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Samstag, 3. Juni 2017

Halloween 4






Halloween 4
(Halloween 4 : The Return of Michael Myers)
mit Donald Pleasence, Ellie Cornell, Danielle Harris, Beau Starr, George P. Wilbur, Sasha Jenson, Kathleen Kinmont, Michael Pataki, Jeff Olson, Karen Alston, Gene Ross, Carmen Filpi 
Regie: Dwight H.Little
Drehbuch: Danny Lipsius / Larry Rattner
Kamera: Peter Lyons Collister
Musik: Alan Howarth
FSK 18
USA / 1988

Nach 10 Jahren ist er zurückgekehrt und mit ihm das Grauen. Michael Myers konnte aus dem Krankentransport, der ihn von einer staatlichen Anstalt für gefährliche Geisteskranke in ein öffentliches Krankenhaus überführen sollte, entfliehen. Seine blutige Spur führt erneut nach Haddonfield. Dr. Loomis - Donald Pleasence - der aus seinem ersten Erlebnis mit Michael Myers gelernt hat, kann sich vorstellen was er plant: Er will seine einzige noch lebende Verwandte - seine Nichte Jamie - töten. An Halloween startet er seine grausige Jagd auf alles, was sich ihm in den Weg stellt...


Für mich ist dies nach den ersten beiden Teilen der beste Film der Reihe, er versucht sich an den ertsen Teilen zu orientieren und auch die geniale Atmosphäre zu tranportieren, die ja Teil 1 & 2 so ausgezeichnet haben. Teilweise gelingt es dem Film auch, obwohl die Atmo nicht ganz so gut ist wie in Teil 1 & 2. Dennoch wird man als Zuschauer mit einer sehr dichten und bedrohlichen Stimmung konfrontiert, die einen von Beginn an in Beschlag nimmt und so für ein fesselndes Filmerlebnis in bester Halloween-Tradition garantiert. Doch diesmal ist der Killer nicht hinter seiner Schwester Laurie, sondern hinter seiner siebenjährigen Nichte Jamie her, um ihr junges Leben zu beenden.

Endlich ist Michael zurück, nachdem ja der dritte Teil der Reihe mit der Story um Michael rein gar nichts zu tun hatte. Und er wütet auch gleich wieder ordentlich rum und lässt sich durch rein gar nichts aufhalten. In Sachen Spannung kann auch dieser mittlerweile vierte Teil meiner Meinung nach vollends überzeugen, es gibt keinen Leerlauf und der Spannungsbogen ist konstant straff gespannt. So entsteht hier in keiner Phase so etwas wie Langeweile, die Geschichte wird jederzeit flüssig und sehr interessant erzählt. Auch wenn dieser Teil natürlich nach dem gleichen Schema wie die ersten beiden Filme abläuft und so nicht gerade reich an Innovation ist, verfolgt man gebannt Michaels neueste Greueltaten, fiebert aber auch gleichzeitig mit den potentiellen Opfern mit, auf das sie es vielleicht schaffen, ihre eigene Haut zu retten.

Dieser Teil ist , wie ich finde, mit der Härteste der Reihe, was bei den Halloween - Filmen aber nicht soviel zu heissen hat, denn die gesamte Reihe zeichnet sich ja weniger durch Härte und Brutalität aus. Dennoch bekommt man wohl gerade in diesem Teil die härtesten Szenen der gesamten Reihe zu sehen, die aber trotzdem im Gegensatz zu heutigen Härtegraden in Horrorfilmen wohl viel eher als ziemlich harmlos anzusehen sind.

Jedenfalls ist es sehr gut, das Michael hier wieder zurückkehrt und wieder alles vernichtet, was sich ihm in den Weg stellt. Gnadenloser und härter als je zuvor geht er auf die Suche nach seiner kleinen Nichte und wie immer lässt er sich nicht aufhalten. Das dabei wieder einige Teenager vorzeitig sterben müssen, ist nicht weiter verwunderlich, denn das gehört zu diesen Filmen wie das Salz in die Suppe.

Insgesamt gesehen hat man hier einen, wie ich finde, sehr guten und kurzeilig unterhaltenden Slasher auf die Beine gestellt, der es würdig ist, zur Halloween - Reihe zu gehören. Zwar wird die Klasse der ersten beiden Filme nicht erreicht, was diesen Film aber keineswegs besonders abwerten soll. Die vorhandene Qualität ist meiner Meinung nach immer noch über dem normalen Durchschnitt angesiedelt, was man ja nicht von allen Filmen der Halloween-reihe behaupten kann.




8/10

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