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Freitag, 2. Januar 2009

Body: Every little Piece will return






Body: Every little Piece will return
(Body sob 19)
mit Arak Amornsupasin, Ornjira Lamwilei, Kritteera Inpornwijit, Patharawarin Timkul
Regie : Paween Purikitpanya
Drehbuch : Paween Purikitpanya / Chukiat Sakveerakul
Kamera : Somboon Phopitakkul
Musik : Keine Information
Keine Jugendfreigabe
Thailand / 2007

Der Student Chon konsultiert die Psychaterin Dr. Usa, weil ihn wiederkehrende Alpträume quälen. In seinen Träumen wird eine Frau, die Chon nur beiläufig kannte, von einem geheimnisvollen Mann ermordet, in Stücke zerhackt und dann Teil für Teil die Toilette runtergespült. Diese Visionen verfolgen Chon immer stärker, bis er sich selbst so fühlt, als ob er seziert wird. Während die Psycologin Chon versucht zu versichern, dass solche Träume nur symbolischen Charakter haben, kommt er zu dem Schluss, das es sich hierbei um Botschaften der toten Frau handelt. Nur, das diese nicht für ihn bestimmt sind, sondern für ihren Mörder. Chon muss dieses Geheimnis auf eigene Faust lösen, bevor er den Verstand verliert.


Das die Asiaten sehr gute Gruselfilme produzieren, ist ja nicht erst seit heute bekannt, aber das neben den Japanern, die in der Sparte wohl führend sind, jetzt auch die Thailänder ganz vorn mitmischen, das ist für mich doch schon etwas überraschend. Aber mit dieser thailändischen Produktion, die unter der Regie von Paween Purikitpanya entstanden ist, hat man einen absoluten Volltreffer gelandet, die den Zuschauer begeistert und zu fesseln vermag.

Hier ist eine wirklich mehr als gelungene Mixtur aus Gruselfilm, Thriller und Gore entstanden, die aber zu keiner Zeit übermäßig hart ist. Auch wenn man bei dieser Art von Film eigentlich keine Goreeffekte gewohnt ist, so passen die hier vorhandenen S/FX, die sich hauptsächlich auf die Träume beziehen und gut über den Film verteilt sind, absolut in die vorhandene Story hinein. Wohl verteilt und nie exzessiv sorgen sie dafür, das der Film nie zu einer sinnlosen Metzelei ausartet.

Die Erzählweise der Story ist sehr flüssig und gerät zu keiner Zeit ins Stocken, nebenbei ist sie so interessant in Szene gesetzt worden, das der Zuschauer zu keiner Zeit sein Interesse und seine Aufmerksamkeit verliert. Das Schönste an "Body sob 19" aber ist vor allem die Tatsache, das die Geschichte in keiner Phase vorhersehbar ist, man stellt zwar während des Films mehrmals eigene Vermutungen an, aber das, was am Ende herauskommt, möchte ich doch als ziemlich überraschend bezeichnen.

Vor allem der Spannungsaufbau ist hier sehr gut gelungen, wenn es am Beginn noch etwas seichter zugeht, so wird die vorhandene Spannungsschraube langsam und kontinuirlich immer fester gezogen, was natürlich auch der von Haus aus guten Grundstimmung dieses Films sehr zuträglich ist, denn auch die verdichtet sich von Minute zu Minute und nimmt immer bedrohlichere und unheilvollere Züge an, so das dem Betrachter doch so mancher Schauer über den Rücken laufen kann. Dazu tragen aber auch die sehr gut placierten und toll in Szene gesetzten Schockeffekte bei, die auch von der Qualität her höheren Ansprüchen genügen dürften.

Die uns Europäern wohl eher unbekannten Darsteller zeigen hier absolut sehenswerte und sehr überzeugende Leistungen, sie spielen ihre Rollen absolut glaubhaft und ausdrucksstark. So kann man hier wirklich von einem absolut gelungenem Film sprechen, der den Zuschauer jederzeit bestens, spannend und sehr kurzweilig unterhält. Hier handelt es sich um einen tollen Genre-Mix, der sicher nicht nur Fans der asiatischen Gruselfilme wärmstens zu empfehlen ist.


Die DVD:
Vertrieb: Splendid
Sprache / Ton: Deutsch / Thailändisch / 5.1 DD
Untertitel: Deutsch
Bild: 2.35:1 / 16:9
Laufzeit: 124 Minuten
Extras: Making Of und Interviews, Visuell Effects, Poster Gallery, Triler + Teaser, Musikvideo, Trailershow


9/10

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