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Mittwoch, 10. Mai 2017

Battlefield: Drone Wars






Battlefield: Drone Wars
(Drone Wars)
mit Corin Nemec, Whitney Moore, Nathin Butler, Sean Gunnell, Sonny King, James Aston Lake, Jolene Andersen, Mark Haptonstall, Verona Blue, James Tucker, Jude Lanston
Regie: Jack Perez
Drehbuch: Neil Elman
Kamera: Rafael Leyva
Musik: Chris Ridenhour
FSK 16
USA / 2016

Von dem einen auf den anderen Tag bricht über Los Angeles eine Katastrophe herein. Die Erde wird aus dem Weltraum von brutalen Aliens attackiert, ganze Städte werden dem Erdboden gleichgemacht. Es ist, als wäre es das Ende von allem. Riesige bedrohliche Schiffe schweben über der Erde und ernten sämtliche Ressourcen der Menschen, während über den Städten kleine Drohnen patrouillieren immer bereit, mit ihren Raketen alles zu zerstören, was eine Gefahr darstellen könnte. Nur eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern um den jungen Forscher Elias stellt sich den Aliens entgegen. Wird es ihnen gelingen, die Katastrophe abzuwenden?


Die Inhaltsangabe des Filmes hört sich gar nicht einmal so schlecht an und nährt zumindest die Hoffnung auf eine kurzweilige Geschichte. Das war es dann aber auch schon, denn was Jack Perez dann letztendlich umgesetzt hat kann selbst geringe Erwartungen nur schwer erfüllen. Von Beginn an wird klar das es sich hier um einen kostengünstig produzierten SCI/FI Beitrag handelt, denn allein schon die Optik des Szenarios lässt eine ganze Menge zu wünschen übrig. Auch im Bezug auf Ausstattung und insbesondere im Effekt-Bereich macht sich das offensichtlich geringe Budget bemerkbar, wobei die äußerst schlechten Effekte dem Ganzen zumindest einen sehr trashigen Anstrich verleihen. Inhaltlich bemüht man sich hingegen die Chose möglichst ernst erscheinen zu lassen, wobei die Abläufe durch dieses Ansinnen dann aber eher wie gewollt und nicht gekonnt rüber kommen. Alles wirkt krampfhaft erzwungen und die Darsteller-Riege setzt dem Geschehen mit nicht vorhandenem Talent dann im Endeffekt die Krone auf, denn die schauspielerischen Leistungen sind durchgehend ungelenkt und extrem hölzern.

Zum Inhalt braucht man nicht viel zu sagen, denn die äußerst dünne Rahmenhandlung beinhaltet so gut wie überhaupt keine Substanz. Wenn man nun zumindest einigermaßen sehenswerte Action und ein wenig Spannung geliefert bekäme würde man noch auf seine Kosten kommen, aber auch hier tendiert das Ganze eher an die Grenze des filmischen Bodensatzes. "Battlefield: Drone Wars" enttäuscht auf der ganzen Linie und die Ereignisse bieten auch wirklich nichts, was man auch nur annähernd positiv bewerten könnte. Erfreulich erscheint lediglich die Tatsache, das diese Billigproduktion nur gut 80 Minuten Spielzeit umfasst, wobei selbst diese Zeitspanne schon wie eine Ewigkeit daher kommt, da die Story keinerlei nennenswerte Schauwerte an den Tag legen kann.

So quält man sich dann auch vielmehr durch dieses schlechte Machwerk und fragt sich dabei mehrmals, warum man seine Zeit nicht mit wichtigeren Dingen ausfüllt. Perez hat es in keiner Phase verstanden, auch nur ansatzweise Interesse beim Zuschauer zu wecken, denn dafür gestaltet sich seine Erzählung viel zu platt und belanglos. Jegliche Spannungsansätze werden gleich im Keim erstickt und so etwas wie eine ordentliche Grundstimmung sucht man völlig vergebens. Die sogenannten Effekte spotten dann jeder Beschreibung und verdienen die Bezeichnung noch nicht einmal, so das man im Endeffekt richtig glücklich ist, wenn dieser Murks nach gut 80 Minuten endlich vorbei ist. Am Ende gelangt man dann auch nur zu der Erkenntnis, das man in letzter Zeit wohl eher selten eine solch uninspirierte Geschichte verfolgt hat in der eigentlich gar nichts zusammen passt.

Schlussendlich hätte man sich die Produktion dieses üblen Filmes auch durchaus sparen können, denn "Battlefield: Drone Wars" vermittelt noch nicht einmal einen gewissen Unterhaltungswert, sondern fällt einzig und allein durch die vorherrschende Langeweile auf, die sich von der ersten bis zur letzten Minute wie ein ermüdender Schleier über den Betrachter legt. Von einer Empfehlung ist man also meilenweit entfernt und selbst Allesgucker dürften ihre Schwierigkeiten haben, diesem filmischen Schund etwas Positives abzugewinnen.


Fazit:


Am besten macht man einen großen Bogen um dieses billige Filmchen, denn ansonsten ärgert man sich am Ende nur über die verschenkte Lebenszeit. 


2/10

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