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Donnerstag, 25. Juni 2009

Croc






Croc
(Croc)
mit Michael Madsen, Peter Tuinstra, Sherry Phungprasert, Elizabeth Healey, Scott Hazell, Tawon Saetang, Wasan Junsook, Jack Prinya, Amy Lackgren, Pim Yensuk
Regie: Stewart Raffill
Drehbuch: Ken Solarz
Kamera: Choochart Nantitanyatada
Musik: Charles Olins / Mark Ryder
FSK 16
USA / 2007

Thailand ist ein Urlaubsparadies. Doch in dieses Paradies dringt das Böse ein, denn ein riesiges Salzwasserkrokodil treibt sein Unwesen. Es frisst Einheimische und Touristen gleichermaßen und sorgt für immer größere Panik unter der Bevölkerung. Eine Kopfprämie von 50.000 Dollar wird auf das Erlegen der Kreatur ausgesetzt. Der Krokodiljäger Hawkins ist bereit, es mit diesem übergroßen Exemplar aufzunehmen. Doch als er das Krokodil aufspürt, wird ihm eines schmerzhaft bewusst: Das Monster ist nicht so leicht zu besiegen, wie er gedacht hat


Im Normalfall bin ich nicht unbedingt ein Fan von Tierhorrorfilmen, doch "Croc" hat mich wirklich bestens unterhalten. Allerdings sollte man fairerweise hinzufügen, das man nicht die höchsten Ansprüche an diesen Film haben sollte, denn diese kann er definitiv nicht erfüllen. Man merkt dem Film teils das mangelnde Budget ziemlich stark an, was vor allem auf die Bestie selbst bezogen ist. Denn dort hat man auf Dokumaterial zurückgegriffen, was dazu führt, das man keine richtigen Beissattacken zu sehen bekommt, da ansonsten der Größenunterschied zwischen Mensch und Bestie zu auffällig geworden wäre.

Ansonsten aber bekommt man hier in meinen Augen durchaus kurzweilig unterhaltende Tierhorrorkost geboten, die sich zwar nicht auf dem höchsten Niveau bewegt, aber eine interessante und auch recht spannend umgesetzte Geschichte erzählt. Allerdings wäre es sehr schön gewesen, wenn Regisseur Stewart Raffill hier etwas Humor eingebaut hätte, damit sich "Croc" selbst nicht so ernst nimmt. Vielmehr hat er hier aber einen vielmehr ernsten Film produziert, der keinerlei Witz und Humor beinhaltet. So muss sich der Film natürlich auch als ernstzunehmender Genre-Beitrag begutachten lassen und heimst so durch das geringe Budget doch einige Minuspunkte ein, da es etwas an der technischen Qualität fehlt.

Mit einem höheren Budget und guten FX wäre hier ganz sicher ein richtig toller Tierhorrorfilm entstanden, so aber handelt es sich wohl eher um ganz nette Unterhaltung für zwischendurch. Mir persönlich jedenfalls hat der Film sehr gut gefallen, auch wenn ich mir einige realistischer wirkende FX gewünscht hätte, doch ansonsten wurde ich wirklich gut und kurzweilig unterhalten.

Das lag auch mit an den recht guten Darstellern, die meiner Meinung nach doch solide Leistungen abgeliefert haben, auch wenn es natürlich keine absoluten Glanzleistungen zu bewundern gibt. Doch dafür gibt es auch einige hübsche Damen zu begutachten, die den Film optisch aufwerten. So kann man insgesamt feststellen, das "Croc" für Leute mit höheren Ansprüchen nicht unbedingt der richtige Film ist, wer sich aber an einem netten Tierhorrorfilm mit einer interessanten Story erfreuen kann, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen, denn es gibt weitaus schlechtere Genre-Vertreter.


Die DVD:

Vertrieb: Sunfilm
Sprache / Ton: Deutsch DTS, DD 5.1 / Englisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 1:1,85 (16:9)
Laufzeit: 87 Minuten
Extras: Trailer


5,5/10

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