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Mittwoch, 1. April 2009

B.T.K






B.T.K
(B.T.K)
mit Kane Hodder, Amy Lyndon, Bob Arnold, Dru Ashcroft, Daniel Bonjour, John Burke, Jeff Coatney, Caia Coley, Pascale Gigon, Matteo Indelicato, Anna Margaret, Cameo Cara Martine, Kelsey McCann, Odessa Rae, Sarah Shoup, Cara Sigmund, Meagan Smith, Wesley Stiller
Regie: Michael Feifer
Drehbuch: Michael Feifer
Kamera: Matt Steinauer
Musik: Andres Boulton / Jermaine Stegall
SPIO / JK
USA / 2008

Dennis L. Rader lebt ein ganz normales Leben mit seiner Familie, arbeitet als Sicherheitsinspektor und engagiert sich in der Kirche. Doch sein Durst nach Blut lässt ihn die schlimmsten Verbrechen begehen. Systematisch entführt, foltert und tötet er seine Opfer. Über 30 Jahre hinweg kann er die Polizei an der Nase herumführen...


Ein weiterer Film, der die Serienkiller-Thematik behandelt, diesmal hat es den berühmt-berüchtigten BTK Killer erwischt. Warum dieser Film allerdings hauptsächlich negative Meinungen erntet, kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen. Mit Sicherheit wurde die Geschichte hier einigermaßen "aufgemotzt" und ist nicht detailgetreu, doch das sind wohl auch die wenigsten Filme, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.

Jedoch wurde die hier erzählte Story doch wirklich spannend und sehr interessant umgesetzt, jedenfalls habe ich das so empfunden. Auch Kane Hodder, der ja wohlweislich eher eingeschränkte schauspielerische Fähigkeiten besitzt, spielt hier die Rolle des Serienmörders wirklich gut und überzeugend. Man nimmt ihm den Charakter durchaus ab, den er hier spielt und verkörpert.

Auf der einen Seite der scheinbar treusorgende Ehemann und liebevolle Vater, andererseits der peinlich-penible Kontrolleur, der sich streng an seine Vorgaben hält und Leute bestraft, die sich nicht an seine Anweisungen halten. Die meisten bezahlen diese Nichtachtung mit ihrem Leben, doch werden die wirklichen Beweggründe seiner Morde leider nicht ins Licht gerückt und bleiben im Dunkeln. Man erfährt zwar zwischendurch, das er schon als Kind Tiere getötet hat, was aber viele Gründe haben kann. Hier hat man wirklich versäumt, etwas mehr in die Tiefe zu gehen und dem Betrachter einen Einblick in die wahren Motive des Killers zu gestatten.

So wirkt "B.T.K" leider etwas unvollständig, da man ohne irgendwelche Erklärungen zurückgelassen wird und sich seine eigenen Interpretationen zusammenlegen muss. Hätte Regisseur Michael Feifer diese Lücke ausgefüllt, dann wäre hier ein meiner Meinung nach erstklassiger Film serviert worden, den man nun leider wegen dieses Versäumnisses etwas tiefer einstufen muss.

Für mich persönlich war dies allerdings auch das einzige Manko, da der Film ansonsten wirklich gut ist und sehr spannend und interessant ist. Auf jeden Fall sollte man sich das Werk einmal anschauen, denn es gibt weitaus schlechtere Filme dieser Art.


Die DVD:

Vertrieb: KSM
Sprache / Ton: Deutsch / Englisch DD 5.1
Bild: 1,78:1 (16:9)
Laufzeit: 86 Minuten
Extras: Audiokommentar, Behind the Scenes, Trailer, Bildergalerie, Bio-und Filmografien



7/10

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