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Freitag, 10. Juli 2015

Zombie Killer - Sexy as Hell






Zombie Killer - Sexy as Hell
(Onechanbara: The Movie)
mit Eri Otoguro, Tomohiro Waki, Taro Suwa, Manami Hashimoto, Chise Nakamura, Ai Hazuki, Satoshi Hakuzen, Hiroaki Kawatsure, Sari Kurauchi, Tomoya Nagai, Tetsu Watanabe
Regie: Yöhei Fukuda
Drehbuch: Yöhei Fukuda / Yasutoshi Murakawa
Kamera: Yöhei Fukuda
Musik: Chika Fujino / Hideki Ikari
FSK 18
Japan / 2008

Dr. Sugita erschafft ein Serum mit dem er Tote wieder zum Leben erwecken kann. Schnell breiten sich diese Zombies auf der Erde aus und machen Jagd auf die Menschheit. Es ist Zeit für einen Helden, oder noch besser: Eine Heldin. Aya, eine Kriegerin aus einer alten Ninja-Dynastie, macht es sich zur Aufgabe, der Bedrohung durch die Untoten mit ihrem Katana-Schwert ein Ende zu setzen. Rabiat und nur mit einem sexy Bikini und einem Cowboyhut bekleidet, metzelt sich die athletische Schönheit durch die Zombiehorden. Unterstützt von ihren Freunden Katsuji und Reiko kämpft sie sich zu ihrem Erzfeind Dr. Sugita vor. Doch dieser hat eine böse Überraschung für Aya vorbereitet...


Und wieder einmal hat es ein populäres Spiel geschafft, das ihm eine Verfilmung spendiert wurde. Sicherlich wird der Film auch die Meinungen der Fans spalten, wie es eigentlich fast immer bei Spieleverfilmungen der Fall ist. Eines steht aber auf jeden Fall fest, das hier gezeigte Geschehen beinhaltet einen sehr hohen Unterhaltungswert, bei dem der Zuschauer voll auf seine Kosten kommen wird. So bekommt man auch hübsche Mädchen zu sehen, von denen eines sogar im Bikini und mit einem Schwert bewaffnet auf Zombiejagd geht, was zwar zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig wirkt, dem Film aber einen zusätzlichen optischen Reiz verleiht.

Man sollte sich aber von Beginn an darüber klar sein, das einen hier nicht unbedingt ein Werk erwartet, das höchsten cineastischen Ansprüchen gerecht wird, vielmehr erwartet einen eine teils trashige Metzel-Orgie, die phasenweise sehr blutig daherkommt. Ein Film also, bei dem man nicht unbedingt die berühmten grauen Zellen bemühen muss und auch nicht über Dinge wie Realismus oder Logik nachzudenken braucht. Hier sollte man sich einfach nur zurücklehnen und sich vom Geschehen leicht berieseln lassen. Denn so etwas wie echte Spannung oder eine bedrohliche Grundstimmung sind hier eigentlich nicht zu finden, jedenfalls nicht in der Art, wie man es teilweise aus anderen Zombiefilmen kennt.

Die erzählte Geschichte ist hier eigentlich nicht viel mehr als nettes Beiwerk, der Focus des Films ist ganz eindeutig auf die stattfindenden Kämpfe und Metzeleien gelegt, in denen es teilweise ziemlich heftig und blutig zur Sache geht. Vor allem die Freunde von Splatter/Gore Filmen dürften hier bestens bedient werden und ein Gefühl der Zufriedenheit verspüren. Zwar wirken die Action-Passagen zumeist etwas übertrieben, wurden aber dennoch gut und vor allem sehr unterhaltsam in Szene gesetzt.

Im Endeffekt handelt es sich eigentlich um einen typischen japanischen Genrefilm, der leicht durchgeknallt ist und mehrere harte Passagen beinhaltet. Und egal, ob der Film sich stark am Spiel orientiert oder nicht, beste und kurzweilige Zombieunterhaltung bietet er auf jeden Fall und ist so auch vor allem Fans des Genres zu empfehlen.


6/10

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