Follower

Mittwoch, 4. März 2009

Rest Stop: Don't Look Back






Rest Stop: Don't Look Back
(Rest Stop: Don't Look Back)
mit Richard Tillman, Jessie Ward, Graham Norris, Joey Mendicino, Julie Mond, Brionne Davis, Diane Salinger, Michael Childers, Gary Entin, Edmund Entin, Mikey Post, Steve Railsback, Michael Toland, Kelly Albanese, Sharon Senina
Regie : Shawn Papazian
Drehbuch : John Shiban
Kamera : Jas Shelton
Musik :Bear McCreary
SPIO / JK
USA / 2008

Vor einem Jahr hat der geheimnisvolle Raststättenkiller die jungen Ausflügler Jesse und Nicole aufgeschlitzt und zerfetzt. Jetzt machen sich drei weitere ahnungslose Reisende auf die Suche nach dem verschollenen Duo. Was nur bedeuten kann, dass der Killer erneut seine grausamen Foltermethoden anwendet - und zwar noch blutiger und fürchterlicher als zuvor. Außerdem ist er nicht allein: Auch das Wohnmobil mit den gruseligen Untoten taucht wieder auf und macht die alte Landstraße unsicher. Schließlich erscheinen sogar die brutal verstümmelten Geister von Jesse und Nicole und sinnen auf Rache - nichts kann sie von ihrem mörderischen Vorhaben abbringen. Schaut zu, wenn ihr euch traut. Doch egal was ihr tut - schaut euch nicht um !


Nun ja, wenn man diese Inhaltsangabe auf dem DVD-Cover liest, dann könnte man wirklich auf einen tollen und spannenden Nachfolger des 2006 erschienenen "Rest Stop" hoffen, allerdings merkt man doch ziemlich schnell, das sich diese Hoffnung nicht erfüllen wird. Positiv hervorzuheben ist allein die Tatsache, das man hier Informationen über den Mörder und die Untoten bekommt, was ja beim Vorgänger nicht der Fall war. Das ist aber fast schon das einzig Positive, was es zu diesem Film zu sagen gibt, denn ansonsten versinkt er doch stark im absoluten Mittelmaß und weiß nicht wirklich zu überzeugen.

Das liegt aber ganz sicher nicht an den knapp 3 Minuten, um die diese deutsche DVD erleichtert wurde, denn die Passagen würden dieses Werk lediglich härter, aber keineswegs besser machen. War der erste Teil noch sehr spannend in Szene gesetzt und verfügte über eine sehr dichte und bedrohliche Atmosphäre, so kann man diese Dinge hier kaum mehr verspüren. Vielmehr dümpelt der Film fast die ganze Zeit so vor sich hin, ohne einen konstant hohen Spannungsbogen zu erzeugen.

Ein weiterer Schwachpunkt sind die maximal durchschnittlich agierenden Darsteller, die den von ihnen gespielten Charakteren kaum Ausdruck verleihen können und so beliebig auswechselbar wirken. Eine so überzuegende Darstellung wie sie Jaimie Alexander (Nicole) im Vorgänger abgeliefert hat, ist hier nicht ansatzweise von einem der Schauspieler zu erwarten. Etwas talentiertere Mimen hätten hier vielleicht noch eine ganze Menge bewegen können und dem Ganzen etwas mehr Esprit und Pep verliehen.

Hinzu kommt, das die gesamte Story absolut vorhersehbar ist, es gibt keinerlei Überraschungsmomente, so das alles wie ein lauwarmer Aufguss wirkt, der keinerlei neue oder gar innovative Ansatzpunkte in sich birgt. So kann es durchaus passieren, das hier schnell so etwas wie Langeweile aufkommt, die man mit etwas mehr Fantasie sicherlich hätte vermeiden können. So aber bietet "Rest Stop 2: Don't Look Back" lediglich seichte Unterhaltung, die zwar zum einmaligen anschauen geeignet ist, aber zu mehr reicht es keinesfalls.



4,5/10

Keine Kommentare: