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Mittwoch, 20. Mai 2015

Universal Squadrons






Universal Squadrons - Das Elitekommando
(Universal Squadrons)
mit Riley Smith, Willa Ford, Barry Corbin, Christian Kane, Marshall R. Teague, David Born, Adrian Green, Bryan Massey, Thiago Martins, Stacy Cunningham, Mark Nutter, Keith Stone, Morgana Shaw, Jackie VanZant
Regie: Mark Millhone
Drehbuch: Mark Millhone / Daniel Raymond O'Brien
Kamera: Clay Liford
Musik: John David Kent
FSK 16
USA / 2011

Nachdem er ins Zivilleben zurückgekehrt ist, muss der Texas Rancher Lance Deakin Angriffe von Mitgliedern seiner ehemaligen Einheit aus dem Irak-Krieg abwehren, weil er auf eine Wahrheit gestoßen ist, die unbedingt verborgen bleiben soll. Das Militär hat an Lance und seinen Männern Experimente durchführen lassen, um sie zu Supersoldaten zu machen, sie auf geheime Missionen geschickt und sie dann einer Gehirnwäsche unterzogen. Aber Lance erinnert sich - und darum soll er sterben.


Manchmal stellt man sich wirklich die berechtigte Frage, was manche Regisseure mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Budget für einen Film machen. So waren für das Erstlingswerk von Mark Millhone immerhin gut 3.000.000 $ zur Verfügung, wovon man allerdings innerhalb der gut 80 Minuten Laufzeit des Filmes herzlich wenig verspüren kann. Nun präsentiert sich hier keinesfalls eine innovative Geschichte, doch immerhin verspricht die Inhaltsangabe ein Mindestmaß an Spannung und einen unterhaltsamen B-Actioner. Die Umsetzung der Thematik gestaltet sich allerdings vollkommen anders als vermutet und vor allen Dingen ist von dem auf dem deutschen DVD-Cover angekündigten actionreichen Reißer überhaupt nichts zu erkennen. Vielmehr bietet sich dem Betrachter ein Szenario das fast durchgehend banal und schlecht inszeniert daher kommt und größtenteils so gut wie gar keinen Unterhaltungswert beinhaltet an dem man sich ein wenig erfreuen könnte. Dabei geht man an Werke dieser Art sicherlich schon mit kleineren Erwartungen heran, doch selbst diese werden in vorliegendem Fall erstaunlicherweise noch unterboten.

Das sorgt nicht unbedingt für Begeisterung und so quält man sich größtenteils durch die dröge und völlig uninspirierte Story, die im Prinzip keinerlei Schauwerte beinhaltet, an die man sich im nachhinein noch erinnern könnte. Dafür bekommt man jedoch jede Menge an schlechtem Schauspiel geboten, denn die Leistungen der eher unbekannten Darsteller sind phasenweise nicht von dieser Welt. Ungelenk und hölzern zu agieren ist eine Sache, doch hier fehlt es selbst an einem Minimum von Glaubwürdigkeit, so das man die gesamte Chose zu keiner Zeit so richtig ernst nehmen kann. Doch wer jetzt eventuell eine herrliche Trash Produktion erwartet sieht sich auch getäuscht, zwar werden die Geschehnisse durchaus von einer unfreiwillig komischen Note begleitet, doch ehrlich gesagt ist "Universal Squadrons" ganz einfach viel zu schlecht geraten, als das sich ein gewisser Charme entfalten könnte.

Im Grunde genommen passiert die ganze Zeit über so gut wie gar nichts und die wenigen und zudem schlechten Action Einlagen kann man sich getrost an einer Hand abzählen. Die dabei eingesetzten Effekte spotten jeglicher Beschreibung, jedoch kann bei deren Ansicht zumindest so mancher Schmunzler in das Gesicht des Zuschauers gezaubert werden. Das ändert aber rein gar nichts an der Tatsache, das Millhone eine Geschichte erzählt die in sämtlichen Belangen versagt, denn sämtliche Zutaten für eine interessante Erzählung sind nicht vorhanden. Spannung kommt erst gar nicht auf, die von Haus aus dünne Rahmenhandlung ist zudem extrem schlecht umgesetzt und die versprochene Action kann man wirklich mit der Lupe suchen.

Stattdessen brilliert das Ganze lediglich durch die äußerst miese Darsteller Riege und runter geleierten Dialogen, die im Endeffekt niemanden wirklich interessieren. Die gut 80 Minuten vergeudeter Lebenszeit hätte man dann auch weitaus besser einsetzen können als bei "Universal Squadrons", denn dieses Machwerk wird ganz sicher keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Selbst der sogenannte Vielseher dürfte nicht auf seine Kosten kommen, so das man ohne Weiteres den Mantel des Schweigens über dieses vollkommen misslungene Projekt legen kann.


Fazit:


Dieser Film ist einfach nur schlecht, bietet so gut wie gar keine Unterhaltung und verkommt in der Summe zu einem echten Langeweiler den die Welt nicht gebraucht hätte. Wenn hier die Talente und Fähigkeiten des Regisseurs wiedergegeben werden, dann sollte der gute Mann sich lieber zur Berufsberatung begeben und definitiv umsatteln.


2/10

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