Follower

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Angel of Death






Angel of Death
(True Justice)
mit Steven Seagal, Sarah Lind, William 'Big Sleeps' Stewart, Lochlyn Munro, Jesse Hutch, Tanaya Beatty, Adrian Holmes, Zak Santiago, Ian Tracey, Peter Kent, Mackenzie Gray, Lily Gao, Ectasia Sanders, Phoenix Ly
Regie: Wayne Rose
Drehbuch: Richard Beattie / Keoni Waxman
Kamera: keine Informationen
Musik: Carly Paradis
FSK 16
Kanada / USA / 2012

Der weltweit gesuchte Top-Terrorist Hassan verlässt sein Versteck im Jemen, taucht mit Diamanten im Wert von 650 Millionen Dollar an der amerikanischen Pazifikküste auf und sucht Kontakt zur lokalen Unterwelt. Polizeiagent Elijah Kane folgert messerscharf, dass dabei nur um die Vorbereitung eines atomaren Anschlages in den USA gehen kann, und heftet sich mit dem Segen des CIA und seiner erprobten Mannschaft an die Fährte des Unholds. Zu dessen Hintermännern gehört ein alter Bekannter von Kanes: Der "Geist".


Und weiter geht es in der zweiten Staffel der "True Justice" Reihe, in der Elijah Kane und sein Team dem ominösen Hintermann "The Ghost" auf den Fersen sind, der aber anscheinend unzählige Strohmänner an die Front schickt und die Fäden aus dem Hintergrund in den Händen hält. Dieses Mal wird es dann auch so richtig brisant, denn das Team ist auf der Suche nach einer nuklearen Kofferbombe und muss dabei etliche Gefahren auf sich nehmen, um den Terroristen näher zu kommen. Dabei geraten Kane und seine Leute immer wieder in äußerst brenzlige Situationen und müssen sogar persönliche Verluste in Kauf nehmen, da ihre Gegner absolut kalt-und brutal zur Sache gehen. Was sich in den voran gegangenen Filmen schon leicht angedeutet hat wird in "Death Angel" leider zur traurigen Gewissheit, müssen die Kämpfer für Gerechtigkeit doch feststellen, das sich in den eigenen Reihen ein Maulwurf befindet, der ganz offensichtlich mit den Verbrechern zusammen arbeitet. Und so entwickelt sich hier immer mehr eine wilde Jagd nach einer Atombombe, bei der es extrem temporeich und streckenweise hart zur Sache geht. 

Die wilde Hatz ist dabei äußerst spannend in Szene gesetzt worden und meiner persönlichen Meinung nach handelt es sich hier um einen der bisher besten Fälle des Teams, der allerdings in "Angel of Death" erst seinen Anfang findet und im dann folgenden "Dead Drop" weiter geführt werden soll. Erschienen die ersten Filme der zweiten Staffel stellenweise ein wenig zäh und man hatte zudem auch noch Schwierigkeiten sich mit der neu zusammen gesetzten Truppe von Kane anzufreunden, so ist man spätestens mit diesem Teil der Reihe endgültig angekommen. Außerdem läuft der gute Steven Seagal in vorliegender Geschichte für seine heutigen Verhältnisse noch einmal zur Höchstform auf und erscheint insbesondere in den Nahkämpfen wie ein sprudelnder Jungbrunnen, der es wirklich jedem Gegner schwer macht, auch nur annähernd eine Chance gegen ihn zu haben.

Die gesamte Geschichte wirkt viel runder als in den vorherigen Teilen und endlich scheint man die richtige Mischung gefunden zu haben, um dem Zuschauer nach leichten Startschwierigkeiten ein Format zu präsentieren, dessen Niveau ganz eindeutig angestiegen ist. Ein durchgehend konstant ansteigender Spannungsbogen und die nötige atmosphärische Dichte ergeben im Zusammenspiel mit einem ordentlichen Schuss Härte ein Gesamtpaket, das man ohne Bedenken als überdurchschnittlich gut bewerten kann. Zudem hat man sich mittlerweile mit den neuen Darstellern sehr gut angefreundet, die zudem auch in Sachen Schauspiel keinesfalls mehr so hölzern und etwas ungelenk agieren, wie es in den voran gegangenen Filmen der Fall war.

Und so gibt es an "Angel of Death" eigentlich nichts weiter auszusetzen, man bekommt einen Actioner auf gehobenem TV-Niveau geboten, der sich absolut sehen lassen kann. Ein wie gewohnt extrem cool agierender Steven Seagal erlebt noch einmal seinen zweiten Frühling und auch die ihm zur Seite gestellten Akteure scheinen so richtig aufzublühen. Eine interessante Geschichte, jede Menge Spannung und eine ordentliche Portion Action sorgen so für beste-und äußerst kurzweilige Unterhaltung, so das man definitiv eine dicke Empfehlung für dieses Werk aussprechen kann.


Fazit:


"Angel of Death" ist der bisher stärkste Teil der zweiten Staffel eines Formates, das mit vorliegender Story durchaus ein gewisses Steigerungs-Potential erkennen lässt. Und so kann man sich auch auf die weiteren Filme freuen, die das an den Tag gelegte Niveau hoffentlich auch halten können.


7,5/10

Keine Kommentare: