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Samstag, 29. November 2008

Driftwood






Driftwood
(Driftwood)
mit Ricky Ullman, Dallas Page, Talan Torriero, David Eigenberg, Lin Shaye, Marc McClure, Russel Sams, Baelyn Neff, Jeremy Lelliott, Cory Hardrickt, Frankie Levangie, Shahine Ezell, David Skyler, Connor Ross, John Walcutt
Regie : Tim Sullivan
Drehbuch : Chris Cobin / Tim Sullivan
Kamera : Steve Adcock
Musik : William Ross
FSK 16
USA / 2006

Wrestling-Superstar Diamond Dallas Page ist Captain Kennedy, der brutale Wärter der härtesten Jugendstrafanstalt in den USA. Als der junge David Forrester eingeliefert wird, wird ihm schnell klar, das er die Hölle auf Erden betreten hat. Immer in Angst vor weiteren Misshandlungen, wird David vom Geist eines ermordeten früheren Insassen heimgesucht. Um zu überleben,muss David den unheimlichen Erscheinungen auf den Grund gehen und den Mörder entlarven, der immer noch unter ihnen sein muss. Als auch noch seine Freundschaft mit Kennedys Tochter bekannt wird, plant der Captain ihn sofort ein für alle mal loszuwerden.

Diesen Film als Horror zu bezeichnen, fällt schon etwas schwer, da sich die mystischen und übernatürlichen Momente doch ziemlich in Grenzen halten. Vielmehr hat man es hier mit einem Jugend-Drama zu tun, das zudem auch noch sehr klischeebehaftet ist. Jugendliche, die in einer Art Besserungsanstalt sind, in die sie von ihren Eltern hinverfrachtet wurden, natürlich gegen ihren Willen. Sie strotzen vor Agressionen, wollen ständig aufeinander losgehen. Die Wärter und der Chef des Camps sind natürlich von der übelsten Sorte und missbrauchen die Kids eigentlich für ganz eigene Zwecke. Dem neuesten Mitglied der Insassen erscheint öfter die Geistererscheinung eines Jungen, von dem sich herausstellt, das auch er in der Einrichtung war und angeblich verschwunden ist. Das dem nicht so ist und der Junge tot ist, kann man sich natürlich denken, nun geht es lediglich darum, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und die Umstände des Todes zu klären.


Leider kommen hier die mystischen und geisterhaften Momente wirklich etwas zu kurz, hätte man davon etwas mehr eingebaut, dann wäre das sicherlich allein schon für die Atmosphäre sehr förderlich gewesen und man hätte in dem Film viel eher das sehen können, was er eigentlich sein soll, nämlich ein Mystery / Horror / Thriller.

Trotz aller Klischees, die hier gebraucht werden, handelt es sich bei "Driftwood" um einen Film, den man sich gut anschauen kann, er verbindet ein Drama mit einigen Anleihen des Geisterfilms. Die Story wird recht flüssig erzählt und ist auch interessant, aber leider baut sich zu keiner Zeit so etwas wie ein konstanter Spannungsbogen auf.Der Film verläuft ohne große Höhepunkte und kommt daher leider nicht über etwas höheres Mittelmaß hinaus. Nichtsdestotrotz hat der Film eine durchaus fesselnde Wirkung auf den Betrachter, ohne das man sich richtig erklären kann, woran das liegt.

Die Grundstimmung dieses Werkes ist leider auch nicht unheimlich, oder gar bedrohlich, wie man es vielleicht erhofft hätte, sie wirkt dafür viel zu seicht. Dafür, das hier eigentlich ein Mystery / Thriller angekündigt war, fehlt es doch an allen Ecken und Enden, aber als Jugend-Drama ist der Film durchaus sehenswert. Man sollte also vorher überlegen, mit welchen Erwartungen man an ihn herangeht. Und obwohl ich nicht das zu sehen bekam, was ich eigentlich erwartet hatte, wusste "Driftwood" mich trotzdem gut und kurzweilig zu unterhalten.




6,5/10

Mittwoch, 26. November 2008

Shadow: Dead Riot






Shadow: Dead Riot
(Shadow: Dead Riot)
mit Tony Todd, Carla Greene, Nina Hodoruk, Michael Quinlan, Cat Miller, Andrea Langi, Tatianna Butler, Misty Mundae, Debbie Pingitore, Anna Curtis, Ruby Larocca, Danielle Riley, Sergio Jones, Gordon Joseph Weiss, Moet Meira
Regie : Derek Wan
Drehbuch : Michael Gingold / Richard Siegel
Kamera : Derek Wan
Musik : Vernon Reid
Keine Jugendfreigabe
USA / 2005

Was der satanische Serienkiller Shadow ( Tony Todd) in seiner Todeszelle kurz vor der Hinrichtung an okkulten Ritualen zelebriert, lässt wenig Gutes ahnen: Mit einem Stein schleift er fieberhajt seine Zähne spitz bis tief ins Zahnfleisch. Als das Blut des sterbenden Killers bald darauf durch die Korridore des Hochsicherheitstrakts fließt, kann ein plötzlich entfachter Häftlingsaufstand gerade noch brutal niedergeschlagen werden. Zahlreiche Leichen werden gemeinsam mit Shadows Überresten heimlich auf dem Gelände verschart....


20 Jahre später kehrt der Killer aus dem Jenseits zurück und terrorisiert die Insassen eines Frauengefängnisses, die keine Ahnung haben, mit wem sie es zu tun haben. Als Unterstützung begleitet ihn eine Armee von Zombies und der Kampf kann beginnen....


Bei diesem Film werden vor allem Leute auf ihre Kosten kommen, die einen guten und interessanten Genre - Mix lieben, denn den bekommt man hier auf jeden Fall geboten. "Shadow Dead Riot" ist ein guter Kanstfilm, gepaart mit okkulten Horror - Elementen und netten Zombieeinlagen.

Mit Tony Todd wurde die Rolle des Serienkillers "Shadow" nahezu brillant besetzt, er drückt dem Film vor allem in der zweiten Hälfte allein durch seine Ausstrahlung und Präsenz unweigerlich seinen Stempel auf. Durch die vorhandene Voodoo - Thematik, die ein wesentlicher Bestandteil des Geschehens ist, bekommt der Zuschauer es hier mit einer dauerhaft sehr düsteren und unheilvollen Grundstimmung zu tun, die einen die ganze Laufzeit über zu fesseln vermag.

Wirklich gut anzuschauen ist die Abwechslung in diesem Werk, so bekommt man neben den okkulten Voodoo - Passagen noch einige sehr gut in Szene gesetzte Knast - Schlägereien zu sehen, um dann im letzten Drittel zum kampf zwischen Mensch und Zombie überzugehen. Dabei wirken allerdings einige Szenen doch leicht übertrieben, wenn nicht sogar leicht trashig, was dem Film allerdings durchaus gut zu Gesicht steht.

Die Erzählweise gerät zu keiner Zeit ins Stocken, sie ist jederzeit sehr flüssig und immer interessant. Auch der Spannungsbogen ist straff gespannt und erleidet keinerlei Einbrüche, wodurch niemals auch nur der Anflug von Langeweile aufkommt. Der einzige Kritikpunkt, den man anbringen könnte, sind die Masken der Zombies, die meist doch eher zum schmunzeln anregen, anstatt das sie bedrohlich wirken. Das soll aber das rundum gelungene Gesamtbild des Filmes in keiner Weise schmälern.

Ein tolles Filmvergnügen, mit sehr viel Abwechslung verbunden und immer gut und sehr kurzweilig unterhaltend, das ist "Shadow Dead Riot".

Die DVD von Sunfilm hat eine ausgezeichnete Bild - und Tonqualität, lediglich die Extras sind etwas spärlich ausgefallen, so gibt es lediglich einen Audiokommentar, ein Making Of, Auditions (Castings), ein Musikvideo und einen Grindhouse - Trailer.



7/10

Sonntag, 23. November 2008

Broken - Engel des Todes






Broken-Engel des Todes
(Angels Crest)
mit Chris Bauer, Currie Graham, J. Michael Couto
Regie : J. Michael Couto
Drehbuch : J. Michael Couto / Grant Holly
Kamera : Cameron Cutler
Musik : Fuzzbee Morse
Keine Jugendfreigabe
USA / 2002




Jeden Tag nimmt Teddy seinen Arbeitskollegen Richard im Auto mit zur Arbeit. Doch eines Tages biegt Teddy völlig überraschend auf einen kleinen Weg ab, der sie zum nahe gelegenen Wald bringt. Und dort hat er eine grausame Überraschung für Richard geplant....


Das man auch mit lediglich 2 Schauspielern einen durchaus sehr interessanten Film produzieren kann, dafür hat man hier ein absolutes Paradebeispiel vorliegen. Das Regisseur J. Michael Couto hier selbst die Nebenrolle eines Tankwarts eingenommen hat, fällt da nicht weiter ins Gewicht.

Wer bei diesem Film ein ähnliches Folterszenario wie bei "Broken-Keiner kann dich retten" oder "Broken 2-The Cellar Door" erwartet, der sieht sich getäuscht, denn das wird hier nicht geboten. Vielmehr bekommt der Zuschauer einen Psycho-Thriller geboten, der Ähnlichkeiten mit einem Kammerspiel aufweist, nur mit dem Unterschied, das dieses Spiel im Wald stattfindet. Die beiden Darsteller Chris Bauer (Teddy) und Currie Graham (Richard) liefern dabei eindrucksvolle und sehr überzeugende Leistungen ab.

Selten bekommt man einen Film zu sehen, der, ohne das eigentlich irgentetwas passiert, den Betrachter so zu fesseln vermag. Dieses Werk besteht eigentlich gänzlich aus Dialogen, von denen man zu beginn nicht so richtig weiss, was sie eigentlich bedeuten sollen. Erst im Laufe des Films wird alles klarer und man versteht die gesamten Zusammenhänge. Das am Anfang bestehende Unwissen paart sich mit teilweiser Verwirrtheit, die durch klug eingestreute Zeitsprünge entsteht, so sieht man den an den Baum gefesselten Richard auf einmal durch den Wald laufen, oder beide Protagonisten im friedlichen Dialog miteinander.

Diese eingefügten Sprünge geben dem Film noch eine ganz besondere Note und verhindern so auch, das eventuell so etwas wie Langeweile beim Zuschauer aufkommt. Mit der zeit bekommt man dann mit, worum es eigentlich geht, nämlich um ganz simple Rache, die hier aber einmal auf eine ganz besondere Art und Weise verpackt wurde. So wirkt Teddy zeitweise wie ein fanatischer Gläubiger, der von kosmischer Gerechtigkeit redet und dabei so überzeugend wirkt, das man ihm glauben möchte.

Das perfide Psycho-Spiel, das J. Michael Couto hier inszeniert hat, ist wirklich absolut perfekt in Szene gesetzt worden. Beide Darsteller vermögen durch ihre Ausdrucksstärke dafür zu sorgen, das man dem Geschehen wie gebannt folgt und gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht. Dafür sorgt auch die sehr beklemmende und bedrückende Stimmung, die sich zwischen Täter und Opfer aufbaut, die für den Betrachter fastkörperlich spürbar ist.

Man sollte sich vorher darüber im klaren sein, auf welche Art von Film man sich hier einlässt, denn es gibt sicherlich genügend Leute, auf die "Broken-Engel des Todes" langweilig oder zähflüssig wirken mag. Wer aber dialoglastige Psycho-Thriller liebt, der wird an diesem Werk seine wahre Freude haben.



7/10

Donnerstag, 20. November 2008

Eden Log






Eden Log
(Eden Log)
mit Clovis Cornillac, Vimala Pons, Zohar Wexler, Sifan Shao, Arben Bajraktaraj, Abdelkader Dahou, Tony Amoni, Antonin Bastian, Joachim Staaf, Benjamin Baroche, Gabriella Wright, Asha Stumputh, Lavinia Birladeanu, Zakariya Gouram
Regie : Franck Festiel
Drehbuch : Pierre Bordage / Franck Festiel
Kamera : Thierry Pouget
Musik : Alex Cortes / Willie Cortes
FSK 16
Frankreich / 2007

Der Überraschungshit vom Fantasy Film Fest 2008 erzählt die Geschichte von Tolbiac, der halbnackt und schlammverkrustet in einer düsteren, unterirdischen Höhle aufwacht. Ohne zu wissen, wo er ist und wie er hierher kam, macht er sich auf die Suche nach einem Ausgang. Doch er ist nicht alleine: In den Schatten hausen monströse Kreaturen, die ihn unerbittlich jagen. In Todesangst versucht Tolbiac, den rettenden Weg an die Oberfläche zu finden. Doch was wird ihn dort oben erwarten? Und was hat es mit der geheimnisvollen Organisation Eden Log auf sich? Mit jedem Level, das er sich nach oben kämpft, fügen sich für ihn die Teile dieses geheimnisvollen Puzzles immer weiter zusammen. Doch erst als er oben ankommt, eröffnet sich ihm die ganze schreckliche Wahrheit...


Ein Mann wacht neben einer Leiche in einer Höhle auf, ohne zu wissen, was passiert ist und wie er dort hingekommen ist. Er versucht, aus diesem über mehrere Ebenen verteilten Tunnelsystem zu entkommen, doch er ist dort nicht allein. Mutierte Kreaturen begleiten ihn auf seinem Weg an die Oberfläche, wo des Rätsels Lösung liegt....

Die große Stärke des Films ist es meiner Meinung nach, das man sich als Zuschauer auf auf genau dem gleichen Wissensstand wie der betroffene Protagonist befindet und genau wie er, erst nach und nach etwas Einsicht in die Hintergründe bekommt.. Was für manch einen vielleicht zähflüssig oder gar langweilig wirken mag, ist viel eher der Grund dafür, das hier von Anfang bis zum Ende ein sehr straff gespannter Spannungsbogen vorhanden ist, der, wie ich finde, zu keiner Zeit irgendwelche Einbrüche zu verzeichnen hat.

Nun mag man eventuell die etwas zu kurz geratene Action bemängeln, aber da muß man dann auch die gegenfrage stellen, ob mehr Action hier überhaupt angebracht gewesen wäre. Gerade die Tatsache, das in diesem Werk trotz vorhandener Mutanten darauf verzichtet wurde, empfinde ich als besonders erwähnenswert, denn dadurch achtet man als Zuschauer viel mehr auf die eigentlichen Stärken des Films, wie zum Beispiel die beklemmende und sehr klaustrophobisch anmutende Grundstimmung, die einem hier vermittelt wird und sehr stark an "The Descent" erinnert. Doch eigentlich weist "Eden Log" am meisten Ähnlichkeit mit dem wirklich genialem "Cube" auf, der dem Betrachter die gleichen Gefühle vermittelte, wie es hier auch der Fall ist. Lediglich mit dem Unterschied, das man hier nicht das gleiche Maß an Action und Härte zu sehen bekommt.

Weitere Stärken sind definitiv die s/w ähnliche Optik und die wirklich gelungene Beleuchtung. Allein die Optik sorgt für eine so düstere Atmosphäre, das man teilweise schon einmal den Atem anhalten muß. Sicherlich handelt es sich bei diesem Langfilmdebut des französischen Regisseurs Franck Vestiel um einen sehr aussergewöhnlichen Film, bei dem es sich um einen erstklassigen SCI/FI Thriller mit leichtem Horroreinschlag handelt und der trotz fehlender Actionpassagen vollkommen zu überzeugen weiss. Und ganz nebenbei besitzt er noch einen nicht zu unterschätzenden künstlerischen Aspekt, der sich vor allem in den schon erwähnten Punkten wie Optik und Beleuchtung, aber auch in den hervorragenden Kamerafahrten niederschlägt.

Alles in allem ein wirklich tolles Gesamtpaket, das niveauvolle und sehr kurzweilige Unterhaltung bietet. Ein Film, der absolut zu empfehlen ist. Vor allem die 2 Disc Special Edition von der Firma Sunfilm ist sehr zu empfehlen, auf der Bonus Disc gibt es neben einem Making of auch noch zahlreiche Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur.



8/10

Dienstag, 18. November 2008

Evil Inside






Evil Inside
(Scourge)
mit Russell Ferrier, Robyn Ledoux, Nic Rhind, Jason Harder, Alan Legros,Marina Pasqua, Sharron Bertchilde, Paul Vigano, Russ Ball, Erin Borgfjord,Henry Bartak, Whitney Benson
Regie : Jonas Quastel
Drehbuch : Jonas Quastel
Kamera : Corey Robson
Musik : Peter Allen
Keine Jugendfreigabe
Kanada / 2008




Jahrhunderte ruhte der Parasit in einer Kirchengruft, doch jetzt hat ihn der Blitzschlag aus seinem Gefängnis befreit. Befällt er einen Menschen, erwacht in diesem unbezähmbarer Heißhunger. Hat er sich den Bauch so richtig vollgeschlagen, bleibt der Wirt zerstört zurück, und der Parasit sucht sich das nächste Opfer. Scott und Jesse nehmen die Spur des Unholds auf, doch will ihnen keiner glauben. Am wenigsten Jesses Onkel, der Dorfpolizist, dem die Beziehung ohnehin längst ein Dorn im Auge ist.


Mit diesem kanadischen Film hat Regisseur Jonas Quastel einen wirklich guten Horrorfilm abgeliefert, der einen sehr stark an den Genre-Klassiker "The Hidden-Das unsagbar Böse" erinnert. Auch hier hat man es mit einem Parasiten zu tun, der sich hier aber durch den Bauchnabel in die Wirtskörper zwängt. Nachdem der Film eher etwas ruhiger beginnt, nimmt er doch ziemlich schnell an Fahrt auf. Die Story wird sehr flüssig und interessant erzählt, sie gerät auch zu keiner Zeit ins Stocken, so das man die ganze Laufzeit über sehr gut und vor allem kurzweilig unterhalten wird. Das hier dargestellte Geschehen ist natürlich nicht gerade neu, man hat das alles schon einmal in irgendeiner Form gesehen, aber die Geschichte ist sehr gut verpackt worden und kann als gesamtpaket vollkommen überzeugen.

Die Spannungsschraube wird kontinuirlich immer fester gezogen und die Jagd nach dem Parasiten zieht den Zuschauer unwillkürlich in ihren Bann. Vor allem die beiden Hauptcharaktäre Scott (Nick Rhind) und Jesse (Robin Ledoux) tragen durch ihre überzeugenden Darstellungen zum sehr guten Gesamteindruck des Films bei. Nachdem Scott am Anfang für die Morde verantwortlich gemacht werden soll, vertraut ihm Jesse aber und geht mit ihm zusammen auf Parasiten-Jagd.

"Evil Inside" beinhaltet auch einige durchaus harte Szenen, die aber nicht im Überfluss vorhanden sind, aber das ist auch gut so, denn das hätte hier einfach nicht reingepasst. So lebt der Film hauptsächlich von der tollen Spannung und der sehr guten und bedrohlichen Grundstimmung. Man kann also abschließend sagen, das hier ein sehr atmosphärischer und bestens unterhaltender Horrorfilm entstanden ist, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.



8/10

Samstag, 15. November 2008

White Zombie






Titel : White Zombie

Originaltitel : White Zombie

Land / Jahr
: USA / 1932

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Victor Halperin

Drehbuch : Garnett Weston

Kamera : Arthur Martinelli

Musik : Xavier Cugat

Darsteller :


Bela Lugosi
Madge Bellamy
Joseph Cawthorn
Robert Frazer
John Harron
Brandon Hurst
George Burr Macannan
Frederick Peters
Annette Stone
John Printz
Dan Crimmins
Claude Morgan


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Kurzbeschreibung des Films :


Madeline und ihr Verlobter Neil reisen nach Haiti. Der Plantagenbesitzer Charles
Beaumont hat beide eingeladen, damit sie in seinem Haus heiraten und
anschließend ihre Flitterwochen auf der Insel verbringen. Dabei machen
sie die Bekanntschaft mit dem mysteriösen Murder Legendre.
Geheimnisvoll von "Zombies" und "lebenden Toten" murmelnd kreuzt er
ihren Weg und rast eilig davon. Dr. Brunner, der Priester der sie
trauen soll, warnt sie davor, zu lange auf der Insel zu verweilen.
Beaumont hat eigennützige Pläne, denn er hat sich unsterblich in
Madeline verliebt und hofft immer noch auf ihre Gunst. Als er jedoch
erkennt, daß er diese Frau niemals für sich gewinnen kann, gibt er ihr
vor der Hochzeit ein Kontaktgift und diese stirbt während der Zeremonie
scheinbar in den Händen ihres Verlobten. Tatsächlich ist sie nur
scheintot und Beaumont holt sie mit Hilfe von Legendre aus ihrem Grab,
um sie als hörigen Zombie wieder auferstehen zu lassen. Als er jedoch
sieht, was er in seinem Liebeswahn für eine Tragödie angerichtet hat,
bittet er Legendre den Fluch rückgängig zu machen. Dieser hat jedoch
andere Pläne und verabreicht ihm in einem Glas Wein ein Gift, um ihn
ebenfalls zu einem Zombie zu machen. Inzwischen bemerkt Madelines
Bräutigam das Verschwinden seiner Braut aus der Gruft und wendet sich
hilfesuchend an den Priester Dr. Brunner, um mit ihm das finstere
Geheimnis von Legendre zu lüften und seine Pläne zu durchkreuzen...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Das ist er nun, der erste Zombiefilm aus dem Jahre 1932. Dieser herrliche Klassiker behandelt die Thematik natürlich noch vollkommen anders, als es in der heutigen Zeit der Fall ist. Hier sind die Untoten noch keine menschenfressenden Kreaturen, sondern einfach seelen - und willenlose Sklaven. Alles läuft hier auf die Voodoo - Thematik hin, Hypnose und geheime Pülverchen sind des Rätsels Lösung. Keine Viren, oder irgendwelche geheimnisvolle Seuchen, die Tote zu Monstern machen.

Wer in diesem Film irgendwelche Härte oder Brutalität erwartet, der sollte sich diesen Klassiker erst gar nicht zu Gemüte führen, denn so etwas wird man hier nicht finden. Dafür gibt es hier wieder einmal die tolle s/w Optik, die allein schon dafür sorgt, das hier eine excellente und sehr dichte Atmosphäre herrscht. Richtig bedrohlich kann dieses Frühwerk aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr wirken, aber zur damaligen Zeit wirkte der Film sicherlich sehr furchteinflössend auf das Publikum, allein schon aus dem Grund, weil das Thema etwas vollkommen Neues war. Wenn man sich die hier dargestellten Zombies aus heutiger Sicht anschaut, dann wirken sie schon eher etwas unfreiwillig komisch und können einem doch manchmal ein Schmunzeln abringen.

Aber gerade diese fast herrliche Naivität, mit der hier alles noch dargestellt wurde, gibt "White Zombie" seinen ganz eigenen Charme, dessen man sich als Betrachter kaum erwehren kann. Es macht einfach einen riesigen Spaß, sich dieses tolle Frühwerk des Zombiefilms anzusehen, da auch die Story sehr flüssig und durchaus spannend und interessant erzählt wird.

Ich bin jedenfalls froh, das man hier den Zombiefilm mal von einer vollkommen anderen Seite kennenlernt, vollkommen unblutig und ohne jede Art von Härte. Trotzdem wird man sehr gut und kurzweilig unterhalten, vor allem, wenn man die alten Filme mag.



9/10

Mittwoch, 12. November 2008

Dentist II






Titel : Dentist II - Zahnarzt des Schreckens

Originaltitel : The Dentist II

Land / Jahr : USA / 1998

Altersfreigabe : FSK 18

Regie : Brian Yuzna

Darsteller :


Corbin Bernsen
Jillian McWhirter
Linda Hoffman
Jim Antonio
Wendy Robie
Susanne Wright
Jeff Doucette
Clint Howard
Ralph Martin
Lee Dawson
Rende Rae Norman
Judy Nazemetz


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Kurzbeschreibung des Films :


Rasend vor Eifersucht schneidet der Zahnarzt Dr. Feinstone (Corbin Bernsen)
seiner untreuen Frau die Zunge ab. Seitdem ist er Patient in der
Psychiatrie. Die dunkle Seite in ihm übernimmt immer wieder die
Kontrolle. Ständig plagen ihn morbide Visionen. Er entkommt der
Psychiatrie und flüchtet unter dem Namen Dr. Caine in die trostlose
Kleinstadt Paradise und eröffnet dort eine neue Praxis. Für seine
Patienten beginnt nun ein Martyrium aus Schmerz, Leid und Tod.

Als seine entstellte Frau erscheint, um Rache zu nehmen, eskaliert die Situation. Wer kann dieser Bestie in Weiß entkommen?

Quelle: OFDB


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Meinung :


2 Jahre hat es lediglich gedauert, bis Brian Yuzna diese Fortsetzung des gelungenen Vorgängers auf die Menschheit losgelassen hat, doch leider ist der Film nicht so toll wie der erste Teil. Damit will ich jetzt nicht sagen, das dieser Teil schlecht ist, aber ihm fehlt es doch etwas an dem, was den Vorgänger noch so ausgezeichnet hat.

Storymäßig ist der Film eigentlich ganz interessant, der Doc flieht aus der Psychatrie und lässt sich in einer Kleinstadt nieder, wo ihn keiner kennt, was sich mit der Zeit aber schnell ändert. Trotz eines neuen Namens findet ihn auch seine Ex - Frau und sinnt natürlich auf Rache.

Nun wird die Story eigentlich auch recht interessant erzählt, aber es fehlt dem Film irgendwie etwas von der Boshaftigkeit die den ersten Teil so ausgezeichnet hat. Auch das Makabere kommt hier etwas zu kurz, was eigentlich sehr schade ist. Bernsen spielt hier zwar wieder sehr routiniert, aber diesmal fehlt das gewisse Etwas. Dafür gibt es aber wieder einige sehr nette, etwas härtere Szenen zu begutachten, die den Zuschauer doch etwas entschädigen.

Insgesamt gesehen ein recht kurzweiliger zweiter Teil, dem man aber durchaus etwas mehr Pfiff und Schärfe hätte verleihen können, so aber kommt der Film leider nicht an die Klasse des Vorgängers heran, bietet aber trotzdem noch gute Unterhaltung.



6/10

Sonntag, 9. November 2008

The Dentist






Titel : The Dentist

Originaltitel : The Dentist

Land / Jahr
: USA / 1996

Altersfreigabe : Ungeprüft

Regie : Brian Yuzna

Darsteller :


Corbin Bernsen
Linda Hoffman
Michael Stadvec
Ken Foree
Tony Noakes
Molly Hagan
Patty Toy
Jan Hoag
Virginya Keehne
Earl Boen
Christa Sauls
Mark Ruffalo


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Kurzbeschreibung des Films :


Angst vorm Zahnarzt - das kennt jeder. Doch was die Patienten bei Dr. Alan
Feinstone erwartet, übertrift die schlimmsten Alpträume. Dabei könnte
der Doktor höchst zufrieden sein: Er ist beruflich erfolgreich, besitzt
eine riesige Villa und führt eine gutgehende Praxis in Beverly Hills.
Besonders stolz ist er auf seine junge und bildhübsche Frau Brooke. Als
er sie jedoch beim Seitensprung erwischt, ist es um seinen
Geisteszustand geschehen. Er sinnt auf tödliche Rache. Auch seine
Patienten bekommen das zu spüren...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ein herrlicher Film, den sich aber Leute, die sowieso Angst und Panik vor einem Zahnarzt haben, ersparen sollten, denn er ist nicht gerade förderlich, diese Angst zu beheben. Corbin Bernsen ist hier in der Rolle des Dentisten zu sehen und er spielt diesen Charakter einfach königlich. Von Eifersucht zerfressen, dreht er vollkommen durch und wendet nicht nur bei seiner untreuen Ehefrau eine sehr aussergewöhnliche Art der Mundhygiene an.

Dieser Film strotzt nur so vor schwarzem, beissenden Humor und trieft geradezu vor Sarkasmus. Aber es gibt auch einige wirklich heftige Szenen zu begutachten, bei denen man als Zuschauer fast zwangsläufig Zahnschmerzen bekommt. Die Stimmung ist während der gesamten Laufzeit extrem makaber, der Zuschauer weiss teilweise nicht, ob er lachen oder sich ekeln soll.

Aber das mit Abstand beste in "The Dentist" ist wirklich die schauspielerische Leistung von Corbin Bernsen, den man ja sonst eher nur aus kleineren Nebenrollen, wie zum Beispiel aus "Die Indianer von Cleveland" kennt, doch hier versteht er es absolut, in einer Hauptrolle zu glänzen. Er verleiht dem teilweise schon skurilen Charakter eine ausgezeichnete Ausdrucks - und Überzeugungskraft, wie man es besser nicht hätte machen können.

Also, diesen Film kann man guten Gewissens empfehlen und das heisst, anschauen und am nächsten Tag seinen Zahnarzttermin warnehmen.



8/10

Mittwoch, 5. November 2008

Mother of Tears






Titel : The Mother of Tears

Originaltitel : La Terza madre

Land / Jahr : Italien / USA / 2007

Altersfreigabe : Keine Jugendfreigabe

Regie : Dario Argento

Darsteller :


Asia Argento
Udo Kier
Cristian Solimeno
Coralina Cataldi-Tassoni
Daria Nicolodi
Philippe Leroy
Moran Atias
Gisella Marengo
Araba Dell'Utri
Valeria Cavalli
Jun Ichikawa
Clive Riche


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Kurzbeschreibung des Films :


Bei Ausgrabungen in der Nähe von Rom öffnen die amerikanische
Kunststudentin Sarah Mandy (Asia Argento) und ihre Kommilitonin Giselle
(Coralina Cataldi-Tassoni) durch ein Versehen eine alte Urne und setzen
damit unwissentlich den Geist von Mater Lacrimarum (Moran Atias), einer
der mächtigsten Hexen der Welt, frei. Als nach Giselles grausamer
Ermordung eine spektakuläre Serie von mysteriösen Selbstmorden Rom in
Angst versetzt und sich zahlreiche, unerklärliche Ereignisse häufen,
wird sich Sarah der Tragweite ihres Fehlers bewusst - und beschließt,
der "Mutter der Tränen" die Stirn zu bieten...

Quelle: OFDB


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Meinung :


Ich frage mich ehrlich gesagt, warum dieser Abschluß der "3 Mütter - Trilogie" von Argento teilweise von vielen Leuten so schlecht bewertet wird. Kann es sein, das die Ansprüche eventuell zu hochgesteckt waren? Sicher, wer hier einen Film in der gleichen Qualität wie "Suspiria" erwartet hat, der wird wohl etwas enttäuscht sein, denn da kann dieser Film nicht ganz mithalten. Aber wer die letzten Filme von Argento gesehen hat, der müsste doch eigentlich wissen, das der Maestro anscheinend nicht mehr in der Lage ist, solche Meisterwerke hervorzubringen.

Dennoch ist "Mother of Tears" in meinen Augen ein durchaus würdiger Abschluß der Reihe, denn hier wird dem Zuschauer ein sehr spannender und interessanter Horrorfilm geboten, der vor allem durch eine mehr als überzeugende Asia Argento in der Hauptrolle zu überzeugen weiss. Was hier sicherlich fehlt, sind die kräftigen Farbspiele, die es noch in den beiden Vorgängern zu bewundern gab und auch auf die genialen Kamerafahrten muß man leider verzichten. Da Argento hier aber auch aus Gründen des geringen Budgets Abstriche machen musste, habe ich das auch nicht unbedingt erwartet.

Ansonsten wird die Geschichte der 3 Mütter hier sehr gut weitererzählt, von Beginn an baut sich die Spannung sehr gut auf und steigt von Minute zu Minute. Die Grundstimmung des Films ist sehr dicht und phasenweise sehr düster und bedrohlich, allerdings wird hier natürlich nicht die fantastische Atmosphäre wie bei "Suspiria" erreicht, was man aber auch nicht unbedingt erwarten konnte. Auch von den Darstellern her fand ich die gebotenen Leistungen durchaus ansprechend, wobei vor allem Asia Argento zu erwähnen ist, die eine ausgezeichnete und sehr überzeugende Leistung dargeboten hat. Auch an den anderen Schauspielern gab es nichts auszusetzen, auch wenn keine weiteren herausragenden Leistungen zu finden waren.

Auch der Härtegrad war recht ansehnlich, selbst in der leicht gekürzten Leih - Version. Es gibt einige wirklich härtere Passagen zu sehen, die auch gut in Szene gesetzt wurden. Bei einigen Szenen fragt man sich ganz automatisch, was da denn noch geschnitten wurde.

Insgesamt gesehen finde ich, das "Mother of Tears" doch die Erwartungen recht gut erfüllen konnte, das hier kein weiteres Kunstwerk entstanden ist, konnte man eigentlich erahnen. Aber auf jeden Fall ist ein sehr guter, spannender und gut unterhaltender Horrorfilm entstanden und das ist doch eine ganze Menge. So gesehen hat sich das jahrelange Warten doch noch gelohnt.



8/10

Montag, 3. November 2008

Draculas Tochter ( 1936 )






Titel : Draculas Tochter

Originaltitel : Dracula's Daughter

Land / Jahr
: USA / 1936

Altersfreigabe : FSK 16

Regie : Lambert Hillyer

Darsteller :


Otto Kruger
Gloria Holden
Marguerite Churchill
Edward Van Sloan
Gilbert Emery
Irving Pichel
Halliwell Hobbes
Billy Bevan
Nan Grey
Hedda Hopper
Claud Allister
Edgar Norton


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Kurzbeschreibung des Films
:

Dracula ist tot! Die Polizei findet Van Helsing (Edward van Sloan) mit einem
Pflock in der Hand neben seiner und Renfields Leiche. Dass es sich bei
den Leichen um einen Vampirfürsten und seinen Diener handelt, glaubt
ihm keiner. So wird Van Helsing eingesperrt und die Leichen unter
Verschluß gestellt.

Plötzlich verschwindet Draculas Körper unter geheimnisvollen Umständen.
Gleichzeitig taucht die Gräfin Marya Zaleska (Gloria Holden) in der
Stadt auf. Was niemand weiß: sie ist Draculas Tochter und beabsichtigt,
sich von dem grauenvollen Vampirvermächtnis zu befreien, indem sie die
Leiche ihres Vaters zerstört.

Als das Vorhaben nicht gelingt, wird der Psychologe Jeffrey Garth (Otto Kruger) zu ihrer letzten Hoffnung...

Quelle: OFDB


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Meinung :


5 jahre nach dem legendären Klassiker "Dracula" mit Bela Lugosi spielt dieser Film und er setzt genau da an, wo sein Vorgänger aufhörte. Dracula und sein Diener sind tot, aber keiner weiss, das der Vampir eine Tochter hatte. Und genau diese Idee, dem Grafen eine Tochter zu verpassen, macht die Besonderheit dieses Films aus. Man hätte es sich damals ja auch ziemlich leicht machen können und Dracula wieder auferstehen lassen, aber stattdessen ging man meiner Meinung nach ein Risiko ein und führte mit der Tochter eine neue Person in die Vampirsaga ein.

Dazu kommt auch noch, das die Dame kein Vampir sein möchte und hofft, durch die Zerstörung der Leiche ihres Vaters den Fluch abschütteln zu können. Also kann man sagen, das in diesem Film eigentlich fast alle Zutaten des bis dahin Vampirfilms durcheinandergewürfelt wurden. Ich finde, das sich diese Änderungen durchaus gelohnt haben, denn "Draculas Tochter" ist ein sehr gelungener und atmosphärisch stimmiger Vampirfilm, der meiner Meinung nach gerade, weil man etwas Neues eingebracht hat, zu überzeugen weiss.

Auch die Darsteller wissen hier durchaus zu überzeugen, vor allem Gloria Holden in der Rolle der Vampirin überzeugt durch ihre tolle Ausdruckskraft und wirkt phasenweise sogar äusserst sympatisch. Gerade ihre Gefühle ihrer Verzweiflung, als sie merkt, das ihr Vorhaben nicht gelingt, wird ganz ausgezeichnet dargestellt.

Leider zählt dieser Klassiker aber auch zu den Filmen, die im Laufe der Jahre etwas in Vergessenheit geraten sind, da man im Bezug auf den Namen Dracula immer nur an die Filme mit Bela Lugosi, oder Christopher Lee denkt, dabei hätte diese frühe Perle des Genres weitaus mehr Beachtung verdient.



9/10