli 2008

Der Unerbittliche






Titel : Der Unerbittliche

Originaltitel : The Enforcer

Land / Jahr : USA / 1976

Altersfreigabe : Ungeprüft

Regie : James Fargo

Darsteller :

Clint Eastwood
Tyne Daly
Harry Guardino
Bradford Dillman
John Mitchum
DeVeren Bookwalter
John Crawford
Samantha Doane
Robert F. Hoy
Jocelyn Jones
M.G. Kelly
Nick Pellegrino


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Kurzbeschreibung des Films :


Eine Gruppe selbsternannter Revolutionäre erpreßt die Stadt San Francisco um eine hohe Summe Lösegeld, nachdem sie mehrere Polizisten ermordet hat, die sie bei einem Waffenraub gestört haben. Notgedrungen wird der legendäre Inspector Harry Calahan (Clint Eastwood) rehabilitiert, der wegen seiner rüden Methoden gerade aus der Mordkomission hinausgeworfen wurde. Da sein Partner unter den Mordopfern war, wird ihm diesmal eine Kollegin zur Seite gestellt, Kate Moore (Tyne Daly), an die sich Dirty Harry erst noch gewöhnen muß.
Doch dann wird der Bürgermeister entführt und der Fall hochbrisant...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Dieser mittlerweile dritte Teil der Dirty Harry Reihe sieht auch den dritten Regisseur auf dem Regiestuhl. Den Job übernahm diesmal James Fargo und ihm ist es gelungen, mit diesem Film den wohl härtesten der Reihe zu kreieren. Gut, manch einer mag jetzt sagen, das diese Filme nie besonders hart waren, was sicherlich auch richtig ist, aber im Vergleich mit den anderen Teilen sticht dieser in Sachen Härte doch etwas hervor.

Diesmal muß sich Dirty Harry mit sogenannten Revolutionären rumschlagen, die einige Polizisten töten und auch noch den Bürgermeister entführen. Zu allem Überfluss bekommt er noch eine Partnerin an die Seite gestellt, was ihm bei seinem Arbeitsstil überhaupt nicht in den Kram passt.

Die Figur des "Dirty Harry" ist zu diesem Zeitpunkt schon zur Kultfigur avanciert und wie in den beiden vorangegangenen Teilen ist er hier wieder absolut cool und kompromislos unterwegs und lässt sich von Nichts und Niemandem aufhalten, um das Gesetz am Ende auf seine ganz eigene Art durchzusetzen.

Der Film hat einen sehr straff gespannten Spannungsbogen und dieser kann sich den ganzen Film über konstant hochhalten. Die sehr dichte Atmpsphäre und tolle Action - Passagen tragen ihr Übriges dazu bei, um den Zuschauer wieder einmal vor dem Bildschirm zu fesseln. Ein toller Cop - Thriller, auf einem sehr hohen Niveau, den man sich immer wieder gern Anschaut.




9/10

Freitag, 18. Juli 2008

Callahan






Titel : Callahan

Originaltitel : Magnum Force

Land / Jahr : USA / 1973

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Ted Post

Darsteller :

Clint Eastwood
Hal Holbrook
Mitch Ryan
David Soul
Tim Matheson
Kip Niven
Robert Urich
Felton Perry
Maurice Argent
Margaret Avery
Richard Devon
Tony Giorgio


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Kurzbeschreibung des Films :


In seinem zweiten Abenteuer muß sich Chefinspektor Harry Callahan, genannt "Dirty Harry", mit einer Reihe von Morden an Gangstern und anderen Verbrechern, die der Justiz durch die Finger geschlüpft sind, beschäftigen.
Gleichzeitig macht er die Bekanntschaft einer Gruppe von jungen Polizisten, die ihm nacheifern und ihn bewundern. Seine Ermittlungen richten sich schon bald auf Polizisten, die das Gesetz in die eigenen Hände nehmen, und da ist der Weg nicht weit zu seinen Bewunderern...

Quelle: OFDB


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Meinung :


In seinem zweiten Abenteuer als "Dirty Harry" muß sich Clint Eastwood diesmal mit einer Gruppe Polizisten auseinandersetzen, die das Recht in die eigene Hand nehmen und Verbrecher töten, die nicht vom Gericht verurteilt wurden. Dies tut er wieder in seiner ganz eigenen und coolen Art, wie man es von ihm gewohnt ist. Durch seine charismatische und absolut überzeugende Darstellung des knallharten Cop's verleiht Eastwood dem Charakter einen ganz eigenen Charme, der meiner Meinung nach bis in die heutige Zeit unerreicht bleibt.

Auch dieser zweite Teil der Dirty Harry Reihe kann in allen Belangen vollkommen überzeugen, es gibt keinerlei Qualitätsverlust zu seinem Vorgänger. Ein knallharter Cop - Thriller, der allein durch seine tolle und sehr dichte Atmosphäre zu überzeugen weiss. Aber auch die allesamt überzeugenden Darsteller verhelfen dem Film zu mehr Glaubwürdigkeit, als es so mancher Film der heutigen Zeit vermittelt.

Der Film ist auch von Beginn an sehr spannend und kann dies auch über die gesamte Lauflänge konstant aufrechterhalten. Freunde von guten Cop - Thrillern werden hier jedenfalls voll auf ihre Kosten kommen, denn dieser Film kann sich auch durchaus nach heutigen Maßstäben messen lassen.




9/10

Dienstag, 15. Juli 2008

Misery






Titel : Misery

Originaltitel : Misery

Land / Jahr : USA / 1990

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Rob Reiner

Darsteller :

James Caan
Kathy Bates
Richard Farnsworth
Frances Sternhagen
Lauren Bacall
Graham Jarvis
Jerry Potter
Thomas Brunelle
June Christopher
Julie Payne
Archie Hahn III
Gregory Snegoff


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Kurzbeschreibung des Films
:


Der Autor Paul Sheldon (James Caan) hatte jahrelangen Erfolg mit den Liebesromanen über seine Figur Misery Chastaine. Doch jetzt hat er die Nase voll und will andere Bücher schreiben. Als er jedoch im Schnee einen Autounfall hat, findet ihn ausgerechnet Annie Wilkes (Kathy Bates), der wohl größte lebende Misery-Fan. Annie, die ihn erkennt, pflegt ihn auf eigene Gefahr gesund, obwohl Paul schwer verletzt ist. Denn Annie ist im stillen schon eine Psychopathin, die ihre Misery auf jeden Fall zurückhaben will. Also zwingt sie Paul, einen neuen Misery-Roman zu schreiben, so wie sie ihn haben will. Und wenn er nicht spurt, schreckt sie auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück...

Quelle: OFDB


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Meinung:



"Misery" zählt sicherlich zu den besten King Verfilmungen überhaupt. Der Film erzeugt beim Zuschauer schon fast ein "Kammerspiel - Gefühl", da ja zu 90 % nur 2 Personen beteiligt sind. Für manch einen mag sich das jetzt ziemlich langweilig anhören, aber "Misery" ist alles andere als das. Der Film besticht in erster Linie durch seine herausragenden Darsteller, die mit Kathy Bates und James Caan perfekt ausgewählt wurden. Vor allem Kathy Bates in der Rolle des psychopatischen Fans brilliert hier einmal mehr durch ihre überragenden schauspielerischen Fähigkeiten.

Ein weiterer Punkt ist die absolut geniale Atmosphäre des Films, die sehr dicht ist und im Laufe des Films ein totales Gefühl der Beklemmung beim Zuschauer auslöst, dessen er sich nicht erwehren kasnn, selbst, wenn er es wollte.

Auch in Sachen Spannung weiss der Film vollends zu überzeugen, der Spannungsbogen ist sehr straff gespannt und kann sich auch den gesamten Film über konstant hochhalten, ohne auch nur den kleinsten Spannungseinbruch zu verzeichnen.

"Misery" bietet absolut kurzweilige und jederzeit extrem spannende Unterhaltung, gepaart mit einer einzigartigen Atmosphäre. Als Gesamtwerk gesehen ist dieser Film total faszinierend und dürfte jeden Zuschauer begeistern.




9/10

Samstag, 12. Juli 2008

P 2 - Schreie im Parkhaus






Titel : P 2 - Schreie im Parkhaus

Originaltitel : P 2

Land / Jahr : USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Franck Khalfoun

Darsteller :

Wes Bentley
Rachel Nichols
Simon Reynolds
Philip Akin
Stephanie Moore
Miranda Edwards
Paul Sun-Hyung Lee
Grace Lynn Kung
Bathsheba Garnett
Philip Williams
Arnold Pinnock
Franck Khalfoun


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Kurzbeschreibung des Films :


Es ist Heiligabend und Angela (Rachel Nichols) sitzt auch heute wie so oft lange in ihrem Büro, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen, obwohl sie bei ihrer Familie zum Essen eingeladen ist. Nachdem sie spätabends endlich fertig und mit dem Nachtwächter Karl (Philip Akin) nach unten in die Lobby gefahren ist, wird sie auch schon von ihrer Schwester angerufen, die befürchtet, dass sie es auch dieses Jahr wieder nicht schaffen wird. Doch Angela bestätigt, dass sie schon unterwegs und in einer halben Stunde da sei. Als sie jedoch auf dem Parkdeck P2 bei ihrem Auto ankommt und losfahren will, muss sie feststellen, dass der Wagen nicht anspringt. Alle Versuche, diese Tatsache zu ändern, scheitern - auch der Parkwächter Thomas (Wes Bentley) kann nicht helfen, weshalb sie sich ein Taxi vor den Haupteingang bestellt. Alles scheint sich nur um einige Minuten zu verzögern, doch auch das Taxi kann sie nicht erreichen, da der Eingang abgeschlossen wurde. Also macht sie sich auf den Weg zurück zu Thomas, der ihr die Tür aufschließen soll. Aber soweit kommt es nicht mehr. Hinterrücks schleicht er sich an sie, betäubt sie und kettet sie in seinem kleinen Wachraum an einen Tisch. Er will mit ihr Weihnachten feiern, da er hier unten in der Nacht nicht allein bleiben möchte...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Eigentlich bin ich ohne große Erwartungen an diesen Film herangegangen, aber was ich dann zu sehen bekam, kann ich nur als wirklich tollen Psycho/Horror/Thriller bezeichnen. "P 2" ist meiner Meinung nach ein Film, der in jeder Beziehung zu überzeugen weiss. Natürlich ist die Ausgangs - Konstellation (Psychopat und Opfer) sicherlich nichts Neues, aber die hier dargestellte Umsetzung ist schon allererste Sahne.

Nachdem die ersten paar Minuten eher ziemlich seicht daherkommen, entwickelt sich dann in kürzester Zeit ein wirklich perfides Katz - und Mausspiel zwischen dem Psychopaten und seiner "Auserwählten". Was am Anfang noch wie ein vielleicht krankes Spiel wirkt, wird aber sehr schnell blutiger und brutaler Ernst.

Die Atmosphäre ist einfach excellent gelungen, sehr dicht, extrem bedrohlich und auch sehr unheilvoll. Der Zuschauer wird von der Faszination, die von diesem Film ausgeht, regelrecht gefangengenommen und kann seine Blicke nicht vom Bildschirm lösen. Das Geschehen ist so spannend und interessant in Szene gesetzt worden, das es eine wahre Freude ist, zuzusehen.

Hinzu kommen bei diesem Film auch noch die wirklich erstklassigen darstellerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller. Vor allem Wes Bentley spielt die Rolle des Psychopaten absolut brillant und glaubhaft, das ist schon ganz großes Kino. Aber auch Rachel Nichols als Opfer ergibt sich nicht in diese Rolle, sondern versucht, ihre wenigen Chancen zu nutzen und ergibt sich nicht einfach in ihr Schicksal.

Auch der Härtegrad des Films ist durchaus beachtlich, die härteren Passagen sind wohl dosiert, aber die vorhandenen Szenen sind absolut erstklassig und ziemlich hart. Mehr Härte hätte hier meiner meinung nach aber auch das fantastische gesamtbild des Films zerstört.




9/10

Mittwoch, 9. Juli 2008

100 Tears






Titel : 100 Tears

Originaltitel : 100 Tears

Land / Jahr
: USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Marcus Koch

Darsteller :

Raine Brown
Joe Davison
Georgia Chris
Jack Amos
Kibwe Dorsey
Rod L. Griffin
Norberto Santiago
Brad Rhodes
Leslie Crytzer
Jerry Allen
Jeff Dylan Graham
Krystal Badia


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Kurzbeschreibung des Films :


Ein Clown schlachtet Menschen ab und zwei Journalisten versuchen, die Identität des Mörders zu lüften. Der Rest ist uninteressant. So viel sei aber trotzdem verraten: Mit einem monströsen Fleischerbeil zersägt, ersticht und filetiert „Gurdy, der Clown“ seine Opfer seit nunmehr 20 Jahren. Die Polizei der Provinz Tampa tappt noch immer im Dunkeln. Deshalb begibt sich das ungleiche Reporter-Paar Jennifer Stevenson (Georgia Chris) und Mark Webb (Joe Davison) eigenständig auf die Jagd nach dem Serienkiller. Anstatt jedoch den ultimativen Knüller zu landen, werden Jennifer und Mark plötzlich selbst zu Akteuren im Zirkusspiel des perversen Clowns…


Quelle: Filmstarts


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Meinung :


Was Regieneuling Marcus Koch einem hier präsentiert, ruft doch ziemlich zwiegespaltene Gefühle beim Zuschauer wach. Wer hier Innovatives und Neues erwartet, der wird enttäuscht werden. Allerdings sind hier Dinge wie Story, Darsteller und Dialoge auch eher Nebensache, der Film beschränkt sein Hauptaugenmerk doch hauptsächlich auf den Härtegrad. Aber selbst in der Beziehung ist der Film keineswegs konstant, denn nach einer wahren Schlachtorgie am Anfang plätschert er eine ganze Zeit so vor sich hin, bevor es wieder härter wird. Allerdings werden Splatter / Gore Freunde auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, denn die vorhandenen Szenen sind schon richtig lecker und der Blutgehalt sehr hoch.

Die Story an sich ist allerdings sehr dünn und gibt nicht sehr viel her. Bei den Darstellern merkt man, das es sich um eine Low Budget Produktion handelt, sie wirken teilweise sehr amateurhaft. Die Dialoge sind teilweise total durchgeknallt, es wird sehr viel in der Fäkalsprache geredet, was aber teilweise sehr witzig wirkt. In manchen Passagen wirkt der Film schon einigermaßen skuril, was ihm aber meiner Meinung nach recht gut steht.

"100 Tears" nimmt sich selbst nicht zu ernst, das sollte man als Zuschauer auch nicht tun, dann wird man eigentlich recht kurzweilig und amüsant unterhalten. Was allerdings durch die teilweise vorhandene Skurilität des Films überhaupt nicht zum tragen kommt, sind Spannung oder Bedrohlichkeit, die der Film sich selbst nimmt.

Besonders hervorheben möchte ich noch die Tatwaffe des Mörders, ein solches Hackebeil wurde wohl bis jetzt noch nie verwendet. Dieses Teil sprengt jeden Rahmen und es hält reichlich Ernte.

Wer also eine recht skurile, sehr blutige Low Budget Produktion sehen möchte, auf recht kurzweilige Unterhaltung aus ist und sich nicht besonders daran stört, das andere Dinge nicht so berücksichtigt wurden, der ist bei diesem Film bestens aufgehoben.




6/10

Montag, 7. Juli 2008

Dirty Harry






Titel : Dirty Harry

Originaltitel : Dirty Harry

Land / Jahr
: USA / 1971

Altersfreigabe FSK 16

Regie : Don Siegel

Darsteller :

Clint Eastwood
Harry Guardino
Reni Santoni
John Vernon
Andrew Robinson
John Larch
John Mitchum
Mae Mercer
Lyn Edgington
Ruth Kobart
Woodrow Parfrey
Josef Sommer


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Kurzbeschreibung des Films :


Harry Calahan, Inspektor bei der Mordkommission San Francisco, wird wegen seiner rüden Methoden "Dirty Harry" genannt, auch weil er immer die Drecksarbeit macht. Von seinen Vorgesetzten wird er deswegen nicht gerade geliebt, doch der Erfolg gibt ihm meistens recht. Als ein geheimnisvoller Killer namens Scorpio anfängt, von den Dächern der Stadt Leute zu erschießen und anschließend die Stadt erpresst, setzt man Calahan auf den Fall an. Der erste Hinterhalt für den Killer schlägt fehl, daraufhin entführt der Killer einen Teenager. Harry tritt zur Geldübergabe an, doch wieder kann der Killer entkommen und verletzt zusätzlich noch Harrys Partner schwer. Doch diesmal hat der Killer eine Wunde davongetragen und Harry spürt ihn auf...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Sicherlich gibt es geteilte Meinungen darüber, ob dies Eastwood's bester Film ist, aber eines steht wohl fest, es ist seine absolute Paraderolle. Er verkörpert den knallharten und eiskalten Cop Harry Callahan, wie es sicher kein anderer Darsteller hätte tun können. Mit "Dirty Harry" erschien 1971 ein Cop - Film, der einen Inspector der ganz anderen Sorte zeigte. Keine netten Worte, Schmeicheleien, oder gar Arschkriecherei. Eastwood verkörpert hier eine Sorte Polizist, der sagt, was er denkt und das auch seinen Vorgesetzten gegenüeber. Seine Arbeitsweise ist ehrlich, kompromislos und knallhart. Sein Markenzeichen eine Magnum und markige Sprüche, dazu noch sein gefühlsloser Gesichtsausdruck, der kein Lächeln zulässt.

In diesem ersten Fall von Callahan jagt er einen Killer, der die Stadt erpresst. Durch seine Vorgehensweise aber muß der Täter wieder freigelassen werden und das Spiel beginnt von neuem, bis es zum furiosen Finale kommt.

Die Story wurde hier sehr gut und actionreich in Szene gesetzt, es entwickeln sich eine sehr starke Spannung und die Atmosphäre ist extrem dicht. Der Film hat längst in Fankreisen absoluten Kultstatus und an ihm orientierten sich auch viele spätere Cop - Filme, aber nur wenige kommen an die Klasse von "Dirty harry" an, was aber auch teilweise daran liegt, das so charismatische Darsteller wie ein Clint Eastwood nicht auf den Bäumen wachsen.

Trotz seines Alters kann dieser Film es auch jetzt noch mit etlichen Genre - Vertretern aufnehmen, es ist halt ein zeitloser Klassiker, der im Laufe der Zeit rein gar nichts von seiner Klasse eingebüßt hat und immer wieder sehenswert ist.




9/10

Samstag, 5. Juli 2008

Die Mächte des Wahnsinns






Die Mächte des Wahnsinns
(In the Mouth of Madness)
mit Sam Neill, Jürgen Prochnow, Julie Carmen, Charlton Heston, Frances Bay, Wilhelm von Homburg, Kevin Rushton, Gene Mack, Conrad Bergschneider, Marvin Scott, Katherine Ashby, Ben Gilbert
Regie: John Carpenter
Drehbuch: Michael De Luca
Kamera: Gary B. Kibbe
Musik: John Carpenter / Jim Lang
FSK 18
USA / 1984

John Trent, Experte in Sachen Versicherungsbetrug, erhält den Auftrag, nach dem spurlos verschwundenen Schriftsteller Sutter Cane zu suchen, dessen Horrorromane seit Monaten Amerikas Bestsellerlisten anführen. Auf der Suche nach Cane gerät Trent in einen Strudel aus rätselhaften Ereignissen, die sein rationales Weltbild gründlich aus den Angeln heben. Er muß erkennen, daß Canes Visionen Wirklichkeit werden und der Menschheit ein gewaltsames Ende droht.


Für mich zählt "Die Mächte des Wahnsinns" zu den besten Filmen, die Altmeister John Carpenter je gedreht hat. Auf den ersten Blick erscheint der Film schon etwas verwirrend und macht es dem Zuschauer nicht gerade leicht, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Aber genau das macht diesen Film so aussergewöhnlich und besonders, er zeigt nicht den typischen Einheitsbrei, den das Horror - Genre leider viel zu oft hervorbringt, sondern dieser Film hebt sich auf eine sehr angenehme Art und Weise davon ab. "Die Mächte des Wahnsinns" bietet nämlich keineswegs die übliche 08/15 Horrorkost, die man viel zu oft geboten bekommt, sondern einen Film, der seine ganz eigenen Wege geht und dabei auch nicht davor zurückschreckt, den Zuschauer zum nachdenken zu bewegen, um die Geschichte in ihrer Gesamtheit auch zu verstehen.

Die Story fängt eigentlich sehr simpel an, doch was sich im Laufe des Films daraus entwickelt, kann man meiner Meinung nach schon fast als genial ansehen. Der Spannungsbogen steigt von Minute zu Minute und ist teilweise bis zum zerreissen gespannt. Doch das Beste am Film ist ganz eindeutig die sagenhafte Atmosphäre, die nicht dichter und bedrohlicher hätte sein können.Die ganze Zeit über schwingt im Film etwas sehr Düsteres und Unheilvolles mit, was dazu führt, das der Zuschauer sich der Faszination dieses Werkes nicht entziehen kann. Es ist der phasenweise entstehende Wahnsinn der von der Geschichte ausgeht und das ständige Pendeln zwischen Realität und Fiktion, das den Zuschauer ganz unweigerlich fasziniert und in seinen fast schon magischen Bann zieht. Sterckenweise erscheint das Geschehen schon äusserst surreal und genau diese Tatsache hebt diesen Film von den üblichen Genrevertretern ab und macht ihn zu etwas ganz Besonderem.

Die Darsteller sind allesamt als hervorragend zu bezeichnen, vor allem Sam Neill spielt seinen Part absolut brillant. Insbesondere der Übergang von einem realitätsnahen und logisch denkendem Menschen zu einem am Ende dem Wahnsinn verfallenen Mann ist ein absoluter Höhepunkt eines Filmes, der eine teilweise schon magische Wirkung auf den Betrachter ausübt. Aber auch alle anderen Darsteller wissen durchaus zu überzeugen und agieren sehr routiniert. So greifen hier sämtliche kleien Rädchen nahezu perfekt ineinander über und offenbaren ein an Spannung kaum zu überbietendes Filmvergnügen der ganz besonderen Art. Dabei überzieht einen die ganze laufzeit über so etwas wie eine zweite Haut, die unweigerlich durch die absolut herausragende Grundstimmung des Szenarios erzeugt wird. In ihr fühlt man sich seltsam beklommen und spürt die ganze Zeit einen unerklärlichen Druck auf sich, dessen man sich einfach nicht entledigen kann. Das ist ganz einfach darin begründet, das man sich als Zuschauer selbst in die Fantsiewelt des Sutter Cane begibt, die ganz eindeutig das Zentrum dieser fantastischen Geschichte darstellt und die eine ungeheuer mysteriöse Aura umgibt, der man sich beim besten Willen nicht entziehen kann, selbst wenn man das wollte.

Mit "Die Mächte des Wahnsinns" ist John Carpenter ein absolut genialer Regiestreich gelungen, der jederzeit bestens und extrem gruselig zu unterhalten weiss und wieder einmal unter Beweis stellt, das ein toller Horrorfilm sich nicht nur durch Härte und Blut definiert. Darum ist es für mich auch nicht logisch nachvollziehbar, das dieses Werk doch bei vielen Leuten eher schlechte Bewertungen erhält, was ich mir persönlich nur damit erklären kann, das der Film für manch einen eventuell zu verwirrend erscheint. Dabei präsentiert Carpenter doch erstklassige Horrorkost, die allein schon durch ihre atmosphäre ein absoluter Kracher ist und für so manche Gänsehaut beim Zuschauer sorgt, der sich nur zu gern von dieser genialen und sehr bedrohlichen Stimmung gefangennehmen lässt und sich somit auch auf das teils äusserst mysteriöse und unheilvolle Geschehen einlässt.


Fazit:


John Carpenter, der in meinen Augen sowieso zu den ganz großen Horror-Regisseuren zu zählen ist, hat mit diesem Werk einen weiteren brillanten Beitrag des Genres abgeliefert, der anders als die meist üblichen Horrorfilme einen etwas anderen Weg beschreitet. Wie für Carpenter eigentlich üblich, wurden hier keinerlei übertriebene Härte oder bluttriefende Passagen eingebaut, um künstliche Spannung zu erzeugen denn das hat "Die Mächte des Wahnsinns" auch überhaupt nicht nötig. Ein dramaturgisch exzellenter Spannungsbogen und eine Atmosphöre, die ihresgleichen sucht sprechen für sich selbst und entfalten dabei eine so ungeheure Faszination auf den Zuschauer, das dieser ganz automatisch in eine Welt zwischen Realität und Fiktion eintaucht, in der man dem Wahnsinn ziemlich nahe kommt. Ein intensives und nahezu geniales Horrorerlebnis, das sich kein echter Fan des Genres entgehen lassen sollte.




10/10

Freitag, 4. Juli 2008

Twin Peaks - The Complete Series









Titel : Twin Peaks

Originaltitel : Twin Peaks

Land / Jahr : USA / 1990

Altersfreigabe : FSK 16

Regie :

Graeme Clifford
Caleb Deschanel
Duwayne Dunham
Uli Edel
James Foley
Mark Frost


Darsteller :

Kyle MacLachlan
Michael Ontkean
Richard Beymer
Lara Flynn Boyle
Sherilyn Fenn
Warren Frost
Michael Horse
Harry Goaz
Mädchen Amick
Dana Ashbrook
Peggy Lipton
Jack Nance


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Kurzbeschreibung :


FBI-Agent Dale Cooper (Kyle McLachlan) wird entsandt, um in dem Mordfall der kürzlich tot aufgefundenen Laura Palmer zu ermitteln, einem Teenager aus der nahe der US-Kanadischen Grenze in den Wäldern gelegenen Kleinstadt Twin Peaks. Der dortige Sheriff (Michael Ontkean) ist über die Hilfe sehr erfreut, denn der Fall ist kompliziert, wenn auch Cooper ein skuriler Typ ist, nicht gerade ein Freund staubtrockener Ermittlungsmethoden, sondern eher nach Zufall, Intuition und Interesse forschend.
Und bald stellt sich heraus, daß so ziemlich jeder Einwohner in Twin Peaks ein mehr oder weniger gut gehütetes Geheimnis besitzt, welche im Verborgenen miteinander verwoben sind. Auch Laura Palmer selbst scheint keine Unschuld gewesen zu sein, wie ihre Mitschüler und Freunde bald konstatieren. Und dann sind da noch merkwürdige, bizarre Visionen, die Cooer des Nachts in seinen Träumen heimsuchen, von Räumen mit Zickzackmusterfußboden und schweren roten Vorhängen, in denen tanzende Zwerge ihm rückwärtssprechend kryptische Hinweise auf den weiteren Fortgang der Ereignisse geben. Es scheint keine einfache Antwort auf die Frage zu geben: Wer ermordete Laura Palmer?

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ob "Twin Peaks", wie viele behaupten, die beste Serie aller Zeiten ist, das ist wohl reine Geschmackssache, aber eines steht sicherlich fest, sie ist eine der faszinierendsten und aussergewöhnlichsten Serien aller Zeiten. Auch wenn man am Anfang vielleicht eher das Gefühl hat, in einer normalen Krimi - Serie zu sein, so merkt man doch ziemlich schnell, das dies nicht der Fall ist.

"Twin Peaks" ist alles andere, als eine stinknormale Serie, es ist eine absolut geniale Mischung aus Drama, Krimi und Mystery. Die Mischung allein ist auch nicht das, was die Serie so aussergewöhnlich macht, sondern ganz einfach die Umsetzung. Im Normalfall bin ich nicht unbedingt ein Fan von David Lynch, aber diese Serie ist dank seiner Mitarbeit so aussergewöhnlich geworden.

Wenn man sieht, das alles mit einem scheinbar normalen Mord beginnt und was sich daraus für eine wirklich geniale Story entwickelt, das ist wirklich sehr innovativ und schlichtweg brillant. Die Serie ist zu jeder zeit absolut spannend und fesselnd. Sie übt eine sehr starke Faszination auf den Zuschauer aus, der man sich nur schwerlich entziehen kann.

Die Darsteller sind allesamt fantastisch, sie verkörpern die teilweise sehr skurilen Charaktäre einfach toll und spielen alle sehr autentisch. Ein ganz wicjhtiger Punkt dieser serie ist natürlich auch der qualitativ hochwertige Humor, der aber auch nicht Jedermanns Sache ist. Aber wer diese Serie mag, der versteht auch den Humor und erkennt das hier wirklich perfekte Zusammenspiel mehrerer Genres.

Für mich jedenfalls ist "Twin Peaks" eine sehr aussergewöhnliche, aber gleichzeitig faszinierende Serie, die man auf jeden fall kennen sollte.



10/10

Mittwoch, 2. Juli 2008

Storm Warning








Titel : Storm Warning

Originaltitel : Storm Warning

Land / Jahr : Australien / 2006

Altersfreigabe : SPIO / JK

Regie : Jamie Blanks

Darsteller :

Nadia Farès
John Brumpton
Robert Taylor
David Lyons
Mathew Wilkinson


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Kurzbeschreibung des Films :


Zusammen mit ihrem Mann, dem Anwalt Rob (Robert Taylor), fährt die französische Künstlerin Pia (Nadia Farès) zu einem Bootstrip an die australische Küste. Während ihrer Angelaktivitäten im gemieteten Motorboot zieht jedoch langsam ein Sturm auf, der Pia dazu bringt, den Wunsch zu äußern, zurück zum Bootsverleih fahren zu möchten. Allerdings plant Rob noch einen Abstecher in die verzweigten Mangrovenwälder, während immer dunklere Wolken aufziehen.
Es kommt, wie es kommen muss: Rob verliert den Überblick über ihren Standpunkt und so wissen sie nicht mal mehr ungefähr, wo sie sind. Deshalb begeben sie sich an Land und suchen nach einem Haus, aus dem sie telefonieren können. Während ihrer Suche beginnt ein heftiges Gewitter, doch bei Anbruch der Nacht finden sie ein Farmhaus, deren Besitzer gerade unterwegs sind. Als sie sich dort umsehen, findet Rob im Schuppen eine kleine Marihuanaplantage, weshalb er schnell fliehen will. Gerade in diesem Moment kommen die Hausherren, Jimmy (David Lyons), Poppy (John Brumpton) und Brett (Mathew Wilkinson), wieder, die es gar nicht witzig finden, dass das Pärchen in ihr Haus einbrach, und deshalb beginnen, sie im Haus festzuhalten und zu belästigen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Bevor ich etwas zum Film sage, möchte ich mal bemerken, das der Konsument hier einmal mehr verarscht wird, denn trotz dickem Uncut - Aufdruck ist diese deutsche DVD noch um einige Sekunden gekürzt. Egal, ob nur einige Sekunden, oder nicht, da geht es ums Prinzip. In meinen Augen ist so etwas Betrug am Kunden und nichts anderes.

Jetzt aber zum Film, der mich wirklich sehr positiv überrascht hat. Was hier doch eher wie ein kleiner, aber netter Backwood - Slasher anfängt, entwickelt sich mit zunehmender Filmlänge zu einem hervorragenden, sehr blutigen und harten Terrorfilm, der nichts für Zartbesaitete ist.

Was bei "Storm Warning" besonders besticht, ist die extrem dichte und unheilvolle Atmosphäre, die beim Zuschauer ganz automatisch ein starkes Gefühl der Beklemmung auslöst. Man leidet mit den Protagonisten mit, die in die Fänge der psychopatischen Familie geraten sind.

Die Darsteller haben mich alle sehr beeindruckt, alle haben ihre Parts absolut glaubhaft und sehr überzeugend dargestellt. Besonders gefallen hat mir die Frau, die, nachdem zu Beginn auch bei ihr die Angst vorrangig war, das Heft selbst in die Hand nimmt und sich nicht in die sonst so klischeehaltige Opferrolle begibt.

Nachdem der Film in der ersten Hälfte eher durch Psycho - Terror überzeugt, geht es in der zweiten Hälfte des Films sehr hart und teilweise derbe zur Sache. Die Gore - Szenen sind von der feinsten Sorte und zählen wohl im Moment mit zum Härtesten, was es zu sehen gibt.

"Storm Warning" ist auf jeden Fall ein Film, der absolut zu empfehlen ist und jederzeit zu unterhalten weiss. Es gibt keinerlei Längen und der Film ist von Anfang bis zum Ende mit einem sehr straff gespannten Spannungsbogen versehen. Ein Film, der absolut zu überzeugen weiss.




8,5/10