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Montag, 23. März 2009

Buried Alive (2007)






Buried Alive
(Buried Alive)
mit Leah Rachel, Erin Reese, Tobin Bell, Germaine De Leon, Terence Jay, Steve Sandvoss, Lindsey Scott
Regie: Robert Kurtzman
Drehbuch: Art Monterastelli
Kamera: Thomas L. Callaway
Musik: Terence Jay
Keine Jugendfreigabe
USA / 2007

Eine Gruppe von Studenten fährt in einen abgelegenen Canyon, um dort ein wildes Wochenende zu verbringen. Dort möchten sie auch zwei neue Studenten in ihre Verbindung aufnehmen. Einer von ihnen hat aber ganz andere Pläne, denn laut einer alten Familienlegende soll unter dem verlassenen Haus, in dem die Clique wohnt, ein Goldschatz verborgen sein. Als er jedoch mit dem Graben beginnt, befreit er dadurch den blutrünstigen Geist einer Frau, die dort vor vielen Jahren lebendig begraben wurde. Der Wochenendtrip wird zur reinsten Hölle.


Sicher könnte man jetzt als erstes bemängeln, das dieser Film nichts Neues und Innovatives bietet, denn man hat alles schon einmal irgendwo anders gesehen. Aber dennoch hat Regisseur Robert Kurtzman hier alle nötigen Zutaten für einen recht gelungenen Teenie-Slasher in einen Topf geworfen, einmal kräftig umgerührt und ein doch unterhaltsames und spannendes Endprodukt geschaffen.

Hübsche Mädchen, etwas nackte Haut, eine solide Story, ein paar nette Splatter / Gore Szenen und einen guten Spannungsbogen, der sich auch recht konstant durch den gesamten Film zieht. Nun, wem das nicht ausreicht, der sollte sich überlegen, ob er sich "Buried Alive" überhaupt anschaut, wer aber einen überdurchschnittlich guten Slasher sehen möchte, der auch eine gute Portion Humor beinhaltet, der ist hier bestens aufgehoben.

Allein den Spannungsaufbau dieses Werkes kann man meiner Meinung nach als äusserst gelungen ansehen, nachdem es eigentlich eher ruhig beginnt, baut sich spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die Teenies ihr Ziel erreichen in verhältnismäßig kurzer Zeit eine sehr starke Spannung auf, die auch dafür sorgt, das sich eine sehr bedrohliche und teils unheilvolle Atmosphäre entfalten kann. Das Szenario ist zu jeder Zeit interessant und wird zwischendurch immer wieder durch einige Aufnahme-Rituale, die den zwei neuen Studentinnen auferlegt werden aufgeheitert und sorgt so auch für den ein oder anderen Schmunzler, den man sich nicht verkneifen kann.

Es dauert zwar eine ganze Weile, bis die erste wirklich härtere Szene zu sehen ist und es gibt auch insgesamt nicht sehr viele davon zu sehen, allerdings sind die vorhandenen gut gemacht. Ich persönlich empfinde es sogar als sehr angenehm, das die SFX gut über den Film verteilt sind und auch nicht so zahlreich vertreten sind, denn dadurch kann man sich mehr der Geschichte an sich widmen und die wirklich gute und sehr bedrohliche Stimmung genießen.

Darstellerisch gibt es durchaus solide Leistungen zu begutachten, besonders nett sind die Auftritte von Tobin Bell, der durch seine Art zur Steigerung des Humors beiträgt. Wenn ich etwas bemängeln kann, dann ist es lediglich das doch etwas abrupte Ende, das ganz einfach zu schnell kommt und in meinen Augen doch etwas unbefriedigend wirkt. Das soll aber den insgesmat sehr guten Gesamteindruck, den "Buried Alive" bei mir hinterlassen hat in keinem Fall trüben, denn ich fühlte mich bestens unterhalten und kann diesen Film ohne Bedenken empfehlen.


Die DVD:

Vertrieb: Ascot Elite
Sprache / Ton: Deutsch / Englisch DD 5.1
Bild: 1.78:1 (anamorph)
Laufzeit: 91 Minuten
Extras: Deutscher Originaltrailer, Englischer Originaltrailer, Bildergalerie


7/10

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