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Freitag, 21. November 2014

Absolute Deception






Absolute Deception
(Deception)
mit Cuba Gooding Jr., Emmanuelle Vaugier, Evert McQueen, Ty Hungerford, Jeff Gannon, Brad McMurray, Kelly Atkinson, Sean Edward Frazer, Troy MacKinder, Raymond Massey, Rachael Morgan-McMurray
Regie: Brian Trenchard-Smith
Drehbuch: Jeffrey Schenck / Peter Sullivan
Kamera: Dan Macarthur
Musik: Michael Richard Plowman
FSK 16
USA / 2013

Nachdem Miles, der Hauptinformant von FBI Agent John Nelson (Oscar®-Preisträger Cuba Gooding Jnr.) entführt und ermordet wurde, benachrichtigt Nelson die hinterbliebene Ehefrau Rebecca Scott (Emmanuelle Vaugier; Saw IV, Two and a Half Men). Von ihr muss er erfahren, dass Miles bereits vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Warum hatte Miles damals seinen eigenen Tod vorgetäuscht? Gemeinsam machen John und Rebecca sich auf die Suche nach Antworten. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto mehr ist auch ihr eigenes Leben in Gefahr, denn sie werden zum Ziel eines mysteriösen Killers …


Das der Gewinn eines der begehrten Oscars nicht unbedingt der Karriere förderlich sein muss sieht man am Beispiel von Cuba Gooding Jr., der hier einmal mehr einen eher mittelmäßigen Film abliefert. Hört sich die Inhaltsangabe der Geschichte noch durchaus spannend an, so entwickelt sich doch ziemlich rasch ein Geschehen, das lediglich zu Beginn für ein wenig Spannung sorgen kann. Dabei hätte man wirklich etwas aus dem Szenario heraus holen können, doch leider hat Regisseur Brian Trenchard-Smith es versäumt, aus den durchaus guten Ansätzen eine Story zu kreieren, die den Zuschauer auch durchgehend bei der Stange halten kann. Zwar ist "Absolute Deception" nicht so schlecht wie manche Kritik es eventuell vermuten lässt, doch bieten die Ereignisse maximal den Stoff für einen seichten Durchschnittsfilm, den man eben mal nebenbei anschauen kann.

So fällt es nicht gerade schwer schon nach wenigen Minuten zu erahnen, in welche Richtung das Szenario letztendlich tendieren wird. Zu durchschaubar ist die gesamte Chose gestaltet und es ergeben sich noch nicht einmal die kleinsten Überraschungsmomente, so das die Ereignisse eher relativ uninspiriert vor sich hin plätschern. Innovation ist an dieser Stelle ein absolutes Fremdwort und dafür das es sich im Grunde genommen um einen Actionfilm handelt, wird insbesondere in dieser Hinsicht auf absoluter Sparflamme gekocht. Eine kleine Explosion, kleinere Verfolgungsjagden und zum Ende hin ein paar mittelmäßige Zweikämpfe sind alles, was dem Zuschauer innerhalb von 90 Minuten geboten wird. 

Das dargebotene Schauspiel der Akteure ist dann auch maximal annehmbar und lediglich die streckenweise überzeugende Emmanuelle Vaugier kann etwas aus dem Einheitsbrei hervorstechen, wohingegen Cuba Gooding Jr. im Prinzip vollkommen untergeht und phasenweise fast nicht über den Status einer etwas größeren Nebenrolle hinauskommt. Die restlichen Akteure kann man getrost vernachlässigen, wirken sie doch alle lediglich wie nötige Staffage für eine Geschichte, um diese auch ausreichend auszufüllen. Man merkt also, das man mit wirklich geringen Erwartungen an dieses Werk herangehen sollte, um am Ende keine zu große Enttäuschung zu erleben, denn "Absolute Deception" ist nicht unbedingt das, was man unter einem gelungenen B-Movie versteht. Dennoch kann man sich den Film getrost einmal anschauen, sollte dabei aber keinerlei Wunderdinge erwarten.

Mit ein wenig mehr Innovation hätte Brian Trenchard-Smith hier ein durchaus gelungenes Szenario auf die Beine stellen können, doch eine leicht zu durchschauende Geschichte lässt zu keiner Zeit die Spannung aufkommen die es benötigt hätte, um an dieser Stelle von wirklich guter Unterhaltung zu sprechen. Ein seltsam hölzern agierender Cuba Gooding Jr. und wenig Action-Passagen sind dann auch nicht gerade die notwendigen Atribute, um eine uneingeschränkte Empfehlung für diesen Film auszusprechen. Wenn einmal nichts anderes vorhanden ist kann man die DVD ruhig einmal einlegen, aber wirklich nachhaltigen Eindruck wird das Gesehene nicht unbedingt hinterlassen.


Fazit:


"Absolute Deception" ist ein B-Movie, das im Grunde genommen jegliche Inspiration vermissen lässt und auch in darstellerischer Hinsicht nicht gerade eine Offenbarung darstellt. Vorhersehbare Ereignisse und ein insgesamt schwacher Plot sorgen nur für durchwachsene Action-Unterhaltung, die man nicht zwangsweise gesehen haben muss.


4/10

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