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Freitag, 10. April 2015

Freitag der 13. Teil 8






Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan
(Friday the 13th Part VIII : Jason Takes Manhattan)
mit Jensen Daggett , Scott Reeves, Barbara Bingham, Peter Mark Richman, Kane Hodder, Martin Cummins, Gordon Currie, Alex Diakun, Vincent Craig Dupree, Saffron Henderson, Kelly Hu, Sharlene Martin
Regie: Rob Hedden
Drehbuch: Rob Hedden / Victor Miller
Kamera: Bryan England
Musik: Fred Mollin
SPIO / JK
USA / 1989

Durch einen Anker wird eine Stromleitung im Crystal Lake beschädigt. Die darauf folgenden Stromstöße erwecken Jason zu neuem Leben. Ein Pärchen, das in einem Boot am See eine Liebesnacht verbringt, fällt Jason als erstes zum Opfer. Am nächsten Tag reist Jason mit einer Schulklasse auf einem Ausflugsdampfer nach New York und dezimiert die Fahrgäste nach bestem Können. Aber auch die kleine Gruppe, die Manhattan lebend erreicht, ist dadurch keineswegs in Sicherheit...


Warum gerade dieser Teil von sehr vielen als schlechtester der Reihe angesehen wird, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Ich finde es gerade gut, das hier die Story mal nicht am "Crystal Lake" sondern auf einem Schiff spielt, jedenfalls zum größten Teil. Durch diesen neuen Schauplatz der Ereignisse wird der Reihe etwas frisches Blut eingehaucht, denn nun kann sich der gute Jason auch einmal auf hoher See austoben. Durch den beengten Schauplatz auf dem Schiff entsteht eine äusserst bedrohliche Grundstimmung, die sich zwar im Prinzip durch den gesamten Film zieht, aber in diesem Teil des Szenarios zudem eine sehr klaustrophobische Note enthält.

Ich sehe das als sehr willkommene Abwechslung an und ich glaube, Jason tut das auch. Er wütet ordentlich und kein Passagier ist hier vor ihm sicher. Und damit nicht genug, Jason lernt auch noch den "Big Apple" kennen und hinterlässt auch dort seine Visitenkarte, allerdings hat er kein Auge für die etlichen Sehenswürdigkeiten, sondern hat nur ein Ziel vor Augen, nämlich seine Opfer zu erledigen. Auch hier in New York müssen etliche Leute ihr Leben lassen und zudem ist es einfach herrlich, den guten Mr. Voorhees mitten in der Großstadt in Action zu sehen.

Selbst die New Yorker Kanalisation ist nicht vor ihm sicher, zielstrebig geht Jason seinen Weg und lässt sich durch nichts auf seinem Weg aufhalten. Vielen gefallen gerde die in der Kanalisation spielenden Passagen nicht besonders, wobei sie sich meiner bescheidenen Meinung nach ganz hervorragend in ein äusserst gutes Gesamtbild einfügen. Für mich zählt "Todesfalle Manhattan" zu den absoluten Höhepunkten der gesamten Reihe, was selbstverständlich wie immer im Auge des Betrachters liegt.

Spannungsmäßig befindet sich der Film jederzeit auf einem konstant hohem Niveau und ist immer interessant und sehr unterhaltsam. Die Darsteller sind typisch für einen Slasher, also bitte keine Glanzleistungen erwarten. Ein wieder einmal hoher Bodycount und ein angemessener Härtegrad sind die restlichen Zutaten, die diesen Teil zu einem wirklich sehenswerten Slasher machen.


Fazit:


"Todesfalle Manhattan" ist weitaus besser, als viele Kritiken es vermuten lassen, für mich zählt er ganz klar zu den Favoriten der gesamten Reihe. Rob Hedden zeichnet dieses Mal für die Regie verantwortlich und hat wirklich alles richtig gemacht, um den Fans einen gelungenen Film zu präsentieren.


8/10

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