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Mittwoch, 29. Januar 2014

Outpost: Operation Spetsnatz









Outpost: Operation Spetsnaz
(Outpost: Rise of the Spetsnaz)
mit Bryan Larkin, Iván Kamarás, Michael McKell, Velibor Topic, Laurence Possa, Ben Lambert, Alec Utgoff, Vince Docherty, Gareth Morrison, Leo Horsfield, Vivien Taylor, Jamie Campbell, Francis Jamie
Regie: Kieran Parker
Drehbuch: Rae Brunton
Kamera: Carlos De Carvalho
Musik: Al Hardiman / Patrick Jonsson
SPIO/JK
Großbritannien / 2013

1945. Eine bestens ausgebildete russische Spezialeinheit - die Spetsnaz - wird attackiert. Die Angreifer sind jedoch gefährlicher als jeder bisher bekannte Feind, handelt es sich doch um Nazi-Zombies. Nun, eigentlich ist es zunächst nur einer dieser ungeliebten Spezies aber ein Nazi-Zombie ist schließlich einer zu viel. Als einige russische Elite-Kämpfer gefangen genommen und zu einem geheimen Labor abtransportiert werden, spitzt sich die Lage zu. Dort verwahrt, drohen ihnen unmenschliche Foltermethoden und schreckliche Experimente ...


Das man im Zombie-Genre nur zu gern die Thematik der Nazi-Untoten aufgreift ist mittlerweile längst nicht mehr überraschend, bekam man doch in den letzten Jahren mehrere Vertreter präsentiert, die sich eben mit dieser speziellen Gruppe von Zombies beschäftigten. Mit am bekanntesten dürfte sicherlich die Outpost-Reihe sein, die mit vorliegendem Film den mittlerweile dritten Teil serviert, der in Sachen Härte auf jeden Fall den bisherigen Höhepunkt darstellt. So ist es auch nicht wirklich verwunderlich, das man das Regiedebüt von Kieran Parker in zwei Versionen herausbringt, wobei die hier vorgestellte Black Edition über 7 Minuten mehr an Material enthält, so das es dem Zuschauer relativ leicht gemacht wird, für welche Variante er sich letztendlich entscheidet. "Operation Spetsnaz" bietet sicherlich keine Geschichte die durch Unmengen von inhaltlicher Substanz besticht, dafür eröffnet sich dem Betrachter jedoch ein Szenario, das streckenweise ziemlich rabiat-und derbe daher kommt und auf jeden Fall einen gesteigerten Unterhaltungswert beinhaltet.

Mit einer Netto-Laufzeit von gerade einmal knapp 78 Minuten ist das Werk recht knapp bemessen, doch ehrlich gesagt hätten die Abläufe auch keinerlei Spielraum für eine längere Laufzeit hergegeben. So präsentiert sich dann ein äußerst knackiges-und kompaktes Film-Vergnügen, das insbesondere die Freunde der etwas härteren Gangart ansprechen dürfte, denn einige ziemlich blutige Passagen sorgen hier für die visuellen Highlights. Als Schauplatz des Ganzen dient ein unterirdisches Labor, in dem die Nazis ihre grausamen Experimente durchführen und durch den Aspekt, das sich fast das gesamte Geschehen in dem räumlich begrenzten Schauplatz abspielt, verleiht der Chose einen klaustrophobischen Anstrich. Dadurch ist im Prinzip auch durchgehend eine recht dichte Grundstimmung vorhanden und es kommt zu etlichen bedrohlichen Momenten die ganz besonders immer dann auftreten, wenn die russischen Soldaten auf diverse Zombies treffen.

Fast zwangsläufig werden so immer wieder Kämpfe zwischen Mensch und Wiedergänger in den Vordergrund gestellt und das Szenario bietet eine ganze Menge an Action, so das erst gar keine langatmigen Passagen aufkommen können. Im Prinzip ist die ganze Zeit immer etwas los und natürlich gestalten sich die Ereignisse auch so, das der böse Deutsche hier einmal mehr sein Fett weg bekommt. Das sich die Abläufe dabei fast selbstredend jenseits der Realität ansiedeln muss man nicht weiter hervorheben, auf jeden Fall aber ist alles sehr kurzweilig in Szene gesetzt worden, so das es sich insgesamt gesehen um einen absolut sehenswerten Genre-Vertreter handelt, der insbesondere im Vergleich mit dem etwas lahmeren Vorgänger ordentlich punkten kann.

So kann man im Endeffekt auf jeden Fall eine Empfehlung an die Freunde solider Zombie-Kost aussprechen, denn "Outpost: Operation Spetsnaz" beinhaltet zwar weder großartige Neuerungen geschweige denn innovative Impulse, verfügt dafür jedoch über einen sehr ansehnlichen Härtegrad und einen Unterhaltungs-Faktor, der nicht gerade niedrig angesiedelt ist. Höhere Ansprüche an inhaltliche Stärken oder herausragendes Schauspiel der Akteure sollte man allerdings nicht stellen, doch dafür ist dieser Film auch sicher nicht ausgelegt. Ich fühlte mich jedenfalls bestens unterhalten und hatte meinen Spaß mit diesem Zombie-Flick, der ganz bestimmt nicht zu den Schlechtesten gehört und allemal sehenswert erscheint.


Fazit:


Nachdem die beiden ersten Teile der Reihe doch relativ unblutig daher kamen, geht "Operation Spetsnaz" nun den Weg der härteren Welle. Mit einer dichten Atmosphäre ausgestattet eröffnet sich eine Geschichte die man bestimmt nicht nach ihrem Tiefgang bewerten kann, da dieser nicht vorhanden ist. Action satt und etliche blutige Einstellungen zeigen ganz eindeutig die Richtung an, in die das Werk von Kieran Parker tendiert, so das ein jeder wissen sollte, auf welche Art von Film er sich hier einlässt.


7/10

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