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Dienstag, 10. Februar 2009

Midnight Movie






Midnight Movie
(Midnight Movie)
mit Rebekah Brandes, Daniel Bonjour, Greg Cirulnick, Mandell Maughan, Stan Ellsworth, Melissa Steach, John Briddell, Michael Swan, Michael Schwartz, Justin Baric, Brea Grant, Shaun Ausmus, Carol Stanzione, Lee Main, Ashley Black
Regie : Jack Messitt
Drehbuch : Mark Garbett / Jack Messitt
Kamera : Ruben Russ / Clyde W. Smith
Musik : Penka Kouneva
SPIO / JK
USA / 2008

In einer kleinen Stadt schaut sich eine Gruppe Jugendlicher in der Mitternachtsvorstellung eines alten Kinos einen Kulthorrorfilm aus den 70 er Jahren an. Alle haben ihren Spaß, doch als einer ihrer Freunde - mitten im Film - ermordet wird, sind alle entsetzt. Sie entdecken, dass das kein alberner Scherz war ! Das Kino ist verschlossen, niemand kann hinaus und der Killer kennt keine Gnade ! Gefangen zwischen der Realität und dem Flimmern des Horrorstreifens werden die Jugendlichen bald die Opfer in ihrem eigenen Film.


Nun, mit diesem Film hat Regisseur Jack Messitt sicher kein Meisterwerk, aber doch einen netten Genre-Beitrag abgeliefert, der eine spannende und interessante Geschichte erzählt. Allerdings ist die Story, das ein Killer aus einem Film in die Realität gelangt, auch nicht so ganz neu, einen ähnlich gelagerten Plot sah man auch schon in dem australischen Film "Cut" von Kimble Rendall.

Allerdings verhält es sich hier noch etwas anders, denn die Grenzen zwischen Realität und Fiction sind hier ziemlich stark vermischt, was im Laufe der Zeit recht gut ersichtlich wird. Der Spannungsaufbau ist durchaus gelungen, nach einem etwas ruhigerem Beginn nimmt "Midnight Movie" immer mehr an Fahrt auf, die vorhandenen Morde werden teilweise sehr blutig dargestellt, sind aber nicht gerade innovativ.

Nach und nach werden die Reihen der Kinobesucher durch den Killer dezimiert und anscheinend gibt es nicht die geringste Möglichkeit, ihm zu entkommen. Handelt es sich bei dem Mörder um den Regisseur des Films, der auch gleichzeitig eine Rolle in seinem Werk spielte ? Denn 5 Jahre zuvor war dieser Mann in einer Heilanstalt, in der es dann zu einem Massaker kam, das über 50 Menschenleben forderte. Und just seit diesem Zeitpunkt war eben auch der Regisseur spurlos verschwunden.

Darstellerische Höhepunkte kann man hier nicht unbedingt verzeichnen, aber die für einen solchen Genrefilm üblichen Schauspieler sind solide und machen ihre Sache anständig, ohne das jemand besonders hervorsticht. Was positiv anzumerken ist, sind einige eher unterschwellige humoristische Momente. ein Beispiel dafür sieht man gleich ziemlich zu Beginn, als ein kleiner, ca. 10-12 Jahre alter Junge auch wie selbstverständlich in die Mitternachtsvorstellung gehen möchte.

Das Ende ist meiner Meinung nach perfekt gewählt, alles andere hätte dem ganzen keinerlei Sinn verliehen, aber da muß sich jeder selbst sein Urteil bilden. jedenfalls bekommt man hier einen kurzweiligen und teilweise sehr blutigen Horrorfilm zu sehen, der sich allemal lohnt und ein schönes Filmvergnügen darstellt.


Die DVD :

Vertrieb : New KSM
Sprache / Ton : Deutsch / Englisch DD 5.1
Bild : 1,78:1 (16:9)
Laufzeit : 77 Minuten
Extras : Trailer, Biographien, Produktionsnotizen, Bildergalerie


7/10

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