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Sonntag, 18. Januar 2009

The Entrance






The Entrance
(The Entrance)
mit Sarah-Jane Redmond, Michael Eklund, Ron Sauve, Jerry Wasserman, Frank Cassini, Colin Cunningham, Bernard Cuffling, Hiro Kanagawa, C. Ernst Harth, Taja Lee, Zoltan Barabas, Daryl Bennett, Slobhan McCarthy, Joel Wirkunnen, Lauren Littleton
Regie : Damon Vignale
Drehbuch : Damon Vignale
Kamera : Larry Lynn
Musik : Daryl Bennett
FSK 16
Kanada / 2006

Im 16. Jahrhundert berichtet der Exorzist Pater Sebastian Michaelis über eine von einem Dämon besessene Nonne. Dieser Dämon ist ein gefallener Engel, der Sünder bestraft und Unschuldige verführt.

Heute, vierhundert Jahre später. Ein völlig verstört wirkender Drogendealer erzählt der Polizistin Jen Porhowski eine verrückte Geschichte über seine Entführung durch einen Dämonen und ein Spiel auf Leben und Tod in einem alten Parkhaus. Jen versucht ihm zu helfen. Doch auf der Suche nach der Wahrheit gerät sie in die Fänge der dämonischen Mächte des Bösen und muss nun selbst um ihr Leben kämpfen.




Dieser okkulte kanadische Horror / Thriller wirbt mit der Schlagzeile“Nach einer wahren Begebenheit“, was ja mittlerweile nichts Neues mehr ist. Das man jetzt dafür aber sogar 400 Jahre zurückgeht, ist wohl noch nicht so oft vorgekommen. Wie dem aber auch sei, der Film fängt wirklich sehr interessant an und baut auch sehr schnell Spannung auf. Auch eine bedrohliche Grundstimmung ist von Beginn an da, so das man sich als Zuschauer auf ein tolles Filmerlebnis freut.

Doch leider ist es Regisseur Damon Vignale nicht ganz gelungen, diese tollen Ansätze konsequent weiterzuführen und somit wurde durchaus vorhandenes Potential für mehr verschenkt. Das soll jetzt nicht heißen, das der Film langweilig oder gar schlecht ist, nur kann er leider nicht das halten, was der Anfang verspricht.

Im Laufe der Zeit merkt man doch ziemlich eindeutig, das die vorhandene Story etwas dünn gestrickt ist, was sich vor allem durch die manchmal etwas wirr wirkenden flashartigen Rückblenden zeigt, die den Betrachter doch manchmal aus der Konzentration auf das Geschehen herausholen. Auch die mangelnde Beleuchtung der einzelnen Figuren trägt dazu bei, das man das Gefühl nicht los wir, das hier irgendetwas fehlt, ohne das man eigentlich richtig an einer Sache festmachen könnte.

Aber ein Beispiel sind die Spiele der Entführten untereinander, bei denen sich herausstellen soll, wer als nächstes sein Leben verlieren soll. Man merkt, das hier eine leichte Anlehnung an die „Saw-Reihe“ vorliegt, nur das man das hier gezeigte Szenario nicht annähernd so interessant in Szene gesetzt hat. Auch die Idee, den Teufel hier in Menschengestalt erscheinen zu lassen, ist vom Prinzip her sicherlich gut, nur die Umsetzung ist eher als mittelmäßig zu bezeichnen. Auch das Ende hätte man etwas ausführlicher gestalten können, denn das kommt wirklich etwas zu plötzlich, so das man doch sehr überrascht ist und der Betrachter fragt sich ganz automatisch, ob das jetzt alles war.

Doch trotz dieser Defizite ist dieser Film keineswegs uninteressant, er übt sogar eine gewisse Faszination auf den Betrachter aus und sorgt keineswegs für Langeweile, aber mit etwas mehr Liebe zum Detail und einer besseren und ausführlicheren Ausarbeitung der Geschichte hätte man hier viel mehr herausholen können. So aber hat man es mit einem Horror / Thriller zu tun, der leider nicht über das gesunde Mittelmaß hinauskommt.



Die DVD:



Vertrieb: Sunfilm

Sprache / Ton: Deutsch / Englisch 5.1 & 2.0 DD

Untertitel: Deutsch

Bild: 16:9

Laufzeit: 81 Minuten

Extras: Trailershow, Making Of


6/10

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