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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Resident Evil: Apocalypse








Titel : Resident Evil : Apocalypse

Originaltitel : Resident Evil : Apocalypse

Land / Jahr : Deutschland / Frankreich / Großbritannien / 2004

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Alexander Witt

Darsteller :

Milla Jovovich
Sienna Guillory
Oded Fehr
Thomas Kretschmann
Jared Harris
Sandrine Holt
Razaaq Adoti
Mike Epps
Sophie Vavasseur
Zack Ward
Matthew G. Taylor
Shaun Austin-Olsen


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Kurzbeschreibung des Films
:


Alice (Milla Jovovich) wurde von der Umbrella Corporation für ein Experiment missbraucht, welches ihr nun übernatürliche Kräfte beschert. Diese braucht sie aber auch dringend, um in Raccoon City, der Stadt, in der sich das tödliche Virus vollständig ausgebreitet und die letzten Überlebenden in Untote verwandelt hat, bei ihrer Flucht aus der Stadt zu überleben. Allerdings kämpft sie nicht alleine gegen die Untoten, denn das S.T.A.R.S.-Mitglied Jill Valentine (Sienna Guilleroy) und vier weitere Überlebende, Terri Morales (Sandrine Holt), Carlos Oliviera (Oded Fehr), L.J. (Mike Epps) und Nicholai (Zack Ward), verteidigen ebenfalls ihr Leben, während sie versuchen, aus der Stadt zu flüchten.
Neben den Untoten gilt es aber noch weitere Hindernisse zu überwinden. Die Umbrella Corporation versucht mit allen Mitteln die sechs ebenfalls am Entkommen zu hindern. Doch der größte Widersacher zeigt sich in dem geheimen Forschungsprojekt von Umbrella - dem Mutanten Nemesis...

Quelle: OFDB


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Meinung:



Diese Fortsetzung hat mir noch besser gefallen als der erste Teil.Die
Atmo ist hier um einiges düsterer und bedrohlicher und vermittelt
so etwas wie Endzeitstimmung.

Und diese Stimmung hält sich den gesamten Film über,was dem Film
meiner Meinung nach eine ganz besondere Note verleiht und ihn
noch um einiges interessanter macht.

Ich persönlich kann immer nicht ganz nachvollziehen,das die RE
Filme immer so schlechtgeredet werden,weil sie von den Spielen
abweichen.Ich bin der Meinung,das diese Vergleiche immer etwas
hinken,da es sich um zwei eigenständige Werke handelt.Es mag
ja sein,das die Filme nicht sehr viel mit den Spielen zu tun haben,
aber man sollte die Filme doch eigenständig bewerten.

Auch ist der Film um einiges härter als sein Vorgänger und der
Spannungsbogen ist hier noch etwas höher angesiedelt.Eine sehr
gelungene Fortsetzung,die mich vollkommen überzeugt hat.Die
Story,Atmo und der Spannungsbogen sind meiner Meinung nach
sehr gelungen und es gibt auch einige härtere Sequenzen und dazu
eine Menge guter Action,also eigentlich alles,was ein solcher
Film braucht,um kurzweilige Unterhaltung zu bieten.



8,5/10

Sonntag, 26. Oktober 2008

Resident Evil








Titel : Resident Evil

Originaltitel : Resident Evil

Land / Jahr
: Deutschland/USA/Frankreich/Großbritannien/2002

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Paul W.S. Anderson

Darsteller :

Milla Jovovich
Michelle Rodriguez
Eric Mabius
James Purefoy
Martin Crewes
Colin Salmon
Pasquale Aleardi
Ryan McCluskey
Oscar Pearce
Indra Ové
Anna Bolt
Joseph May


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Kurzbeschreibung des Films :


In einer geheimen Forschungseinrichtung wird ein gefährlicher Virus freigesetzt, der sämtliche anwesenden Wissenschaftler und Mitarbeiter in nach Fleisch gierende zombie-hafte Kreaturen verwandelt. Eine Spezialeinheit des Militärs unter der Führung von Alice (Milla Jovovich) und Rain (Michelle Rodriguez) soll den Virus ausschalten, ehe er die Weltbevölkerung befallen kann. Dafür stehen nur noch drei Stunden Zeit zur Verfügung. In der Forschungseinrichtung erwartet die Spezialisten die Hölle, denn neben den "Zombies" sind auch die Versuchstiere, mutierte Hunde, freigelassen worden und der die Einrichtung leitende Zentralcomputer dreht ebenfalls durch. Die Labors werden zur Todesfalle...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Ich weiss, das sämtliche Gamer jetzt wohl mit dem Kopf schütteln werden, aber ich finde diesen Film sehr gut. Ich bin sogar bekennender Fan der Resident Evil Filme. Dazu muß ich aber sagen, das ich die Spiele nicht kenne, aber selbst wenn, wäre es mir egal, da ich beides als eigenes Werk ansehen würde. Es mag ja sein, das der Film nicht viel mit den Spielen zu tun hat, aber das ist doch eigentlich relativ egal, so lange er zu unterhalten weiss. Und ich bin der Meinung, das tut der Film und das gar nicht schlecht.

Die Story ist, wie ich finde sehr gut und interessant in Szene gesetzt worden, der Spannungsaufbau ist sehr gut und die Spannung kann sich auch konstant halten. Weiterhin hat der film eine sehr schön dichte und bedrohliche Atmosphäre, die den Betrachter durchaus zu faszinieren weiss. Der Härtegrad ist für einen Film, in dem es um Zombies geht, eigentlich verhältnismässig gering, das ist aber bei einer 16 er Freigabe auch kein Wunder. Ich persönlich empfinde aber die vorhandenen härteren Szenen auch als vollkommen ausreichend.

Auch die Darsteller, allen voran Mila Jovovich, waren, wie ich finde durchaus überzeugend und haben ihre Parts gut und routiniert gespielt. Alles in Allem ist "Resident Evil" ein sehr unterhaltsamer Film, auch wenn er vielleicht mit dem gleichnamigem Spiel nicht viel zu tun hat.


7,5/10

Freitag, 24. Oktober 2008

Das Phantom der Oper ( 1943 )






Titel : Phantom der Oper

Originaltitel : Phantom of the Opera

Land / Jahr
: USA / 1943

Altersfreigabe : FSK 12

Regie : Arthur Lubin

Darsteller :


Nelson Eddy
Susanna Foster
Claude Rains
Edgar Barrier
Leo Carrillo
Jane Farrar
J. Edward Bromberg
Fritz Feld
Frank Puglia
Steven Geray
Barbara Everest
Hume Cronyn


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Komponist Claudin (Claude Rains) fühlt sich von seinem Verleger
betrogen und tötet ihn im Affekt. Daraufhin verätzt dessen Freundin ihm
das Gesicht mit Säure, daß er eine Maske tragen muß. Doch auch sein
Geist hat Schaden genommen und so geht er bald hinter den Kulissen der
Pariser Oper um, zu allem bereit, um eine junge Sängerin zu fördern,
die in einer ganz besonderen Beziehung zu ihm steht...

Quelle: OFDB


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Meinung :


"Das Phantom der Oper" ist wohl einer der am meisten verfilmten Romanstoffe überhaupt. Der Roman von Gaston Leroux wurde 1911 veröffentlicht und die erste Verfilmung gab es sogar schon 1925 mit Lon Chaney sen. in der Titelrolle. Die hier vorgestellte Verfilmung zählt auf jeden Fall zu den populärsten und auch besten Verfilmungen des Stoffes.

Auch wenn man diesen Film zu den großen Klassikern des Horror - Genres zählen muß, so hat der Film doch auch sehr dramatische und tragische Züge, gruseln tut man sich hier eigentlich weniger. Viel eher lässt man sich als Zuschauer von den sehr starken und prächtigen Farbkompositionen beeindrucken und verzaubern, die hier ganz wunderbar in Szene gesetzt wurden. Dieser Film ist auch der einzige Farbfilm in der 18 Filme umfassenden Monster Legacy DVD Collection und das ist auch gut so, denn dieses sensationelle Spaktakel muß man ganz einfach in seiner vollen Farbenpracht bestaunen.

Claude Rains, der hier das Phantom spielt, geht richtiggehend in seiner Rolle auf, man spürt die Begeisterung, mit der er diese Rolle interpretiert. Untermalt wird dieser wunderschöne Film noch mit herrlicher klassischer Musik, die man einfach genießen kann, auch wenn man ansonsten mit dieser Art von Musik nicht viel anfangen kann.

So kann man letztendlich nur festhalten, das man hier ein absolut geniales Gesamtpaket serviert bekommt, das sehr spannend und interessant erzählt wird und den Zuschauer durch seine gewaltige Farbenpracht fasziniert und vollkommen verzaubert.



10/10

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der Werwolf von London ( 1935 )






Titel : Der Werwolf von London

Originaltitel : Werewolf of London

Land / Jahr
: USA / 1935

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Stuart Walker

Darsteller :


Henry Hull
Warner Oland
Valerie Hobson
Lester Matthews
Lawrence Grant
Clark Williams
J.M. Kerrigan
Spring Byington
Charlotte Granville
Ethel Griffies
Zeffie Tilbury


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Kurzbeschreibung des Films
:

Bei einer botanischen Expedition in Tibet wird Dr. Wilfred Glendon (Henry
Hull) bei Nacht von einem Werwolf angegriffen und am Arm verletzt.
Zurück in London, verwandelt er sich bei Vollmond in einen Werwolf und
terrorisiert die Stadt. Die einzige Chance für die Stadt ist eine
seltene asiatische Pflanze, die sich im Labor von Dr. Glendon befindet.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Einige Filmfreunde werden sich jetzt eventuell verwundert die Augen reiben, aber es ist kein Fehler, "The Wolf Man" von 1941 ist nicht der erste Werwolffilm. Schon 6 Jahre vorher wurde die Thematik in diesem Film bearbeitet. Trotzdem gilt "The Wolf Man in der heutigen Zeit als absoluter Klassiker und "Mutter aller Werwolffilme", wohingegen dieser Film fast vollkommen in Vergessenheit geraten ist.

Teilweise ist das auch nachvollziehbar, denn dieser Film hat eine recht trashige Note, was schon mit der am Anfang gezeigten Expedition anfängt, die einen lediglich zum schmunzeln bringt. Aber der Hauptgrund ist wohl der, das der 6 Jahre jüngere "The Wol Man" auf eine sehr bedrohliche Atmosphäre gesetzt hat, wohingegen dieses frühere Werk eher modern wirken soll, natürlich immer alles aus der damaligen Sicht gesehen.

Sollte der Werwolf im Film von 1941 doch eher als bedrohliche und gefährliche Bestie wirken, so ist es in diesem Film hier eher das Gegenteil. Von einer Bestie keine Spur, der sogenannte Wolf wirkt doch eher viel zu menschlich, was eher befremdlich als gefährlich und gruselig wirkt. Trotzdem ist der Film gar nicht mal so schlecht, er hat durchaus seinen Reiz. Nur sollte man sich vorher darüber klar sein, das dieser Werwolffilm warscheinlich vollkommen anders auf einen wirkt, wie die üblichen Werwolffilme. Aber vielleicht macht auch das diesen Film gerade reizvoll und sehenswert.



6/10

Dienstag, 21. Oktober 2008

Final Cut - Die letzte Abrechnung






Titel : Final Cut - Die letzte Abrechnung

Originaltitel : Final Cut

Land / Jahr : Großbritannien / 1998

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Dominic Anciano / Ray Burdis

Darsteller :

Ray Winstone
Jude Law
Sadie Frost
John Beckett
William Scully
Mark Burdis
Perry Benson
Lisa Marsh
Ray Burdis
Dominic Anciano
Charlotte Andrew
Ali Brown


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Kurzbeschreibung des Films
:


Filmemacher Jude ist gestorben, die vermeintlichen Freunde sammeln sich zum Trauertrunk und der Verkündung des letzten Willens. Doch es wartet eine böse Überraschung auf sie: Der Verstorbene hat heimlich Intimes gedreht und mit versteckter Kamera Kompromittierendes dokumentiert. Jetzt knallt er posthum den Ahnungslosen das Material um die Ohren, natürlich flott geschnitten und mit Musik untermalt. Plötzlich kommt alles auf den Tisch: Lug, Trug, Eifersucht, Manie, Perversion - und Mord.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


In diesem Film bekommt man mal eine Trauerfeier der ganz anderen Art zu sehen, die am Anfang doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, sich aber im Laufe der Zeit wirklich sehr spannend und interessant entwickelt. Nachdem der Schauspieler Jude verstorben ist, werden seine Freunde auf der Trauerfeier von Jude's Frau mit einem Videotape konfrontiert, auf dem sie alle in alltäglichen Situationen zu sehen sind. Jude hatte diese Szenen heimlich gefilmt, um seine ganzen Freunde mit der Wahrheit über ihre Verhältnisse untereinander zu konfrontieren und bloszustellen. Aber nicht nur das, dieses Tape lässt am Ende auch Jude's Tod in einem ganz anderen Licht erscheinen.



Erst 10 Jahre nach seinem Erscheinen ist dieser Film nun auch bei uns in deutsch erschienen. Der Film ist am Anfang wirklich sehr ungewohnt, er wirkt wie eine Reihe aufeinanderfolgender Video - Clips, entwickelt sich aber immer mehr zu einem wirklich interessanten und sehr unterhaltsamen Filmereigniss und endet sogar zum Schluß als raffinierter Thriller. Nach den ersten 10 - 15 Minuten löst dieser wirklich mit minimalistischen Mitteln gefrehte Film, der teilweise auch viel eher wie ein Dokumentarfilm wirkt, beim Zuschauer das Bedürfnis aus, die Stoptaste zu drücken, weil man nicht wirklich versteht, was hier auf einen zukommt.

Man sollte hier wirklich etwas Geduld aufbringen und muß natürlich auch offen für diese Art von Filmen sein, denn dann bekommt man hier als Gesamtpaket einen sehr unterhaltsamen und teilweise auch sehr witzigen Film zu sehen. "Final Cut" wirkt phasenweise wie "Big Brother", nur mit dem kleinen Unterschied, das die Beteiligten hier nicht wussten, das sie gefilmt werden und durch diese Tatsache teilweise einen richtiggehenden "Seelen - Stripptease" hinlegen.

Die Darsteller in diesem Low Budget Streifen liefern wirklich gute und überzeugende Leistungen ab und verleihen der gesamten Story durch ihre autentischen Darbietungen sehr viel Glaubhaftigkeit. Das tolle an diesem Film ist aber wirklich, das er sich von einem eher konfusem und belanglosem Anfang zu einem spannenden Thriller entwickelt, der am Ende sogar tragische Züge annimmt.

Wer diese Art Filme mag, sollte sich "Final Cut" auf keinen Fall entgehen lassen, denn hier wird man kurzweilig und gut unterhalten und erlebt auch einige, nicht vermutete Überraschungen.



7/10

Samstag, 18. Oktober 2008

The Rage






Titel : The Rage

Originaltitel : The Rage

Land / Jahr : USA / 2006

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Robert Kurtzman

Darsteller :


Andrew Divoff
Erin Brown
Reggie Bannister
Ryan Hooks
Rachel Scheer
Sean Serino
Anthony Clark
Keith Herrick
Alan Tuskes
Christopher Allen Nelson
Matt Jerrams
Sean Rodgers


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Kurzbeschreibung des Films :

Einst machte Mad Scientist Victor epochale wissenschaftliche
Entdeckungen. Doch weil ihm das keiner dankte (im Gegenteil),
verwandelt er nun in seinem unterirdischen Waldlabor vormals
kerngesunde Versuchsmenschen in rasende Mordmaschinen. Als eine der
Kreaturen in den Wald entweicht, entfacht sie einen
Ansteckungsflächenbrand, der bald auch jene Studenten erfasst, die in
der Nähe kiffen, campen und knutschen. Die Suche nach einer sicheren
Zuflucht aber führt sie geradewegs zum Labor des Verrückten.

Quelle: VideoMarkt


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Meinung :


"Der Angriff der animierten Zombie - Geier"


Ein Wissenschaftler experimentiert mit einem Wut - Virus an Menschen. Eines seiner Opfer kann entkommen, nachdem es seinen Peiniger überwältigt hat. Nachdem der Entflohene gestorben ist, fallen Geier über ihn her, fressen sein Fleisch und nehmen so das Virus in sich auf. Fortan verfolgen die Zombie - Geier 5 - 6 Jugendliche und versuchen sie zu töten.



Sicher, die Story hört sich nicht gerade innovativ an, sondern eher etwas dümmlich und ehrlich gesagt ist sie das auch. Aber bei diesem Film sollte man von vornherein wissen, auf was man sich einlässt, denn wenn man das tut, wird man am Ende auch nicht enttäuscht sein. "The Rage" hat einen enorm hohen Trashanteil, der dem Film aber meiner Meinung nach sehr gut zu Gesicht steht. Man merkt hier eigentlich von Beginn an das begrenzte Budget für den Film, das fängt schon mit den Geiern an, denen man sehr stark ansieht, das sie am Computer animiert wurden und setzt sich über die Darsteller fort.

In dem Bezug möchte ich nicht gerade von absoluter Talentfreiheit sprechen, aber die Auswahl der Protagonisten wurde hier sicherlich auch vom Budget bestimmt, die dargebotenen Leistungen sind eigentlich nicht der Rede wert, aber sie passen doch irgendwie perfekt in dieses Trashwerk.

Die Splatter / Gore Einlagen, die ganz eindeutig das Beste am ganzen Film sind, fallen teilweise sehr heftig und extrem blutig aus, so, das Fans hier vollkommen auf ihre Kosten kommen werden. Aber man muß auch anmerken, das die Effekte teilweise auch etwas billig wirken, was aber rein gar nichts an ihrem Unterhaltungswert ändern.

Und das ist genau der Punkt, an dem sich wohl viele Geister scheiden werden, denn ich finde, das man dieses Werk nur nach seinem Unterhaltungswert bewerten kann und der ist doch recht hoch. Als filmisches Werk, an das man höhere Ansprüche stellt, dürfte "The Rage" eher gnadenlos durchfallen.



Fazit:


Wer es schafft, das Gehirn zeitweise leerlaufen zu lassen und einen guten, unterhaltsamen Trashfilm mit viel Blut und ordentlich Splazzer / Gore sehen will, der wird hier bestens bedient. Alle, die etwas höhere Ansprüche haben und einen Film mit Sinn und Verstand sehen wollen, die sollten sich lieber einen anderen Film ansehen.




7/10 Trashpunkte

Dienstag, 14. Oktober 2008

Dance of the Dead






Titel : Dance of the Dead

Originaltitel : Dance of the Dead

Land / Jahr : USA / 2008

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Gregg Bishop

Darsteller :


Jared Kusnitz
Greyson Chadwick
Chandler Darby
Carissa Capobianco
Randy McDowell
Michael V. Mammoliti
Mark Lynch
Justin Welborn
Mark Oliver
Blair Redford
Lucas Till
Hunter Pierce


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Kurzbeschreibung des Films :


Es ist Prom Night, das wichtigste Ereignis im Leben eines amerikanischen
Teenagers, und die Cosa High School bereitet sich auf eine rauschende
Ballnacht vor. Das alljährliche Ritual nimmt seinen Lauf: Dates werden
gesucht, Klamotten anprobiert, Sexfantasien ausgebrütet, und mittendrin
versuchen unsere Helden Lindsey und Jimmy, ihre müde Beziehung wieder
in den Griff zu bekommen. Als die Party ihren Lauf nimmt, ist niemand
wirklich auf Probleme mit dem örtlichen Friedhof (und dem gefährlich
nahen Atomkraftwerk) vorbereitet, aber als die Untoten die Stadt
überrennen und die Highschool umzingeln, ist es wieder einmal an den
Nerds, Freaks und Losern, die Welt zu retten – und nebenbei die
Prom-Queen zu betören...

Quelle: OFDB


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Meinung :


In einer amerikanischen Kleinstadt steht für die Schüler einer Highschool der Abschlußball an. Und genau in dieser Nacht steigen die Toten aus ihren Gräbern und überfluten die Stadt. Der Kampf ums nackte Überleben beginnt.

Gregg Bishop hat mit diesem Film eine durchaus unterhaltsame Teenager / Zombiekomödie kreiert, die mit einigen wirklich guten Lachern aufzuwarten weiss. Da steigen die Zombies teilweise nicht einfach aus den Gräbern, manch einer fliegt wie vom Katapult geschleudert aus der Erde. dann gibt es auch Zombies, die von der Musik einer Punkband vom Fressen abgehalten werden und interessiert der Musik lauschen.

Die manchmal schon etwas skurilen Charaktäre verleihen dem Film einen noch höheren Fun - Faktor, eine Gruppe aus Cheerleadern, Mitgliedern eines SCI / FI Clubs und sogar ein Lehrer versuchen, gegen die Übermacht der Untoten anzugehen.

Natürlich gibt es auch hier, wie es sich für einen Zombiefilm gehört, einige recht heftige Splatter / Gore Szenen zu begutachten, die einen hier aber eher zum Schmunzeln anregen und nicht besonders bedrohlich oder gar angsteinflössend wirken, da wirklich alles mit sehr viel Humor gepaart ist.

Die Darsteller vollbringen keine Glanzleistungen, spielen ihre Parts aber doch sehr ordentlich, manch einer von ihnen, wie zum Beispiel der eher alles locker nehmende Jimmy, wirken sogar sehr sympatisch und sammeln so beim Zuschauer durchaus mehrere Pluspunkte.

Insgesamt kann man diesen Film als sehr gelungen bezeichnen, "Dance of the Dead" bietet sehr gute und vor allem kurzweilige Unterhaltung, die Mischung aus Horror und Humor ist überdurchschnittlich gut und mit einigen skurilen unf grotesken Situationen angereichert worden, so das man mit dem Film auf jeden Fall seinen Spaß hat.




7/10

Samstag, 11. Oktober 2008

Arachnophobia






Titel : Arachnophobia

Originaltitel : Arachnophobia

Land / Jahr : USA / 1990

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Frank Marshall

Darsteller :


Jeff Daniels
Harley Jane Kozak
Julian Sands
John Goodman
Stuart Pankin
Brian McNamara
Mark L. Taylor
Henry Jones
Peter Jason
James Handy
Roy Brocksmith
Kathy Kinney


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Kurzbeschreibung des Films :

Irgendwo im Dschungel stirbt ein Fotograf an einem seltsamen Fieber. Sein
Leichnam wird in eine Holzkiste gesteckt und per Luftfracht in die USA
geschickt. Was niemand ahnt: Der Mann wurde von einer äußerst
aggressiven Spinnen-Spezies getötet, von der ein Exemplar unbemerkt mit
in die Kiste gekrabbelt ist. Der hochgiftige Achtbeiner landet
schließlich in einer kalifornischen Kleinstadt, wo er sich schnell mit
einer anderen Spinne paart und jede Menge Nachwuchs-Spinnen auf die
Bevölkerung loslässt. Die ersten Todesfälle lassen nicht lange auf sich
warten. Der Arzt Jennings, der zum Zeitpunkt des Geschehens gerade in
die Stadt gezogen ist, wird misstrauisch ob der plötzlichen Häufung von
"Herzanfällen" und geht der Sache auf den Grund. Was er herausfindet,
lässt ihm buchstäblich die Haare zu Berge stehen, denn Jennings leidet
unter Spinnenangst - unter Arachnophobie.

Quelle: OFDB


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Meinung :


Eines vorweg, wer unter Spinnenangst leiden sollte, der sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Film lassen, denn ansonsten könnte es sein, das man einige unruhige Nächte verbringen muß. Dieser Film ist wirklich eine sehr gelungene Mischung aus Tierhorror und Komödie und zählt hier mit Sicherheit zu den besten Filmen seiner Art.

Bei kaum einem anderen Film finde ich die Beschreibung Horrorkomödie so zutreddend wie bei diesem, denn auf der einen Seite ist der Film teilweise extrem spannend und erzeugt auch eine sehr bedrohliche und unheilvolle Stimmung, auf der anderen Seite ist er durchzogen mit allefeinstem schwarzen Humor.

Die Stellen, bei denen man herzlich lachen kann wechseln sich regelmäßig mit äusserst spannenden Passagen ab und hin und wieder gibt es sogar einige Sequenzen, die sogar etwas eklig anmuten, vor allem dann, wenn man nicht gerade ein ausgesprochener Spinnenfreund ist.

Und die Spinnen sind hier teilweise wirklich der Oberhammer, damit meine ich jetzt nicht die kleinen, niedlichen Viecher, die aber auch schon ausreichen, durch ihren Giftgehalt einen Menschen zu töten, sondern die dicken Viecher, die teilweise Ausmaße haben, das einem schon bei ihrem Anblick das Herz in die Hose rutscht. Vor allem der Endkampf zwischen Jeff daniels und der Spinnen - Königin bietet hier ein absolutes Highlight des Films.

"Arachnophobia" ist ein wirklich extrem gut unterhaltender Film, der durch seine ständigen Genre - Wechsel zwischen Horror - und Komödie den Zuschauer nie zur Ruhe kommen lässt. In scheinbaren Entspannungsphasen wird man auf einmal ohne Vorwarnung mit der nächsten Schocksequenz wieder unter Strom gestellt und verliert so auch nie das Interesse an diesem tollen Film, bei dem man gar nicht merkt, wie schnell doch die Zeit vergehen kann.



9/10

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Die Dämonischen






Titel : Die Dämonischen

Originaltitel : Invasion of the Body Snatchers

Land / Jahr : USA / 1956

Altersfreigabe : FSK 16

Regie: Don Siegel

Darsteller :

Kevin McCarthy
Dana Wynter
Larry Gates
King Donovan
Carolyn Jones
Jean Willes
Ralph Dumke
Virginia Christine
Tom Fadden
Kenneth Patterson
Guy Way
Eileen Stevens


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Kurzbeschreibung des Films :


Der Kleinstadtarzt Bennel (Kevin McCarthy) stellt in seiner Kleinstadtpraxis fest, daß viele seiner Patienten behaupten, seine Nachbarn wären gegen Doppelgänger ausgetauscht worden. Da die Beschuldigten aber sämtliche Fragen über ihre Person problemlos beantworten können, kann er das nicht beweisen. Als auch die verängstigten Patienten einen Gemütswandel durchmachen, geht er der Sache nach und wird Zeuge einer außerirdischen Invasion...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Dieser Klassiker von Don Siegel beinhaltet wohl eine der am meisten kopierten Thematiken überhaupt. Menschen werden von Parasiten übernommen und verändern ihr Wesen vollkommen. Egal, ob "The Bodysnatchers", "Die Körperfresser kommen", oder "Invasion", um nur 3 Filme zu nennen, es gibt etliche Remakes dieses herrlichen Klassikers aus den 50 er Jahren.

In diesem Film gibt es keinerlei Härte oder Blutvergießen, das hat der Film auch überhaupt nicht nötig. Die Thematik allein ist schon absolut faszinierend und genau so wird sie hier auch dargestellt.Durch die s/w Optik wirkt die von Haus aus tolle Atmosphäre noch um einiges bedrohlicher und wirkt auf den Zuschauer auch sehr beklemmend. "Die Dämonischen" ist ein Film, der von der ersten bis zur letzten Minute sehr spannend ist und auch keinerlei Längen aufzuweisen hat.

Ein weiteres Plus des Films sind die wirklich sehr guten und überzeugenden darsteller, die durch ihre Ausdrucksstärke mit dazu beitragen, das der Zuschauer hier ein wirklich sehr tolles Filmerlebnis hat.



9/10

Dienstag, 7. Oktober 2008

Friedhof der Kuscheltiere






Titel : Friedhof der Kuscheltiere

Originaltitel : Pet Cemetary

Land / Jahr : USA / 1989

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : Mary Lambert

Darsteller :

Dale Midkiff
Fred Gwynne
Denise Crosby
Brad Greenquist
Michael Lombard
Miko Hughes
Blaze Berdahl
Susan Blommaert
Mara Clark
Kavi Raz
Mary Louise Wilson
Andrew Hubatsek


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Kurzbeschreibung des Films
:


Louis Creed zieht mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern in ein Haus im tiefsten Maine. Dort zeigt ihnen ihr Nachbar, der alte Crandall einen weit abgelegenen Tierfriedhof.Als bei seinem Uni-Job ein Student namens Pascow stirbt, wirft das einen ersten düsteren Schatten auf die Idylle. Ernst wird es jedoch, als die Katze auf der stark befahrenen Straße vor dem Haus überfahren wird. Daraufhin zeigt Crandall Louis Creed das Geheimnis des Friedhofs, indem er den Leichnam dort vergräbt. Tags darauf ist die Katze wieder lebendig, aber nicht mehr sehr pflegeleicht. Dann aber schlägt das Schicksal richtig zu: der kleine Gage läuft vor einen Lastwagen und wird überfahren. Crandall warnt Creed vor den Folgen des Plans, der in dem leidenden Vater aufkeimt. Doch es ist schon zu spät: Obwohl Pascows Geist hinzueilt, um die Betreffenden zu warnen, hat Creed seinen Sohn in der Indianerweihestätte begraben. Tags darauf ist er zurück, was mörderische Folgen für alle hat...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Diese Stephen King Verfilmung zählt für mich persönlich zu den Filmen, die man sich immer wieder anschauen kann, ohne, das sie je langweilig werden. Das liegt hauptsächlich daran, das der Film eine meiner Meinung nach absolut faszinierende Geschichte hat, die auch genauso faszinierend umgesetzt wurde.

Auch hier kann ich lediglich den Film beurteilen, da ich das Buch noch nicht gelesen habe, aber der Film hat eine sagenhafte Atmosphäre, die so herrlich dicht und bedrohlich ist, das es einem teilweise Schauer über den Rücken jagt. Der Zuschauer wird von der tollen Atmo automatisch gefangengenommen und kann sich ihr nicht entziehen.

Auch die Spannung ist den gesamten Film über greifbar, sie ist sehr hoch angesiedelt und es gibt während des gesamten Films keinerlei Längen, jedes noch so kleines Detail ist interessant und sorgt dafür, das man als Zuschauer überhaupt nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht.

"Friedhof der Kuscheltiere" ist ein absolut faszinierender Film, der allerbeste und spannende Horror - Unterhaltung garantiert, man sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen.




9/10

Sonntag, 5. Oktober 2008

Nightmare - Mörderische Träume






Titel : Nightmare - Mörderische Träume

Originaltitel : A Nightmare on Elm Street

Land / Jahr : USA / 1984

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Wes Craven

Darsteller :


John Saxon
Ronee Blakley
Heather Langenkamp
Amanda Wyss
Jsu Garcia
Johnny Depp
Charles Fleischer
Joseph Whipp
Robert Englund
Lin Shaye
Joe Unger
Mimi Craven


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Kurzbeschreibung des Films :



Das Grauen packt zu. Mit "Fingernägeln" aus blankem Stahl. Zuerst erscheint
es Nancy nur als Traum: Ein Monster, das keine Grenze zur Wirklichkeit
kennt. Ein Alptraum, von dem man zunächst nur mit zerschlitztem
Nachthemd erwacht. Doch bald schon kann niemand verhindern, dass dieser
Traum Nancys beste Freundin ermordet. Und dass das Monster, welches in
den Träumen erscheint, immer wieder die blutige Spur seiner Klauen in
der Wirklichkeit hinterlässt. Es erwischt jeden, der nach diesem Traum
wieder einschläft. Nancy, verzweifelt gejagt, versucht die mörderische
Macht dieses Wach-Traumes endlich zu brechen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Mit Freddy Krueger hat Wes Craven einen der
coolsten und genialsten Serienkiller aller Zeiten geschaffen, der
mittlerweile längst absoluten Kultstatus besitzt. Er hat seine ganz
eigene Art,seine Opfer zu töten und tut dies mit wachsender
Begeisterung.

Für mich persönlich ist dieser erste Teil der Nightmare - Reihe
einer der besten und innovativsten Horrorfilme überhaupt. Es war mal
etwas Neues, vor allem die Sprünge zwischen Traum und Realität sind
sehr faszinierend und geben dem Film seine besondere Note.

Auch ist Freddy im Gegensatz zu anderen Genre - Killern sehr
wortgewandt und vor allem in Sachen sarkasmus kaum zu überbieten. Der
Wortwitz und die teilweise bitterbösen Dialoge sind ein weiteres
Markenzeichen dieses Films.

Weiterhin ist es Craven hier gelungen, eine wahnsinnig dichte und
bedrohliche Atmosphäre zu schaffen, wie man sie selten in Horrorfilmen
vorfindet. Gespickt mit rabenschwarzem Humor und bitterbösen Sprüchen
bietet der Film auch einige Stellen, an denen man herzhaft lachen kann.

Auch der Härtegrad ist durchaus beachtlich, auch wenn der Film
nicht hauptsächlich davon lebt, denn hier kommen mehr die Spannung und
vor allem die hervorragende Atmosphäre zum tragen. Insgesamt gesehen
ist Nightmare on Elm Street auf jeden Fall absolut kurzweilige und sehr
spannende Horror - Unterhaltung, ein Film, den man sich jederzeit
wieder sehr gut anschauen kann und der nichts von seinem Reiz verloren
hat.





10/10

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Halloween - Die Nacht des Grauens






Titel : Halloween - Die Nacht des Grauens

Originaltitel : Halloween

Land / Jahr : USA / 1978

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : John Carpenter

Darsteller :

Donald Pleasence
Jamie Lee Curtis
Nancy Kyes
P.J. Soles
Charles Cyphers
Kyle Richards
Brian Andrews
John Michael Graham
Nancy Stephens
Arthur Malet
Mickey Yablans
Brent Le Page


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Kurzbeschreibung des Films :


Der kleine Michael Myers bringt in einer finsteren Halloweennacht seine Schwester um. Viele Jahre später gelingt ihm die Flucht aus einem Sanatorium. Es ist wieder Halloween und in seiner Heimatstadt Haddonfield verfolgt Michael nur ein Ziel: Seine Schwester Laurie zu töten. Für seinen Therapeuthen Dr. Loomis, der die Gefahr erkennt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

Quelle: OFDB


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Meinung:


Mit diesem Film hat John Carpenter wohl einen der größten Meilensteine des Genres geschaffen und im Bereich Slasher sowieso. Wohl kaum ein anderer Regisseur im Horror - Genre ist dazu in der Lage, ohne viel Blut und irgendwelche überharten Splatter / Gore Einlagen so viel Spannung und vor allen Dingen eine so sagenhaft dichte und faszinierende Atmosphäre zu schaffen, wie er.

Und genau das sind die Dinge, die "Halloween" zu einem so fantastischen und aussergewöhnlichen Film machen, denn in Sachen Härtegrad ist hier nicht viel geboten, aber das hat dieses Juwel des Genres auch überhaupt nicht nötig. Ganz im Gegenteil, große Härte hätte hier glaube ich sogar eher störend gewirkt, so komisch sich das jetzt auch für manchen Horrorfan anhören mag.

Dieser Film besticht durch seine absolut geniale Atmo, die von Beginn an extrem dicht und sehr bedrohlich ist. Der Zuschauer wird von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen und fühlt sich vom Film wie gefesselt. Auch die Spannungsschraube wird hier kontinuirlich immer etwas fester angezogen, bis die Spannung kaum mehr auszuhalten ist. Das alles wird auch noch durch den sensationellen Soundtrack verstärkt und untermalt. Man könnte auch einfach sagen, das es sich hier um eine nahezu perfekte Gesamtkomposition handelt, bei der es zu keiner Zeit ins Gewicht fällt, das kaum Blut fließt und es so gut wie keine härteren Sequenzen zu sehen gibt.



Fazit :


"Halloween" besitzt nicht umsonst einen absoluten Kultstatus, auch wenn es Leute gibt, denen er zu lasch ist. Für mich ist der Film ein Paradebeispiel dafür, das es nicht immer nur Blut und Härte bedarf, um einen Horrorfan in Entzücken zu versetzen.




10/10